„Anbei zwei Fotos, die das Werben für die Wiederbebauung des Neustrelitzer Schlossbergs beflügeln mögen“ schrieb ein Mitglied einer Besuchergruppe aus Berlin an den Stadtführer Roland Altmann, der die Gruppe vor kurzem durch die Residenzstadt geleitet hatte. Die Fotos wurden mir vom Residenzschlossverein zur Verfügung gestellt.
Dirk Walde bei der Übergabe der Wohneinheit an Ina Jansen.
Im Jahr 2023 wurden bereits die ersten Räumlichkeiten für ein Wohngruppenprojekt der Caritas durch die MWG Neustrelitz eG zur Verfügung gestellt. Minderjährige Asylsuchende werden in der Theodor-Storm-Straße pädagogisch betreut und bei ihrer sozialen Entwicklung unterstützt. Um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden, sind auch 2024 neue Räumlichkeiten angepasst und umgebaut worden. Diese ermöglichen weiteren Jugendlichen eine ganzheitliche Betreuung und bieten ihnen ein neues Zuhause.
Am gestrigen Montag 2024 erfolgte die Übergabe einer weiteren umgebauten Wohneinheit durch den Vorstand der MWG Dirk Walde an die Leiterin der Wohngruppe Ina Jansen von der Caritas im Norden. Zusätzlich entsteht ein Verwaltungsbüro, welches dann im Juni an die Caritas übergeben wird. „Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit“, so Walde.
Mit einer Auswahl von Festivalfilmen der „dokumentART – films & future“ im Gepäck, wird die „dokART on Tour“ am 1. Juni um 19.30 Uhr Station machen im Fabrik.Kino 2 in Neustrelitz. So bekommen alle diejenigen, die es im vergangenen Oktober nicht nach Neubrandenburg zum europäischen Filmfestival geschafft haben, die Möglichkeit, eine kleine Auswahl von Kurzfilmen aus Italien, Spanien und Deutschland zu sehen.
Die „dokART on Tour“ möchte Menschen jeden Alters bei guten Filmen zum Thema Zukunft zusammenbringen, und das Festivalteam freut sich auf inspirierende Gespräche und ist gespannt auf die Begegnungen mit dem Publikum. Es werden folgende Filme zur Aufführung kommen: ME ENTDIENDES von Otto Lazic-Reuschel, Italien 2022, Farbe 31 Min.; THE WAITING von Volker Schlecht, BRD 2023, Farbe, 15 Min.;1 KILO 3 EURO von Ani Mrelashvili, BRD 2022, Farbe, 16 Min. und BOJA von Anna Fernandez De Paco, Spanien 2021, Farbe, 15 Min. Die Filme laufen nur am 1. 6. um 19.30 Uhr jeweils mit anschließendem Gespräch.
Gestern Vormittag hatte ein Rentner-Ehepaar einen Einbrecher in seinem Haus „Am Wiesengrund“ in Waren auf frischer Tat ertappt und die Polizei gerufen (Strelitzius berichtete). Nur wenig später hat ein bisher unbekannter Täter auf der anderen Seite des Bahnhofs sein Unwesen getrieben: Drei weitere Einbrüche in Einfamilienhäusern in der Mozartstraße, Fritz-Reuter-Straße und Walther-Rathenau-Straße wurden im Laufe des Nachmittags bei der Polizei angezeigt. Es könnte sich in allen vier bisher bekannten Fällen um denselben Täter handeln. Die Kripo Waren ermittelt auf Hochtouren, führt Befragungen in der Umgebung und erneut bei den Opfern durch, um daraus ein Täterprofil zu erstellen.
Während in der Mozartstraße und in der Fritz-Reuter-Straße zum Zeitpunkt des Einbruchs niemand zu Hause war, ist der Täter im Fall der Walther-Rathenau-Straße einer Frau sprichwörtlich in den Arm gelaufen: Er hatte zunächst am späten Vormittag an der Haustür geklingelt und den 89-jährigen Hausbesitzer nach dem Weg zum Bahnhof gefragt. Nach der Wegerklärung ist der Unbekannte mit einem Fahrrad weg gefahren. Gegen 10.50 Uhr ist der selbe Mann einer 49-jährigen Frau im Haus aufgefallen, die sich zur Unterstützung der Senioren im Haus befand und ungewöhnliche Geräusche bemerkt hatte. Als sie ihn anschrie, ergriff er die Flucht – wieder mit einem Fahrrad.
