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Frank Metzger, Gregor Edelmann, Tatjana Rese und Helene Grass (von links) nehmen den Applaus des Publikums in der Fabrik.Scheune entgegen.

Die Veranstaltungsreihe „Ist unsere Demokratie noch zu retten?“ des Vereins für Kultur, Umwelt und Kommunikation in der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz hat gestern Abend in der Fabrik.Scheune den erwarteten Höhepunkt erlebt. Die Uraufführung des Theaterstücks „Die Nacht des Leviathan“ von Gregor Edelmann, Inszenierung und Produktionsleitung Tatjana Rese, erntete lang anhaltenden Applaus.

Helene Grass als Journalistin Nadja Layndecker und Frank Metzger als Ministerpräsident Roman Grassla brillierten in ihren Rollen. Während eines Interviews in einem Hotelzimmer, plötzlich ist die Tür verriegelt und die Handys funktionieren nicht mehr, erfahren die beiden über das Fernsehen von einem Staatsstreich. Die Demokratie scheint schließlich aber zu siegen. Wahrheit oder Fiktion, und ein überraschendes Finale, welches das Publikum tief nachdenklich entlässt. Ein großes Kammerspielerlebnis, welches angesichts der Brandaktualität des Stoffs sehr unter die Haut geht. Heute Abend um 18 Uhr gibt es eine zweite Vorstellung in der Fabrik.Scheune, meine unbedingte Empfehlung, einfach beeindruckend!

Die Veranstaltungsreihe „Ist unsere Demokratie noch zu retten?“ wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten MV gefördert. Vereinsvorsitzender Horst Conradt dankte vor der Uraufführung auch dem Bürgerfonds Kultur Mecklenburg-Vorpommern, dem theaterhaus berlin und der TOG Neubrandenburg/Neustrelitz für die Unterstützung.