Kirche Ankershagen. Foto:Förderverein/Igor Heinzel
Am Sonntag, dem 13. September, dem bundesweiten Tag des offenen Denkmals, findet um 14 Uhr in der Kirche Ankershagen eine Führung statt. Besucherinnen und Besucher erfahren Wissenswertes über die Radwegekirche, ihre außergewöhnlichen mittelalterlichen Fresken und den Stand der Restaurierung.
Der Klein Vielen e.V. öffnet für Sie auch in diesem Jahr am „Tag des offenen Denkmals“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz die Jahn-Kapelle in Klein Vielen. Es erwarten Sie am 13. September zwischen 13 und 17 Uhr nicht nur freundliche Menschen an einem besonderen Ort in einer besonderen Landschaft, sondern auch eine Ausstellung des Fotoclubs Neustrelitz, die Sie an diesem Tag zum letzten Mal betrachten können.
Auch in diesem Jahr wird der Residenzschlossverein Neustrelitz am Sonntag, den 13. September, dem Tag des offenen Denkmals, auf dem Schlossberg präsent sein. Zwischen 10 und 15 Uhr möchten Vereinsmitglieder gern mit Neustrelitzern und Besuchern der Residenzstadt über die weitere Gestaltung des Schlossbergs ins Gespräch kommen.
Am kommenden Sonntag, den 13. September, ist es wieder soweit. Der Förderverein Liepener Kirche und Orgel öffnet zum Tag des Offenen Denkmals von 11 bis 17 Uhr die Tür der Dorfkirche zur Besichtigung.
Sabine Denkinger und Thomas Kraus am Infopunkt des Residenzschlossvereins bei den Festspielen auf dem Neustrelitzer Schlossberg.
Der Residenzschlossverein Neustrelitz führt aktuell eine Umfrage durch, wie die Residenzstädter und ihre Gäste zur denkmalgerechten Bebauung des Schlossbergs stehen, und zeigt im Rahmen der Festspiele im Schlossgarten Präsenz. Parallel dazu hat der Verein folgende Erklärung veröffentlicht:
‚Liebe oder Last?! Baustelle Denkmal‘ war die großartige Wanderausstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz 2025 in der Schlosskirche übertitelt, welche unser Verein gemeinsam mit dem Kulturquartier in Neustrelitz möglich gemacht hatte. Die gleiche Frage könnte man momentan den Verantwortlichen für die aktuellen Planungen auf dem Schlossberg stellen.
Vergegenwärtigen wir uns zunächst, welchen Status das Ruinenfeld auf dem Schlossberg hat: Nicht nur die den Schlossgarten umgebenden Gebäude, wie Kavalierhaus, Hofmarschallhaus, Marstall, ehem. Hypothekenbank, Orangerie, Carolinen-Palais und Schlosskirche, sondern auch jeder m² Fläche des Schlossgartens und des Schlossbergs stehen unter Einzeldenkmalschutz. Der gesamte Bereich gehört zu den hochrangigsten Denkmal-Arealen in unserem Bundesland.
Viele Diskussionen der letzten Jahre, nicht zuletzt anlässlich der jährlichen Schlossberg-Konferenzen haben allerdings gezeigt, dass es zum Denkmalschutz sehr unterschiedliche Auffassungen, selbst bei Entscheidungsträgern, wie Stadtvertretern, gibt. Nicht totzukriegen ist die Auffassung, ‘viele Generationen hätten an der heutigen Gestalt unserer Denkmale mitgewirkt, dass müssten wir doch nun auch dürfen…‘.
Die ersten Pfeifen wurden aus dem Prospekt entfernt. Foto: Wilfried Baganz
Mit einer festlichen Veranstaltung in der Stadtkirche Neustrelitz ist der Startschuss für die Restaurierung der historischen Grüneberg-Orgel gefallen. Zahlreiche Gäste aus Kirche, Kultur und Öffentlichkeit nahmen an der heutigen Feierstunde teil. Pastor Christoph Feldkamp betonte in seiner Begrüßung: „Die Grüneberg-Orgel ist mit ihrem wunderbaren Klang von unschätzbarem Wert für unsere Gottesdienste und für die kulturelle Vielfalt unserer Stadt.“
Die Kirchengemeinde Strelitzer Land lädt herzlich zur Auftaktveranstaltung zur Restaurierung der Grüneberg-Orgel am Freitag, dem 26. September, um 11 Uhr, in die Stadtkirche Neustrelitz ein. Nach einer Begrüßung und einem kurzen geistlichen Impuls von Pastor Christoph Feldkamp spricht Susanne Schön, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Mecklenburg Strelitz. Darauf folgen einige Erläuterungen zu den geplanten Restaurierungsarbeiten durch Orgelbauer Konrad Scheffler und Kantor Lukas Storch. Nach feierlicher Vertragsunterzeichnung werden, als Symbol für den Beginn der Arbeiten, erste Pfeifen aus dem Orgelprospekt entfernt.
Am morgigen Sonntag, 14. September, lädt die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals ein. Unter dem diesjährigen Motto „Wertvoll: Unbezahlbar oder unersetzlich?“ wird der besondere Wert unseres kulturellen Erbes ins Zentrum gerückt – sei es historisch, ideell oder gesellschaftlich. In diesem Rahmen wird im Bereich der Bodendenkmalpflege der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg die Papiermühle vorgestellt.
Wie jedes Jahr, lädt der Förderverein Liepener Kirche und Orgel die Besucher wieder herzlich ein, Liepen und seine Dorfkirche am Tag des offenen Denkmals näher kennenzulernen. Neben der Besichtigung der Kirche wird es entsprechend des diesjährigen Mottos „wert- & klangvoll“ auch die Gelegenheit geben, den Ort musikalisch zu erleben und zu genießen.