Am gestrigen Montagmorgen stellten die Neubrandenburger Beamten auf dem Marktplatz einen Fahrradfahrer fest, der ein Handy während der Fahrt nutzte. Zum Anhalten der Person wurde das optische Signal auf dem Streifenwagen „Stopp Polizei“ eingeschaltet. Der Radfahrer beschleunigte und fuhr davon. In der weiteren Folge nahmen die Beamten die Verfolgung auf. Ein zweiter Streifenwagen kam zur Unterstützung hinzu. Beide Streifenwagen hatten das Blaulicht eingeschalten und forderten den Radfahrer mehrmals lautstark zum Anhalten auf. Nach mehreren 100 Metern durch die Innenstadt von Neubrandenburg konnte der Radfahrer auf dem Gehweg des Friedrich-Engels-Ring auf Höhe des Güterbahnhofes gestoppt werden.
Die Person konnte keinen gültigen Personalausweis herausgeben. Bei der Kontrolle nach Ausweispapieren wurde der Rucksack durchsucht. Dabei machten die Beamten einen auffälligen Fund. Der Mann führte einen Teleskopschlagstock, eine schussfähige Schreckschusspistole, einen Schlagring und Cannabis mit sich. Bei dem aufgefundenen Schlagring handelt es sich um einen verbotenen Gegenstand. Die Schreckschusswaffe und den Teleskopschlagstock darf der Beschuldigte zwar besitzen, jedoch nicht in der Öffentlichkeit führen. Das mitgeführte Cannabis überschritt die erlaubte Menge.
Im Laufe der polizeilichen Maßnahmen konnte die Identität des Beschuldigten geklärt werden. Es handelt sich um einen 34-jährigen deutschen Mann. Eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz wurde gefertigt. Weiterhin wurden die Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung geahndet. Eine Meldung an die zuständige Waffenbehörde und die Führerscheinstelle ist erfolgt.
Nach der Pressekonferenz:Maik Priebe, Sven Müller, Stefanie Esser, Malte Bähr und Daniel Geiss (von links) freuen sich auf die neue Spielzeit der TOG.
Mit einer ebenso erfreulichen wie kurzen Mitteilung hat Malte Bähr, Kaufmännischer Geschäftsführer der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz, heute Vormittag die alljährliche Spielplanpressekonferenz eröffnet. „Die Besucher sind wieder da.“ Gemeint ist, dass der coronabedingte Einbruch bei den Publikumszahlen weitgehend ausgebügelt ist. Ein Zuwachs zeichnete sich bereits in der vergangenen Spielzeit ab. Im Vergleich dazu wurde per April diesen Jahres noch einmal ein Plus von satten 18 Prozent verzeichnet.
Gleichwohl ist die finanzielle Lage der TOG wie die der meisten Theaterhäuser im Land angesichts von Tariferhöhungen und Preissteigerungen angespannt. „Bei uns sind es zusätzlich die Immobilien, die zu Buche schlagen“, so Bähr weiter. Deshalb sei es eine tolle Nachricht und eine Anerkennung, dass der Bund Fördermittel für die Erneuerung der Bühnentechnik im Landestheater Neustrelitz bereitstellt. Allerdings könne der dazugehörige Eigenanteil nicht von der TOG allein gestemmt werden, da bedürfe es der Unterstützung durch die Gesellschafter. „Wir sind guten Mutes“, fasste Intendant, Geschäftsführer und Operndirektor Sven Müller zusammen.
