Die CDU Waren/Seenlandschaft hat gemeinsam mit der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Mecklenburgische Seenplatte (MIT) zu einer Veranstaltung zur Zukunft der Gesundheitsversorgung eingeladen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen auf Bundes- und Landesebene sowie deren Auswirkungen auf die Krankenhausstruktur und die Versorgung im ländlichen Raum.
Rund 30 interessierte Gäste, darunter zahlreiche Medizinerinnen und Mediziner aus der Mecklenburgischen Seenplatte und darüber hinaus, folgten am Mittwoch der Einladung der CDU Waren und der Mittelstandsunion (MIT) Mecklenburgische Seenplatte zu einer hochaktuellen Diskussion mit der Bundestagsabgeordneten Simone Borchardt. Im Mittelpunkt stand die Frage: „Wie geht es weiter mit der Gesundheitsversorgung und Altenpflege im ländlichen Raum nach dem Regierungswechsel?“
Seit der Legalisierung von Cannabis durch die Ampel-Regierung steht Deutschland vor neuen gesellschaftlichen und gesundheitlichen Herausforderungen. Die Frauen Union Mecklenburgische Seenplatte und die Junge Union Mecklenburgische Seenplatte laden daher am 25. Oktober um 18 Uhr zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Auswirkungen dieser Entscheidung in die CDU-Kreisgeschäftsstelle in Neubrandenburg ein (Friedrich-Engels-Ring 12, 17033 Neubrandenburg). Gemeinsam mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Simone Borchardt werden die konkreten Probleme, die durch die Legalisierung entstanden sind, unter dem Titel „Kritische Perspektiven zur Cannabis-Legalisierung“ diskutiert. Die Veranstaltung wird von Silva Keitsch (Frauen Union Mecklenburgische Seenplatte) und Roman-Dieter Olbricht (Junge Union Mecklenburgische Seenplatte) moderiert.
Justin Borchardt, die bis dato etatmäßige Nummer eins zwischen den Pfosten der TSG Neustrelitz, wird den Residenzstädtern ab der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Der 21-jährige Borchardt hat dem Verein mitgeteilt, dass er seine sportliche Zukunft in Wismar sieht. Damit braucht die TSG jetzt zwei neue Keeper für das Oberliga-Team, nachdem bereits Schlussmann Dávid Daròczi den Verein verlassen hat.
„Justin habe ich in guten Gesprächen die Torwartsituation bei der TSG für die kommende Saison dargestellt. Klar war natürlich, dass wir gerade auf dieser Position Handlungsbedarf gesehen haben und mit der Verpflichtung eines weiteren Keepers der Kampf um einen festen Platz zwischen den Pfosten faktisch von vorn begonnen hätte. Schade, dass Justin diese interessante Herausforderung liegen lässt“, bewertet Lothar Hamann, sportlicher Leiter der TSG Neustrelitz, diese Entwicklung.
Kerstin Borchardt; „Bodenhaftung”; 2024, Ölkreide auf Papier
Zur Vernissage der Ausstellung „Bodenhaftung Himmelwärts“ mit Arbeiten von Kerstin Borchardt wird am Freitag, 15. März, um 19.30 Uhr, in die Fabrik.Galerie für gegenwärtige Kunst der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz eingeladen.
„Auf den ersten Blick erscheint das Bild „Bodenhaftung“ wie die Sicht einer Polarmöwe auf das Eismeer. Sind das nicht Eisschollen, die dicht aneinander gedrängt im dunklen Nachtmeer treiben? Vielleicht waren sie einst dicht zusammen als massiv erscheinendes Packeis, doch nun driften sie kontinuierlich auseinander, werden in immer kleinere Teile gebrochen und schmelzen dahin. Zugegeben, dies ist eine Assoziation, der man durchaus bei der Betrachtung der Ölkreidefrottage „Bodenhaftung“ der Künstlerin Kerstin Borchardt träumerisch nachgehen kann. Doch eine Frottage lässt sich von Eisschollen einfach nicht herstellen. Das Prinzip aber, dass im Grunde genommen alles einem unendlichen Kreislauf des Werdens und Vergehens unterworfen ist, genau wie bei den Eisschollen, erkennen aufmerksame Betrachter auch stets im Alltag.
Als Teil dieses Alterungsprozesses der Dinge entstehen Verwerfungen, Risse und Furchen – Spuren des alltäglichen Lebens und des Zeitflusses. Kerstin Borchardt haben eben diese Zeichen der Zeit in dem Boden der Galerie für Gegenwärtige Kunst in der Alten Kachelofenfabrik besonders fasziniert. Auch ihr erschien die Erinnerung an die Vorstellung, nur nicht auf die Ritzen betreten zu dürfen, da diese den symbolischen Abgrund bedeuten. Kleinste Bewegungen über viele Jahrzehnte führten auch hier in der Galerie zu Rissen – Bewegungen, wie wir sie mit unseren Sinnen kaum mehr wahrnehmen können, retrospektiv betrachtet an eben diesen grafisch erscheinenden Spuren.