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Der Dokumentarfilm „Bollwerk“ von Jakob Wehner wird am 4. September um 20 Uhr in der Alten Kachelofenfabrik gezeigt. Anschließend gibt es eine Diskussion zum Film.

In „Bollwerk“ werden drei ProtagonistInnen bei ihrer Arbeit in der sächsischen Kleinstadt Wurzen begleitet. In Interviews schildern sie die Herausforderungen, Kämpfe, aber auch Chancen der politischen Arbeit in der Provinz. Der Film erzählt von Bemühungen um die Demokratie in ostdeutschen Kleinstädten und der Relevanz von zivilgesellschaftlichem Engagement. In Wurzen engagiert sich das „Netzwerk für Demokratische Kultur“ gegen das im Ort weitverbreitete rechte Gedankengut und die hohe Zustimmung für rechtsextreme Parteien.

Der Dokumentarfilm begleitet drei Mitarbeitende, die sich in dem Netzwerk engagieren, indem sie Infostände aufbauen, Konzerte organisieren und Gedenktouren in Erinnerung an NS-Zwangsarbeiter durchführen. Ludwig Henne, einer der Protagonisten im Film, wird am Freitag zum Gespräch im Kino anwesend sein.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit „#UnteilbarMV-Solidarisches Neustrelitz“ statt. „Wir erwarten nach dem Film einen spannenden Erfahrungsaustausch“, so Horst Conradt vom Filmklub in der KOF.