Der Trailer zur neuesten Produktion der Deutschen Tanzkompanie „GENESIS – Das erste Kapitel“ ist da. Begeistert von der Uraufführung im besonderen Ambiente des Neustrelitzer Borwinheims (Strelitzius berichtete), freue ich mich, nun auch in bewegten Bildern das Stück gegenüber der Blog-Gemeinde zu würdigen.
Diesmal war alles anders. Aber, wer so viele Trümpfe ausspielen kann, geht nicht wirklich ein Risiko ein. Am Ende steht ein fulminanter Erfolg, und den hat das Premierenpublikum gestern im Neustrelitzer Borwinheim auch entsprechend quittiert (Strelitzius berichtete kurz). Mit dem uraufgeführten Stück „Genesis – Das erste Kapitel“ hat die Deutsche Tanzkompanie einmal mehr ihre Wandlungsfähigkeit unter Beweis gestellt und im Zusammenwirken mit Jugendlichen aus dem Tanzhaus und dem Kirchenmusiker Lukas Storch die Schöpfungsgeschichte künstlerisch nacherzählt. Choreograph Vinícius da Silva, geboren und aufgewachsen in Brasilien, zunächst Tänzer und dann Ballettmeister bei der Kompanie, hatte diesen Wunsch seit Längerem gehegt und strahlte beim Schlussapplaus vor Freude über die gelungene Arbeit. Die Dramaturgie oblag Lukas Rosenhagen.
Der große Saal des Borwinheims in Neustrelitz ist derzeit Hauptprobenort der Deutschen Tanzkompanie. Am kommenden Samstag, 6. Juni, um 17 Uhr, wird dort „GENESIS – Das erste Kapitel“ uraufgeführt. Begleitet von Lukas Storch an Orgel und Klavier, lassen Tänzerinnen und Tänzer der Tanzkompanie die Urgeschichte auf der Bühne entstehen und suchen Antworten auf ewig menschliche Fragen. Erstmals werden sie gemeinsam mit Jugendlichen des Tanzhauses auf der Bühne stehen.
Was für eine grandiose Uraufführung war da am Samstagabend in Neustrelitz zu erleben! In zwei Akten wurden mit der musikalisch-dramatischen Zeitreise „Spielt!“ 250 Jahre Theater für die Seenplatte auf die Bühne gebracht, und das Mammutvorhaben wurde mit Bravour umgesetzt. Das Publikum im Landestheater wusste das unbedingt zu schätzen, die Begeisterung im Saal kannte schier keine Grenzen (Strelitzius berichtete kurz).
Ein Gruppenfoto zum denkwürdigen Theater-Jubiläum: von links die Schatzmeisterin des Theaterfördervereins Kristina Eichstädt, die TOG-Aufsichtsratsvorsitzende Antje Rohde, Marco Zabel, Sven Müller, Bettina Martin, Nico Klose, Thomas Müller und Andreas Grund.
250 Jahre Theater für die Seenplatte sind am gestrigen Abend in Neustrelitz von Theaterschaffenden und Publikum gebührend gefeiert worden. Einem wunderschönen Fest auf dem Vorplatz des Landestheaters mit Künstlern des „Chapeau Clubs“ aus Berlin und Essen bei bestem Wetter sowie einem Sektempfang folgte die Uraufführung der musikalisch-dramatischen Zeitreise „Spielt!“. In der Konzeption von David Czesienski, der auch inszenierte, sowie der Dramaturgen Oliver Lisewski und Martin von Bargen brachten Musiktheater, Schauspiel, Neubrandenburger Philharmonie, Opernchor der TOG und Deutsche Tanzkompanie das Vierteljahrhundert Geschichte kulturell, politisch und sozial gemeinsam auf die Bühne. Die beeindruckende, dem Anlass alle Ehre machende Aufführung, dazu morgen mehr hier im Blog, wurde von den Zuschauern im ausverkaufen Haus mit stehenden Ovationen minutenlang gefeiert.
Bevor sich am Samstag, den 23. Mai, um 19.30 Uhr, der Vorhang zur Uraufführung von SPIELT! hebt, beginnt der Abend bereits voller Zauber auf dem Vorplatz des Landestheaters Neustrelitz. Ab 17.30 Uhr werden die Besucher herzlich willkommen geheißen zu einem besonderen Auftakt: Fanfarenklänge eröffnen den Abend, Mitglieder des Chapeau Clubs flanieren zwischen den Gästen und verleihen dem Platz einen Hauch vergangener Zeiten. Inmitten von Musik, lebendiger Atmosphäre und kulinarischen Angeboten, können kleine und große Besucher beim Theater-Memory auf Entdeckungsreise gehen, die Ausstellung mit Inszenierungsfotos aus acht Jahrzehnten besuchen, Miniatur-Theaterwelten erkunden und sich von der Stimmung treiben lassen.
Frank Metzger, Gregor Edelmann, Tatjana Rese und Helene Grass (von links) nehmen den Applaus des Publikums in der Fabrik.Scheune entgegen.
Die Veranstaltungsreihe „Ist unsere Demokratie noch zu retten?“ des Vereins für Kultur, Umwelt und Kommunikation in der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz hat gestern Abend in der Fabrik.Scheune den erwarteten Höhepunkt erlebt. Die Uraufführung des Theaterstücks „Die Nacht des Leviathan“ von Gregor Edelmann, Inszenierung und Produktionsleitung Tatjana Rese, erntete lang anhaltenden Applaus.
Am kommenden Sonnabend, 27. September, kommt es im Schauspielhaus Neubrandenburg um 19.30 Uhr zur Uraufführung des ganz besonderen Liederabends “If I Can’t Dance It’s Not My Revolution, Umsturz mit Hüftschwung“. Lustvoll wird sich hier mit revolutionären Musikstücken auseinandergesetzt.
Karin Hartmann, Erik Born, Angelika Waller, Josefin Ristau, Stephanie Schönfeld, Marie Nadja Haller, Thomas Harms (von links). Fotos: Bernd Uhlig
Das Neustrelitzer Publikum hat am gestrigen Abend mit der Uraufführung des Epos „Wege übers Land“ nach dem Roman von Helmut Sakowski eine Sternstunde des Theaters erlebt. Mit minutenlangen stehenden Ovationen und Hochrufen feierten die Premierengäste das Ensemble für die so gelungene Aufführung. In den mehr als fünf Stunden Spieldauer, unterbrochen von drei Pausen, bot die Inszenierung durchgehend höchstes Schauspielniveau. Also, eigentlich fünf Sternstunden…
Leider konnte ich die grandiose Uraufführung von „Luft“, drittes Stück im Elementezyklus der Deutschen Tanzkompanie, am Freitagabend im Neubrandenburger Schauspielhaus nicht miterleben. Zum Glück habe ich mit Marco Zabel, Geschäftsführender Vorstand der Truppe, einen interviewbereiten Blogpartner. Es könne gewiss nicht seine Aufgabe sein, eine Besprechung der Premiere abzugeben. „Aber soviel sei erlaubt: Die anhaltende Spannung war über die ganze Vorstellung deutlich zu spüren. Immer neue Ideen, der ständige Wechsel von beeindruckenden und berührenden Soli, kleinen Gruppen und vielen großen Bildern, das trug über den Abend und bewegte auch danach die Gemüter … Technisch anspruchsvollste Passagen und Stärke des (spielerischen) Ausdrucks, Ironie und Leichtigkeit: Das muss und darf auch ich der Choreographie Gaetano Posterinos und der Leistung unseres Ensembles zweifellos konzedieren.“