Am gestrigen Montag meldeten Zeugen gegen 12 Uhr einen Verkehrsunfall auf der L 27 zwischen den Ortschaften Lebbin und Woggersin. Ein Pkw habe die L 27 in Richtung Woggersin befahren. Währenddessen sei das Fahrzeug, aus bislang unklarer Ursache, zunächst nach rechts und anschließend nach links von der Fahrbahn abgekommen. In weiterer Folge sei das Fahrzeug dann über einen angrenzenden Radweg in Richtung Straßengraben geschleudert worden, wobei es zur Kollision mit einem Leitpfosten und einem Straßenbaum kam. Zur Verwunderung der Zeugen setzte der Fahrer des Pkw sein Fahrzeug nach dem Zusammenstoß wieder in Gang und entfernte sich vom Unfallort.
Die Bauarbeiten auf der Landesstraße 27 zwischen Woggersin und Neubrandenburg im Bereich der Brücke über das Malliner Wasser müssen aus technischen Gründen bereits am Donnerstag, 3. Juli, starten. Die Fertigstellung ist am Freitag, 4. Juli, geplant.
Heute Morgen gegen 7.10 Uhr ist eine 76-jährige Frau auf der Landesstraße 27 zwischen Woggersin und Neubrandenburg aufgrund von gesundheitlichen Beeinträchtigungen mit ihrem Auto zunächst gegen einen Leitpfosten und dann gegen einen Baum gefahren. Sowohl sie als auch ihr 17-jähriger Begleiter erlitten leichte Verletzungen.
Am frühen Nachmittag kam es auf der L27 zwischen Neubrandenburg und Woggersin zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und einem Straßenbaum, bei welchem die Fahrerin leicht verletzt wurde. Sie war aus bislang ungeklärter Ursache gegen 13.15 Uhr von der Fahrbahn abgekommen. Die 55-Jährige wurde in das nächstgelegene Krankenhaus gebracht.
Während der Einsatzmaßnahmen vor Ort wurde die Strecke zwischen Neubrandenburg und Woggersin für kurze Zeit halbseitig gesperrt. Der entstandene Sachschaden wird auf 7.000 Euro geschätzt.
Zwischen Neubrandenburg und Woggersin hat der Abriss des alten Wasserwerks begonnen. Nach 40 Jahren Dienst war es 2021 stillgelegt worden. Inzwischen sorgt ein modernes Werk direkt dahinter für bestes Trinkwasser.
„Endlich ist Frühling, die Pandemie verliert etwas von dem Schrecken und wir können wieder mit der wertvollen und wichtigen Arbeit in den Jugendfeuerwehren, unserem Feuerwehrnachwuchs, mit unseren Kindern und Jugendlichen, durchstarten“, schreibt mir mein Blogpartner Norbert Rieger. Aus diesem Grunde führe die Freiwillige Feuerwehr Woggersin am 23. April den ersten Woggersiner Frühjahrsmarsch durch. Start ist um 9 Uhr auf dem Spielplatz in Woggersin.
„Ich bin noch ganz überrascht und verwundert“ schreibt mir Norbert Rieger aus Woggersin. Heute Mittag hat die Feuerwehr das Storchennest am Kirchplatz in Woggersin gereinigt, um den Storch willkommen zu heißen, der im letzten Jahr bereits Mitte Februar angekommen ist.
Der Trupp macht sich fertig. Foto: Nadine Schröder
Die Feuerwehren Chemnitz, Wulkenzin und Woggersin haben eine gemeinsame Atemschutzausbildung am und im alten Gebäude am Woggersiner Speicher durchgeführt. Diese war seit geraumer Zeit geplant, musste allerdings pandemiebedingt immer weder verschoben werden. Die drei Wehren decken gemeinsam den Westbereich des Amtes Neverin im abwehrenden Brandschutz ab. Bei größeren Einsätzen helfen die Wehren aus Neubrandenburg und den umliegenden Gemeinden/Ämtern.
