Der Alte Fritz war nicht nur König, sondern auch leidenschaftlicher Flötist – und machte Rheinsberg in seinen Kronprinzenjahren zu einem regelrechten Kulturzentrum jenes Instruments. Dieses Erbe pflegt die Musikkultur Rheinsberg seit vielen Jahren – und schafft so den Ausgangspunkt für das diesjährige Meisterkurskonzert an der hauseigenen Musikakademie: Wie würde Friedrich heute komponieren? In welcher Klangsprache – romantisch, modern oder avantgardistisch – würde er sich ausdrücken? Das Konzert findet am Sonntag, 5. Oktober, um 11 Uhr, im Schlosstheater Rheinsberg statt.
Eine wohl der bekanntesten Solo- und Konzertharfenistinnen in Deutschland, Dagmar Flemming (Harfe), ist am Freitag, den 8. August, um 19 Uhr, in der Prieperter Dorfkirche im Rahmen der „Stunde der Musik“ zu Gast. Unter dem Motto „Fröhliche Klassik“ präsentiert das „Duo Volante“ aus Berlin ein heiteres Programm für Flöte und Harfe. Dagmar Flemming (Harfe) und Yasuko Fuchs-Imanaga (Quer- und Piccoloflöte) spielen Werke von Johann S. Bach, Gioacchino Rossini, Gabriel Fauré und vielen bekannten und weniger bekannten Komponisten.
Mit Beginn des Sommers lädt die katholische Kirche St. Lukas Neubrandenburg in Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule Kon.Centus zu einer musikalischen Andacht unter dem Titel „Wunderbare Natur“ ein. Die Andacht findet am morgigen 29. Juni um 16 Uhr mit Pastor Edenhofer statt.
Zu einem sommerlichen Konzert mit feuriger leidenschaftlicher italienischer Barockmusik lädt die evangelische Kirchengemeinde in ihre Dorfkirche Kratzeburg für Freitag, den 11. August, um 19.30 Uhr ein. Das Duo Vimaris, Mirjam und Wieland Meinhold aus dem thüringischen Weimar, musiziert „Musica italiana“, unter anderem Sonaten, Arien, Canzonen, Toccaten und Concerti von Corelli, Torelli, Geminiani, Porpora, Gentili, Pergolesi, Scarlatti und Marcello. Natürlich darf zum krönenden Abschluss der prominente Antonio Vivaldi nicht fehlen.
Die Begeisterung für Italien, auch in Deutschland, hat in der Barockzeit nicht nur in der Malerei und Architektur, sondern vor allem in der sakralen und höfischen Musik zu einem unvergleichlichen Boom geführt. Italien war „in“. Beim Hören solcher quicklebendiger Kunst wird dies schnell plausibel. Die beiden Interpreten sind durch thematische Programme auch im europäischen Ausland aufgetreten. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie CD-Produktionen runden die Tätigkeit der beiden ab.
Mirjam Meinhold ist als Sopranistin am Deutschen Nationaltheater Weimar engagiert, Wieland Meinhold derzeit als Thüringischer Universitätsorganist in Erfurt und Weimar. Davor, um 18:45 Uhr gibt es wieder eine spannende Orgelführung an der Nußbücker-Orgel unter dem Motto „Klangmajestät – Besuch bei der Königin“. Für alle Orgelinteressierten erläutert Universitätsorganist Dr. Meinhold die „Königin der Instrumente“ hautnah.
Telemanns bezaubernde Barockmusik erklingt
Zu seinen Lebzeiten war er berühmter als Johann Sebastian Bach und doch zugleich mit ihm befreundet: Georg Philipp Telemann (1681 – 1767). Seine Musik war so beliebt, daß er damit reich werden konnte. Ganz Hamburg profitierte von seiner bezaubernden Kunst. Das versteht man sofort, wenn man seine Kantaten, Ouvertüren, Sonaten, Arien, Opernintermezzi und Fantasien, vor allem aber seine Menuette hört und erlebt.
So lädt das Duo Vimaris zu einer Stunde am Sonnabend, dem 12. August, um 16 Uhr, zu Telemanns Barockmusik in die Dorfkirche Groß Quassow bei Neustrelitz ein. Zu hören sind neben den Blockflöten (in Sopran- und Altlage) auch die Sopranstimme, begleitet von der Orgel. Eine großzügige Spende erbittet man am Ausgang.