Auf der Straße zwischen Rockow und Dratow nahe der B 192 hat es heute gegen 11.25 Uhr einen Unfall gegeben. Die Polizei geht momentan davon aus, dass ein Pkw aus bislang nicht bekannter Ursache auf einen stehenden LKW aufgefahren ist. Der Fahrer und seine Beifahrerin – beides ältere Personen – erlitten Verletzungen. Der Mann wurde leicht verletzt mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht, seine Beifahrerin wurde mit schweren Verletzungen in eine Klinik geflogen.
Am gestrigen Freitagabend gegen 21.20 Uhr kam es auf der B 192 zwischen den Ortschaften Groß Plasten und Rockow zu einem Verkehrsunfall mit Personen und Sachschaden. Hierbei befuhr der 25-jährige Fahrzeugführer eines Ackerschleppers von einem anliegenden Acker auf die B192. Dabei missachtete er die Vorfahrt eines auf der B192 fahrenden VW Multivan eines 76-jährigen Fahrzeugführers. Dieser befuhr die B192 aus Richtung Neubrandenburg kommend in Richtung Groß Plasten. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge.
Durch den Zusammenstoß wurde der VW Multivan auf die Schutzplanke am Fahrbahnrand geschleudert und musste anschließend durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Hierbei verletzten sich der Fahrzeugführer des VW-Multivan und seine 78-jährige Beifahrerin leicht, sodass diese zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurden. Es entstand ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro.
Bei einem schweren Verkehrsunfall heute Morgen gegen 6.40 Uhr auf der B192 zwischen Groß Plasten und Möllenhagen kurz vor Rockow ist ein Schaden von etwa 10.000 Euro entstanden. Der Motorradfahrer, ein 33-Jähriger aus dem Müritzkreis, kam in lebensbedrohlichem Zustand mit dem Rettungswagen ins Klinikum. Der Rettungshubschrauber konnte ohne Patienten wieder abfliegen.
Der Motorradfahrer überholte ein Auto, während es abbiegen wollte. Dem 60-jährigen Autofahrer – ebenfalls aus dem Müritzkreis – wird ein Fehler beim Abbiegen vorgeworfen. Ein Dekra-Sachverständiger war am Unfallort im Einsatz, um zum Unfallhergang zu ermitteln. Die Straße war nach etwa drei Stunden Vollsperrung wieder frei.
Am heutigen Nachmittag gegen 15.15 Uhr ereignete sich auf der Ortsverbindungsstraße Rockow/Groß Dratow ein Verkehrsunfall mit Personen- und Sachschaden. Eine 63-jährige Fahrerin eines PKW Ford KA befuhr die Ortsverbindungsstraße Rockow/Groß Dratow in Fahrtrichtung Groß Dratow, aus Richtung Rockow kommend. Etwa einen Kilometer vor der Ortslage Groß Dratow kam der Ford, aus bislang ungeklärter Ursache, in einer langgezogenen Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte dort frontal mit einem Straßenbaum. Die Fahrerin wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt.
Zwei Jugendliche, welche auf die Unfallstelle mit ihren Fahrrädern zukamen, informierten die Rettungsleitstelle MSE über den Unfall. Eine PKW-Fahrerin betreute dann die schwerverletzte Fahrzeugführerin bis zum Eintreffen eines Rettungswagens am Unfallort. Da die Fahrzeugführerin in ihrem PKW eingeklemmt und schwer verletzt war, wurden ein Notarzt und die Feuerwehr angefordert. Ein Rettungshubschrauber mit Notarzt traf kurze Zeit später am Unfallort ein. Insgesamt 32 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Lehsten, Kraase und Möllenhagen trafen ebenfalls zeitnah vor Ort ein. Die schwerverletzte PKW-Fahrerin wurde durch den Einsatz der Rettungsgeräte (Schere/Spreizer) aus dem PKW geborgen. In der weiteren Folge wurde sie mit dem Rettungswagen zur Behandlung in das Klinikum nach Neubrandenburg gebracht.
Am PKW entstand ein Sachschaden von ca. 5.000 Euro. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Ein Nachtspeicherofen hat den verheerenden Brand im Gutshaus Rockow zwischen Waren und Penzlin (Strelitzius berichtete) ausgelöst. Zu dieser Einschätzung ist ein im Auftrag der Staatsanwaltschaft eingesetzter Brandursachenermittler gekommen. Vorsätzliche Brandstiftung kann nach derzeitigen Erkenntnissen ausgeschlossen werden.
Derzeit sind alle Wohnungen in dem Gutshaus unbewohnbar. Teile des Objektes sind sogar einsturzgefährdet. Der Schaden wird auf mindestens 600.000 Euro geschätzt.
In der Nacht zum ersten Adventssonntag ist das Gutshaus in Rockow zwischen Waren und Penzlin abgebrannt. Bei Eintreffen von Feuerwehr und Polizei gegen 1.30 Uhr brannte das Gebäude bereits in voller Ausdehnung. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden an.
Im Brandobjekt gibt es fünf Wohneinheiten, von denen derzeit nur eine ständig bewohnt ist. Die beiden Mieter dieser Wohnung, ein 60-Jähriger und seine 56-jährige Ehefrau, konnten sich unverletzt ins Freie retten und verständigten die Feuerwehr. Zur Brandbekämpfung wurden 70 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Kraase, Waren, Möllenhagen, Lehsten, Penzlin und Marihn eingesetzt. Ein RTW war ebenfalls vor Ort.
Da das Feuer auf zwei am Brandobjekt angrenzende Wohnhäuser überzugreifen drohte, wurden aus diesen vorsorglich fünf Bewohner zeitweilig evakuiert. Durch die Löscharbeiten konnte jedoch ein Übergreifen der Flammen verhindert werden und die Bewohner kehrten anschließend in ihre Wohnungen zurück.
Der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die beiden Mieter des Gutshauses wurden vorübergehend in einer Ersatzwohnung im Ort untergebracht. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf ca. 600.000 Euro geschätzt.