Schlagwörter
Alte Kachelofenfabrik, Aufruf, Einladung, Erzähl-Café, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Zeitzeugen
Seit 1991 gab es Pläne, wie die Alte Kachelofenfabrik in Neustrelitz, deren Gründung auf das Jahr 1852 zurück geht, in Zukunft genutzt werden könnte. Zur gleichen Zeit wurde sie unter Denkmalschutz gestellt. 35 Jahre danach, im Herbst 2026, möchte der Verein für Kultur und Kommunikation all die überwiegend sehr jungen Menschen der ersten Stunden zu einem Erzähl-Café einladen, um Erinnerungen auszutauschen. „Vielleicht waren die Erfahrungen, die Erlebnisse, die hier gemacht wurden, wichtig für den weiteren Lebensweg, vielleicht sind es einfach nur schöne Erinnerungen, die es wert sind, dass sie nochmals erzählt werden“, heißt es in dem Aufruf an die Zeitzeugen.
Mit einer Förderung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt wurde das Projekt „Aufarbeitung der Geschichte des Sozio-Kulturellen Zentrums Alte Kachelofenfabrik“ in Gang gesetzt. Jetzt werden Menschen gesucht, die hier in den Räumen und auf dem Gelände der KOF mitgeholfen haben, aufzuräumen und zu renovieren, mit ihren Bands geprobt haben, die hier aufgetreten sind, die hier gefeiert und Konzerte besucht haben. „Wenn Ihr selbst dabei ward oder jemanden kennt, der hier mitgemacht hat, wären wir dankbar für Kontakte (Telefon, Postanschrift, email), damit wir euch und sie zum Erzählcafé einladen können und bitten um Mitteilung an info@avfkk-neustrelitz.de oder Anruf unter 03981 — 20 3145. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen“, heißt es in dem mir zugeleiteten Aufruf
Im Jahr 1992 nahm der Verein für Kultur und Kommunikation (VfKK) seine Arbeit auf, und im Juni 1993 wurde das Kulturzentrum offiziell eröffnet: Das FABRIKKINO und die „galerie für gegenwärtige kunst“ gingen mit regelmäßigen Film- und Ausstellungsangeboten in Betrieb. Überwiegend war die Fabrik allerdings innen wie außen eine Ruine. Abgesehen von den Büroräumen für den Berliner Basis-Film Verleih, der hier am 1. Januar 1993 seine MV-Filiale eröffnet hatte, konnten vorläufig nur die ehemalige Schlosserei für das kleine Kino, die ehemalige Werkstube für die Galerie und die ehemalige Glasurstube für
verschiedene Kulturveranstaltungen — vorwiegend kleine Konzerte — renoviert und benutzbar gemacht werden.




