Das Straßenbauamt Neustrelitz plant, die Fahrbahn der Bundesstraße 110 zwischen dem Ortsausgang Demmin, hinter der Tankstelle, und Kruckow, bis vor den Abzweig Schmarsow, zu erneuern. Zusätzlich werden vier Durchlässe im Streckenabschnitt erneuert.
Der knapp zwölf Kilometer lange Abschnitt weist Schlaglöcher, Unebenheiten, zahlreiche Flickstellen und fortschreitende Rissbildungen auf. Die Fahrbahn hat damit das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 13. Juli, und dauern voraussichtlich bis Ende August. Angestrebt wird, die Strecke zum Ende der Sommerferien wieder eingeschränkt befahrbar zu machen, damit der Schülerverkehr nach Ferienende gesichert werden kann.
Für die Fräs- und Asphaltarbeiten muss der gesamte Baubereich ab Montag, 13. Juli, voraussichtlich für rund sechs Wochen für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Eine halbseitige Verkehrsführung ist aufgrund der vorhandenen Straßenbreiten nicht möglich. Die Sicherheit der Beschäftigten vor Ort sowie der Verkehrsteilnehmenden könnte dabei nicht gewährleistet werden.
Die Umleitung erfolgt ab Demmin über die L 27 und L 271 nach Burow, weiter über die L 35 zur B 110 bei Jarmen sowie in umgekehrter Richtung. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, mehr Fahrzeit einzuplanen.
Die direkt im Baufeld betroffenen Anliegerinnen und Anlieger sowie Gewerbetreibenden werden durch die Baufirma per Postwurfsendung gesondert informiert. Für die Erreichbarkeit der Grundstücke im Baufeld werden individuelle Lösungen abgestimmt.
Auch der öffentliche Personennahverkehr ist von der Vollsperrung betroffen. Fahrgäste werden gebeten, sich rechtzeitig bei den Verkehrsunternehmen über mögliche Änderungen zu informieren.
Nach dem Asphalteinbau erfolgen, soweit noch erforderlich, ab Montag, 24. August, Restarbeiten im Rahmen von Tagesbaustellen. Der Verkehr wird dann halbseitig mit Ampelregelung am jeweiligen Baufeld vorbeigeführt. Zu den Restarbeiten gehören unter anderem Bankettarbeiten und das Aufbringen der Fahrbahnmarkierung. Ziel ist es jedoch, möglichst viele Arbeiten bereits während der Vollsperrung abzuschließen.
Die Arbeiten werden von der Firma STRABAG aus Neubrandenburg ausgeführt. Die Kosten betragen rund 2,3 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