Einsatz im vernebelten Gebäude. Foto: Dustan-Jaye Zoch
„Bei jedem Feuer entstehen mehr oder weniger giftige Gase, die sowohl für die zu rettenden Personen als auch für die Einsatzkräfte eine besondere Herausforderung sind. Die Gesundheit und Sicherheit dieser Menschen ist uns besonders wichtig, von daher soll die Übung auch keine Eintagsfliege bleiben“, so Norbert Rieger von der Führungsgruppe der Feuerwehren des Amtes Neverin. „Allen Teilnehmern an dieser Ausbildung gilt unser besonderer Dank, damit haben wir wieder etwas für mehr Sicherheit in unseren Gemeinden getan!“
Obwohl diese ganztägige Ausbildungseinheit zum jeweiligen Ausbildungsplan der genannten Feuerwehren hinzukam, nahmen 25 Kameradinnen und Kameraden, darunter 15 Atemschutzgeräteträger (AGT) und drei zukünftige AGT der Wehr Wulkenzin teil. Die Übung wurde fachlich durch die Kreisausbilder des Kreisfeuerwehrverbandes MSE, Mario Schmidt (FF Neubrandenburg-Innenstadt) und Michael Schulze (FF Carpin) sowie den stellvertretenden WF der FF Woggersin Christoph Kracht betreut.
Ein Schlauchset für den Angriffstrupp. Foto: Christoph Kracht
Für die drei zukünftigen AGT ging es um eine Gewöhnung und Vermittlung erster Eindrücke und Fachkenntnisse zum Atemschutz. Für die ausgebildeten AGT, die eine entsprechende gültige Tauglichkeitsuntersuchung, den abgeschlossenen Grundausbildungslehrgang, die jährliche Belastungsübung in der Übungsanlage und nach Möglichkeit weitere Spezialisierungslehrgänge im Bereich Atemschutz haben sollten, ging es um die Auffrischung, den Erfahrungsaustausch und besondere Schwerpunkte wie Personensuche in vernebelten Räumen, Schlauchmanagement, Notfallsituationen, Nutzung der Wärmebildkamera usw. Dazu wurde zum Beispiel mit dem Sicherungs- und Schlauchpack gearbeitet.
Das Material wurde durch die Feuerwehrtechnische Zentrale des Landkreises MSE zur Verfügung gestellt. „Die Vernebelung des Übungsobjektes war so echt, dass eine durchfahrende Feuerwehr anhielt und ihre Hilfe anbot“, so Norbert Rieger. „Ich will nicht wissen, wie viele Personen vorbeigefahren sind und sich nicht gemeldet haben, obwohl es hätte ein Notfall sein können.“
Ausbildung sei eine der wichtigsten Grundlagen für eine einsatzbereite Feuerwehr. „Wir wollen so weitermachen, wir sind auf dem richtigen Weg“, betonte Rieger.
Erläuterungen zum Sicherheitspack. Foto: Nadine SchröderAusbilder Michael Schulze von der Freiwilligen Feuerwehr Carpin gibt Hinweise. Foto: Norbert Rieger
Rückblick auf den 1. Oktober: Da rückten mehrere Feuerwehren der Umgebung zu einem Verkehrsunfall zwischen Wulkenzin und Chemnitz aus. Um 18.05 Uhr waren die Funkmelder der Kameraden der Feuerwehren Chemnitz, Krukow, Woggersin und Wulkenzin sowie die des Sanitätszuges des DRK Neubrandenburg aktiviert worden. „Verkehrsunfall mit vier verletzten Personen“ war abzulesen, und die 55 beteiligten Einsatzkräfte bereiteten sich entsprechend vor.
Nach Eintreffen der Fahrzeuge erkannte man jedoch schnell: Hier stimmt etwas nicht. Ob es die Bürgermeister von Woggersin und Wulkenzin, Martin Ernst und Sven Blank, oder die Kameraden Christoph Kracht und Marcel Thiele waren, die mit Klemmbrett vor Ort standen und die Einsatzkräfte stutzig machten, bleibt zu vermuten. Schnell wurde allen klar, dass dies eine Übung sein müsse. Sehr gut wurde hier eine Situation inszeniert, bei der zwei Pkw und ein Radfahrer in einen Unfall geraten sind. Drei Personen waren eingeklemmt und eine weitere war verletzt. Es musste also schnell gehandelt werden.
Erschwert wurde hierbei die Situation durch die räumliche Begrenzung der Straße, es war eng und dunkel, eine echte Herausforderung für die Einsatzkräfte. Dies erforderte klare Absprachen und reibungslose Zusammenarbeit der Feuerwehren und des Sanitätsdienstes, sowie sichere Handhabung der Geräte, wie mir Nadine Schröder von der Freiwilligen Feuerwehr Woggersin schildert.