Die „Sieben Rosen“ der Bildhauerin Dorothee Rätsch.
Das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz lädt am Freitag, den 27. Februar, um 19 Uhr, zu einer multimedialen Performance ein. Im Zentrum steht die Skulpturengruppe „Sieben Rosen“ der mecklenburgischen Bildhauerin Dorothee Rätsch. Die Gruppe ist ein kraftvolles Mahnmal für Menschlichkeit und Würde. Der bekannte Komponist und Musiker Torsten Harder hat sich von der Ausstrahlung dieser sieben Frauenfiguren inspirieren lassen und ihnen eine eigene musikalische Komposition gewidmet.
Annette Wizisla, Torsten Harder, Henri Stabel, Harald Wandel und Andreas Wehrenpfennig haben sich vor über drei Jahren zu einem gemeinsamen Bühnenprojekt zusammengefunden, bewegt von den brennenden Themen der Gegenwart: Krieg oder Frieden, Meinungsvielfalt oder Spaltung, offene Gesellschaft oder Diktatur. Wie können wir erreichen, dass die Menschen sich öffnen und wieder aufeinander zu gehen?
Annette Wizisla, Torsten Harder, Henri Stabel, Harald Wandel und Andreas Wehrenpfennig haben sich vor über drei Jahren zu einem gemeinsamen Bühnenprojekt zusammengefunden, bewegt von den brennenden Themen der Gegenwart: Krieg oder Frieden, Meinungsvielfalt oder Spaltung, offene Gesellschaft oder Diktatur. Wie können wir erreichen, dass die Menschen sich öffnen und wieder aufeinander zu gehen?
Die aus Waren stammenden Brüder Torsten und Raik Harder sind beide musikalisch professionell unterwegs, spielen aber selten zusammen in der Öffentlichkeit. Während Torsten Harder musikalisch stilübergreifend als Cellist und Komponist in der Region wie auch international aktiv ist, ist sein Bruder Raik als virtuoser Pianist vor allem in der Klassik und der Kirchenmusik zu Hause und dabei auch als Hochschullehrer tätig. Im November 2015 gestalteten beide in Neustrelitz ein Konzert unter dem Titel „Herbstklänge“.
Mit Beginn des Sommers lädt die katholische Kirche St. Lukas Neubrandenburg in Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule Kon.Centus zu einer musikalischen Andacht unter dem Titel „Wunderbare Natur“ ein. Die Andacht findet am morgigen 29. Juni um 16 Uhr mit Pastor Edenhofer statt.
Nachdenkliches und Humorvolles zum Thema Glück gibt es am Mittwoch, 2. Oktober, 19 Uhr, im Neustrelitzer Antiquariat, Am Stadthafen 17, zu hören: Märchen, Gedichte, Erzählungen und Gedanken verschiedener Schriftsteller, unter anderen von Loriot, Erich Kästner und den Gebrüdern Grimm. Es lesen Schauspielerin Martina Block, die viele Jahre am Landestheater engagiert war, und Thomas R. Kraus, Hotelier und Unternehmer, ebenfalls aus Neustrelitz.
Dieser Abend ist gleichzeitig die Finissage der Ausstellung mit Collagen und Kleinplastiken von Elke Harder, die anwesend sein wird. Der Eintritt ist wie immer frei; Spenden erbeten.
So ganz langsam neigt sich das Kultur- und Literaturjahr der Mirower Buchhändler Grit und Peter Schmitt dem Ende zu. „Aktuell haben wir noch drei Veranstaltungen“, haben mir meine Blogpartner eben mitgeteilt. Am kommenden Samstag, den 28. September, gibt es das „Traum-Konzert“ mit Torsten Harder in der Aula des Unteren Schlosses in Mirow. Das Konzert wird bei (elektrischem) Kerzenschein stattfinden – es wird also stimmungsvoll.
Am 4. Oktober freuen sich die Schmitts, dass es mit Sabine Böhne-Di Leo in diesem Jahr doch noch geklappt hat. Die dritte Veranstaltung ist „Brock’s Best“, ein kleines Konzert am 2. November mit Volkhard Brock.
Nach einer Verlängerung des Ausstellungszeitraums um knapp drei Monate erhält die Ausstellung „DER ROTE FADEN – Jede Linie führt zur Musik“ in Bollewick nun mit einer Finissage ein besonderes Finale. Am 1. März ab 18 Uhr erreicht die Exposition nach insgesamt fünf Monaten ihren feierlichen Höhepunkt. Die Finissage bietet eine weitere Gelegenheit, im Beisein von Katrin Harder die 70 ausgestellten Kunstwerke zu entdecken, darunter auch neue Werke der letzten Monate.
Was mit einer musikalischen Premiere begann – einer Vernissage mit dem ersten unplugged-Auftritt der Band Growing Echo – findet nun mit einer weiteren musikalischen Premiere ihren Abschluss: Ein exklusives Online-Konzert der israelischen Musikerin SIVAN AMRAN begleitet von OREN GILAD (SHADOW ENSEMBLE) wird die Tenne der Feldsteinscheune erneut zu einem besonderen Ort der Begegnung zwischen Künstlern und Kulturinteressierten machen.
Eine besondere Verbindung
Die Verbindung zwischen Sivan Amran und Katrin Harder begann vor einigen Jahren auf Instagram und entwickelte sich zu einer tiefen künstlerischen Freundschaft. Sivans fasziniertes Interesse an Katrins Zeichnungen in den sozialen Medien führte dazu, dass Katrin sich ihrerseits für Sivans Musik begeisterte. Über Jahre hinweg teilten sie Ideen und Augenblicke, verfolgten aufmerksam die künstlerische Entwicklung der jeweils anderen.
Die Zusammenarbeit für Sivans neues Album nahm Form an, und erste Ideen sowie ein Layout entstanden. Im Jahr 2023 trafen sich die beiden endlich persönlich bei einem Auftritt in Berlin. In diesem besonderen Moment tauschten sie sich intensiv über ihre Kunst und Musik aus, schöpften Kraft und Hoffnung für ihre künftigen Schaffensphasen. Die Begeisterung von Katrin für Sivans Auftritt wuchs, und der Wunsch, an Katrins Ausstellung „DER ROTE FADEN – Jede Linie führt zur Musik“ teilzunehmen, wurde stärker.
Leider durchkreuzte der Ausbruch des Krieges in Israel die Pläne. Die politische und humanitäre Situation verhinderte, dass Sivan persönlich an der Ausstellung teilnehmen konnte. Dennoch wurde der Wille, ihre Freundschaft und künstlerische Verbindung zu zelebrieren, nicht gebrochen. Bei der Finissage sollten die beiden Künstlerinnen ihrem kleinen Traum näherkommen. Sie wird nicht nur das kunstvolle Bild dieser grenzüberschreitenden Freundschaft präsentieren, sondern auch ein exklusives Onlinekonzert in Israel mit Sivan Amran und Oren Gilad (Shadow Ensemble) bieten. Die Aufführung wird live in die Tenne, dem Herzen des Ausstellungsraums, übertragen – eine einzigartige Gelegenheit, die verdeutlicht, dass Kultur keine Grenzen kennt. Kultur ist die Zukunft und Hoffnung, die über nationale und politische Hindernisse hinwegreicht.