Philharmoniker erwarten hochkarätige Solist*innen
Solchermaßen motiviert, hat die TOG für Neustrelitz und Neubrandenburg einen großartigen neuen Spielplan erarbeitet, der mit Sicherheit bei denen ankommt, für die er gestrickt ist. Generaldirektor Daniel Geiss, Chefdirigent der Neubrandenburger Philharmonie, stellte für seinen Part die zehn Philharmonischen Konzerte der Saison 2024/25 in den Vordergrund. „Sie werden von denen angenommen, für die wir sie machen“, ist sich Geiss nach den Erfahrungen der Spielzeit 2023/24 sicher. Hochkarätige Solist*innen wie die Cello-Legende David Geringas, die Pianistin Julia Okruashvili und der Organist Vincent Knüppe werden erwartet. In einem Vivaldi-Programm mit Lichtinstallation werden auch Orchestermusiker als Solisten auftreten. Außerdem sei es gelungen, die junge Dirigentin Anna Handler für ein Konzert zu gewinnen.
Aus gegebenen Anlass sieht sich der Seniorenbeirat der Stadt Neubrandenburg zu einer klarstellenden Mitteilung veranlasst: „Der Seniorenbeirat ist die demokratisch legitimierte Vertretung älterer Menschen in Neubrandenburg. Er vertritt seit nunmehr 30 Jahren die Belange der älteren Menschen generationsübergreifend vor der Öffentlichkeit, den demokratischen Parteien, der Stadtvertretung und ihren Ausschüssen sowie der Stadtverwaltung. Der offizielle Name lautet ‚Seniorenbeirat Neubrandenburg (SBNB)‘, was auch in § 1 Abs. 3 der Satzung des Seniorenbeirats so festgelegt ist.
Im Zuge der bevorstehenden Kommunalwahlen am 09.06.2024 ist bekannt geworden, dass die Wählergruppe „Stabile Bürger Neubrandenburg“ ebenfalls die Abkürzung „SBNB“ verwendet. Sie wirbt u.a. in den sozialen Medien mit dieser Abkürzung, teilweise mit und teils ohne vollständigen Namenszusatz. Bei dieser Wahlwerbung wird insbesondere darauf hingewiesen, dass das Kürzel „SBNB“ auf den Wahlzetteln verwendet wird.“
Am 26. Mai um 0.10 Uhr erhielt die Neubrandenburger Polizei die Meldung, dass auf der Straße am Augustabad mehrere Gullydeckel liegen sollen. Vor Ort stellte sich heraus, dass insgesamt sieben Gullydeckel aus ihrer jeweiligen Position gezogen und wenige Meter von ihrer vorhergesehenen Position abgelegt wurden. Die Beamten konnten alle Gullydeckel wieder einsetzen, sodass mögliche Gefahren für die Öffentlichkeit beseitigt wurden.
Durch die Beamten wurde eine Strafanzeige wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen. Bisher gibt es keine Hinweise auf mögliche Tatverdächtige.
In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer am Abend des 25. Mai ungewöhnliche Personen oder Personenbewegungen im Bereich des Augustabad beobachtet oder wahrgenommen hat, meldet sich bitte im Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter der 0395 5582 5224 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.
Zum mittlerweile dritten Mal veranstaltet der Burgverein Wesenberg ein Kinderfest zum Mitmachen. „Uns ist es gelungen, den Internationalen Kindertag genau auf den Tag unseres Kinderfestes, nämlich den 1. Juni, zu legen“, schreibt mir Vereinsvorsitzender Axel Hirsch mit einem Augenzwinkern. Ein paar Vorfreude weckende Impressionen vom vergangenen Jahr hat er auch noch beigefügt.
„Von 13 bis 17 Uhr wollen wir die Kinder hinterm Ofen (oder vom Computer) hervorlocken, um sich draußen an der frischen Luft zu bewegen. Vom Entenangeln und Bobbycarfahren über Büchsenwerfen, Torwandschießen und Bogenschießen ist für alle Altersklassen etwas dabei. Die Kinder können bis zu 9 Stationen absolvieren und sich dann für eine volle Stempelkarte einen kleinen Preis abholen. Für die Kinder haben wir kostenlose Getränke“, so mein Blogpartner.
Michael Klein vom Fotoclub Neustrelitz hat mir ein Bild geschickt. Er will damit einen Beitrag zu meinem Blog leisten, wie er mir schreibt. Ich bedanke mich, auch im Namen meiner Leser. Das Motiv ist bestens geeignet, diesen trüben Morgen etwas zu erhellen. Vielleicht vertreibt es sogar die Regenwolken.