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Bebauung, Erklärung, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Residenzschlossverein, Schlossberg, Umfrage

Der Residenzschlossverein Neustrelitz führt aktuell eine Umfrage durch, wie die Residenzstädter und ihre Gäste zur denkmalgerechten Bebauung des Schlossbergs stehen, und zeigt im Rahmen der Festspiele im Schlossgarten Präsenz. Parallel dazu hat der Verein folgende Erklärung veröffentlicht:
‚Liebe oder Last?! Baustelle Denkmal‘ war die großartige Wanderausstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz 2025 in der Schlosskirche übertitelt, welche unser Verein gemeinsam mit dem Kulturquartier in Neustrelitz möglich gemacht hatte. Die gleiche Frage könnte man momentan den Verantwortlichen für die aktuellen Planungen auf dem Schlossberg stellen.
Vergegenwärtigen wir uns zunächst, welchen Status das Ruinenfeld auf dem Schlossberg hat: Nicht nur die den Schlossgarten umgebenden Gebäude, wie Kavalierhaus, Hofmarschallhaus, Marstall, ehem. Hypothekenbank, Orangerie, Carolinen-Palais und Schlosskirche, sondern auch jeder m² Fläche des Schlossgartens und des Schlossbergs stehen unter Einzeldenkmalschutz. Der gesamte Bereich gehört zu den hochrangigsten Denkmal-Arealen in unserem Bundesland.
Viele Diskussionen der letzten Jahre, nicht zuletzt anlässlich der jährlichen Schlossberg-Konferenzen haben allerdings gezeigt, dass es zum Denkmalschutz sehr unterschiedliche Auffassungen, selbst bei Entscheidungsträgern, wie Stadtvertretern, gibt. Nicht totzukriegen ist die Auffassung, ‘viele Generationen hätten an der heutigen Gestalt unserer Denkmale mitgewirkt, dass müssten wir doch nun auch dürfen…‘.
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