Am gestrigen Donnerstag gegen 17.05 Uhr ereignete sich auf der L 27 zwischen Wulkenzin und Weitin ein Verkehrsunfall mit einer verletzten Person. Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr die 21-jährige VW-Fahrerin auf ein vor ihr langsam fahrendes Traktor-Gespann auf. Durch den Aufprall wurde der Anhänger von der Zugmaschine gerissen. Die Fahrzeugführerin wurde dabei leicht verletzt und ins Klinikum Neubrandenburg gebracht.
Der 69-jährige Traktorfahrer blieb unverletzt. Am Pkw sowie am Anhänger entstand ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro. Die L 27 musste für ca. eine Stunde gesperrt werden.
In der vergangenen Nacht ist es zu Einbrüchen in zwei Kindertagesstätten der Region gekommen. Bislang unbekannte Täter sind in eine Kita in der Straße Alter Damm in Wulkenzin gewaltsam eingedrungen und haben im Anschluss auch Inneren alle verschlossenen Türen gewaltsam aufgebrochen, um anschließend sämtliche Räume und Mobiliar zu durchsuchen. Entwendet wurde nach derzeitigen Erkenntnissen eine zweistellige Summe Bargeld. Der entstandene Schaden wird auf insgesamt 500 Euro geschätzt.
Im zweiten Fall sind bislang unbekannte Täter in eine Kita in der Parkstraße in Chemnitz eingebrochen. Auch in diesem Fall haben die Täter sämtliche Räume samt Mobiliar durchsucht. Ob etwas entwendet wurde, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden. Aus diesem Grund kann auch zum Gesamtschaden noch nichts gesagt werden. Der entstandene Sachschaden beträgt ca. 500 Euro.
Am späten gestrigen Abend ereignete sich auf der B 192 zwischen Wulkenzin und Neubrandenburg ein Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden. Der 29-jährige Fahrer eines Toyata Supra befuhr gegen 22.30 Uhr die B 192 aus Richtung Wulkenzin in Richtung Neubrandenburg, als plötzlich ein Reh auf die Fahrbahn lief und er diesem ausweichen musste. Dabei kam er mit seinem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und im Straßengraben zum Stehen.
Am heutigen Dienstag gegen 15.45 Uhr, ereignete sich auf der B192 zwischen Wulkenzin und Neubrandenburg ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr eine 51-Jährige mit ihrem PKW Mazda die B 192 aus Richtung Wulkenzin kommend in Richtung Neubrandenburg und beabsichtige an der Einmündung der L27 nach Links auf diese abzufahren. Dafür ordnete sie sich in die Abbiegespur ein und musste verkehrsbedingt halten. Eine ebenfalls in Richtung Neubrandenburg fahrende 42-jährige kam aus bislang ungeklärter Ursache mit ihrem PKW Nissan nach links von ihrer Fahrspur ab und kollidierte in der weiteren Folge mit dem haltenden Mazda.
Aktuell fahndet die Neubrandenburger Polizei nach einem in der Nacht in Wulkenzin gestohlenen BMW X6. Der Wagen ist perlmuttweiß und hat zum Zeitpunkt des Diebstahls das Kennzeichen MSE-C593 gehabt. Das Fahrzeug wurde vermutlich zwischen 1 und 6 Uhr aus dem Bereich Mühlenstraße in Wulkenzin gestohlen. Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Diebstahl beobachtet haben oder denen das bereits gestohlene Fahrzeug im Tatzeitraum auf der Straße aufgefallen ist.
Am heutigen Freitag wurde der Einsatzleitstelle gegen 11 Uhr ein brennender Pkw auf der B 192 zwischen den Ortschaften Wulkenzin und Penzlin gemeldet. Die vor Ort eintreffenden Beamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz konnten einen Pkw Renault feststellen, welcher im Frontbereich in Flammen stand. Die 38-jährige Fahrzeugführerin konnte das Fahrzeug rechtzeitig verlassen, wurde jedoch zur Untersuchung in das Krankenhaus nach Waren gebracht.
Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist es zu zahlreichen Polizeieinsätzen auf Grund des anhaltenden Sturmtiefs gekommen. Die Beamten der Polizei(haupt)reviere der Polizeiinspektion Neubrandenburg mussten zu mehreren Einsätzen fahren, da Bäume auf die Fahrbahnen kippten und durch die Feuerwehren des Landkreises beräumt werden mussten.
Heute in den Nachtstunden ist in Wulkenzin, in der Vogelbeerenstraße, ein weißer Audi Q7 mit Kennzeichen NB-MT13 gestohlen worden. Schaden nach aktuellem Stand: etwa 30.000 Euro. Der mutmaßliche Tatzeitraum liegt zwischen 1 und 7 Uhr.
Ebenfalls in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist in der Neubrandenburger Oststadt – Salvador-Allende-Straße/Ecke Semmelweißstraße – das Kennzeichen OHV-KB255 von einem Audi Q7 gestohlen worden. Ein Zusammenhang zu dem gestohlenen Audi in Wulkenzin gilt als wahrscheinlich.
Der Trupp macht sich fertig. Foto: Nadine Schröder
Die Feuerwehren Chemnitz, Wulkenzin und Woggersin haben eine gemeinsame Atemschutzausbildung am und im alten Gebäude am Woggersiner Speicher durchgeführt. Diese war seit geraumer Zeit geplant, musste allerdings pandemiebedingt immer weder verschoben werden. Die drei Wehren decken gemeinsam den Westbereich des Amtes Neverin im abwehrenden Brandschutz ab. Bei größeren Einsätzen helfen die Wehren aus Neubrandenburg und den umliegenden Gemeinden/Ämtern.
Einsatz im vernebelten Gebäude. Foto: Dustan-Jaye Zoch
„Bei jedem Feuer entstehen mehr oder weniger giftige Gase, die sowohl für die zu rettenden Personen als auch für die Einsatzkräfte eine besondere Herausforderung sind. Die Gesundheit und Sicherheit dieser Menschen ist uns besonders wichtig, von daher soll die Übung auch keine Eintagsfliege bleiben“, so Norbert Rieger von der Führungsgruppe der Feuerwehren des Amtes Neverin. „Allen Teilnehmern an dieser Ausbildung gilt unser besonderer Dank, damit haben wir wieder etwas für mehr Sicherheit in unseren Gemeinden getan!“
Obwohl diese ganztägige Ausbildungseinheit zum jeweiligen Ausbildungsplan der genannten Feuerwehren hinzukam, nahmen 25 Kameradinnen und Kameraden, darunter 15 Atemschutzgeräteträger (AGT) und drei zukünftige AGT der Wehr Wulkenzin teil. Die Übung wurde fachlich durch die Kreisausbilder des Kreisfeuerwehrverbandes MSE, Mario Schmidt (FF Neubrandenburg-Innenstadt) und Michael Schulze (FF Carpin) sowie den stellvertretenden WF der FF Woggersin Christoph Kracht betreut.
Ein Schlauchset für den Angriffstrupp. Foto: Christoph Kracht
Für die drei zukünftigen AGT ging es um eine Gewöhnung und Vermittlung erster Eindrücke und Fachkenntnisse zum Atemschutz. Für die ausgebildeten AGT, die eine entsprechende gültige Tauglichkeitsuntersuchung, den abgeschlossenen Grundausbildungslehrgang, die jährliche Belastungsübung in der Übungsanlage und nach Möglichkeit weitere Spezialisierungslehrgänge im Bereich Atemschutz haben sollten, ging es um die Auffrischung, den Erfahrungsaustausch und besondere Schwerpunkte wie Personensuche in vernebelten Räumen, Schlauchmanagement, Notfallsituationen, Nutzung der Wärmebildkamera usw. Dazu wurde zum Beispiel mit dem Sicherungs- und Schlauchpack gearbeitet.
Das Material wurde durch die Feuerwehrtechnische Zentrale des Landkreises MSE zur Verfügung gestellt. „Die Vernebelung des Übungsobjektes war so echt, dass eine durchfahrende Feuerwehr anhielt und ihre Hilfe anbot“, so Norbert Rieger. „Ich will nicht wissen, wie viele Personen vorbeigefahren sind und sich nicht gemeldet haben, obwohl es hätte ein Notfall sein können.“
Ausbildung sei eine der wichtigsten Grundlagen für eine einsatzbereite Feuerwehr. „Wir wollen so weitermachen, wir sind auf dem richtigen Weg“, betonte Rieger.
Erläuterungen zum Sicherheitspack. Foto: Nadine SchröderAusbilder Michael Schulze von der Freiwilligen Feuerwehr Carpin gibt Hinweise. Foto: Norbert Rieger
Rückblick auf den 1. Oktober: Da rückten mehrere Feuerwehren der Umgebung zu einem Verkehrsunfall zwischen Wulkenzin und Chemnitz aus. Um 18.05 Uhr waren die Funkmelder der Kameraden der Feuerwehren Chemnitz, Krukow, Woggersin und Wulkenzin sowie die des Sanitätszuges des DRK Neubrandenburg aktiviert worden. „Verkehrsunfall mit vier verletzten Personen“ war abzulesen, und die 55 beteiligten Einsatzkräfte bereiteten sich entsprechend vor.
Nach Eintreffen der Fahrzeuge erkannte man jedoch schnell: Hier stimmt etwas nicht. Ob es die Bürgermeister von Woggersin und Wulkenzin, Martin Ernst und Sven Blank, oder die Kameraden Christoph Kracht und Marcel Thiele waren, die mit Klemmbrett vor Ort standen und die Einsatzkräfte stutzig machten, bleibt zu vermuten. Schnell wurde allen klar, dass dies eine Übung sein müsse. Sehr gut wurde hier eine Situation inszeniert, bei der zwei Pkw und ein Radfahrer in einen Unfall geraten sind. Drei Personen waren eingeklemmt und eine weitere war verletzt. Es musste also schnell gehandelt werden.
Erschwert wurde hierbei die Situation durch die räumliche Begrenzung der Straße, es war eng und dunkel, eine echte Herausforderung für die Einsatzkräfte. Dies erforderte klare Absprachen und reibungslose Zusammenarbeit der Feuerwehren und des Sanitätsdienstes, sowie sichere Handhabung der Geräte, wie mir Nadine Schröder von der Freiwilligen Feuerwehr Woggersin schildert.