Von Montag, 24. März, bis Freitag, 28. März, absolvieren künftige Führungskräfte der sechs Berufsfeuerwehren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Brandschutzdienststellen des Landes Mecklenburg-Vorpommern einen Teil ihrer feuerwehrtechnischen Führungsausbildung als Teil des B4-Lehrgangs in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg. Dies erfolgt in Kooperation mit der Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz M-V.
Die Preisträger 2024: Horst Conradt und Elke Fahrenkrug in der Mitte rechts neben dem Leiter der Filmförderung, Prof. Jacobsen (im Rollstuhl). Fotos: Filmland MV/David Harms
Am Dienstag Abend wurden, diesmal im Moviestar in Parchim, zum sechsten Mal die Kinokulturpreise des Landes MV verliehen. Der Spitzenpreis für das beste Jahresprogramm 2023 in der Kategorie „Gewerbliche Spielstätten“, dotiert mit 10.000 Euro, ging an das Fabrik.Kino 1 in Neustrelitz. Ministerin Bettina Martin überreichte den Preis an den Kinoleiter Horst Conradt, der zusammen mit seiner Mitarbeiterin Susanne Pahlke auf die Bühne des Kinos gekommen war, um die Urkunde nebst Blumenstrauß entgegen zu nehmen.
Das Jury-Mitglied Sven Andresen, selbst Betreiber von zwei Kinocentern im Land Brandenburg und ausgestattet mit einer 20jährigen Erfahrung als Filmverleiher, verlas die Jury-Begründung: „Inmitten der tausend Seen der Mecklenburgischen Seenplatte liegt die frühere Residenzstadt, welche heute als staatlich anerkannter Erholungsort neben herzöglichen Gütern mit verschiedenen Festivals und so manchem Baudenkmal auf ein lebendiges Kulturleben für ungefähr 20.000 Einwohner:innen verweisen kann. Unser Preisträgerkino trägt daran einen maßgeblichen Anteil: In einer soziokulturellen und musikalischen Umgebung serviert man dort seit nunmehr 25 Jahren deutsche und europäische Filmkunst auf der Ofenkachel. Dabei wird Altes aus den Archiven und Neues mit Relevanz gekonnt und bewusst gemischt programmiert, um der Wirklichkeit auch jenseits des Zierker Sees gerecht zu werden.
Um Gerechtigkeit geht es nicht nur in vielen ausgewählten Filmen, sondern auch den Programmmachern, desweiteren um gesellschaftliche Probleme und soziale Fragen. Um die Filme auch in der mittelgroßen Stadt ohne Hochschulpublikum sichtbar zu machen, rahmen Sie ihre Monatsprogramme in ambitionierte Reihen zur Erinnerungskultur, zu Vielfalt und Toleranz, setzen auf Künstlerporträts und den Schwerpunkt Iran und auf eine Mensch-Natur-Filmreihe mit 2 Ausrufezeichen!! Filme zum Frauentag oder in den Interkulturellen Wochen und Gegen Rassismus bringen ganz vielfältige Weltsichten und zahlreiche Referenten und Filmschaffende in die Stadt und haben damit mit Sicherheit ihren Anteil an einer positiven Innen-und Außenwahrnehmung – und vielleicht sogar am anhaltend leichten Zuzug statt Wegzug in die drittgrößte Stadt der Seenplatte.
Um sich etwas unabhängiger zu machen vom schwankenden Strompreis und den geschmälerten Betriebsergebnissen aufgrund einer neuen Wettbewerbssituation, versorgt sich das Kino in der Alten Kachelofenfabrik seit 2023 per Pholtovoltaikanlage mit eigener Energie – ein wahres Leuchtofenhaus. Unser auch energiegeladener Spitzenpreis des Kinokulturpreises MV in der Kategorie der gewerblichen Kinos geht an das Fabrik.Kino 1 in Neustrelitz!“
Das Jagdgesetz M-V soll überarbeitet werden. Es liegt ein Referentenentwurf vor, der am 10. Januar 2024 durch den Agrarausschuss des Landes M-V behandelt werden soll. Constanze von Buchwaldt (Feldberger Seenlandschaft) und Dr. Jürgen Lode (Woldegk) haben Strelitzius dazu eine Stellungnahme „aus einem aufrichtigen Bedürfnis heraus“ zugeleitet, die ich mit Blick auf die vielen Waidgenossen in der Mecklenburgischen Seenplatte gern im Wortlaut veröffentliche. Beide Autoren sind aktive Jäger und Mitglieder des Landesjagdverbandes M-V, einem anerkannten Naturschutzverband gemäß § 62 Bundesnaturschutzgesetz. Dieser hat bereits im laufenden Verfahren eine Stellungnahme abgegeben.
Seit vielen Jahren treffen wir uns, die Jägerinnen und Jäger der Feldberger Seenlandschaft zum „Jägerstammtisch Mecklenburg-Strelitz“, um uns auszutauschen und um uns fortzubilden. Es handelt sich um einen Personenkreis, der sich über viele Jahre der Hege und Pflege des Wildes in unserem Wald beruflich und ehrenamtlich verdient gemacht hat: Allen Teilnehmern ist klar, es ist ein notwendiges Privileg zu jagen.
Um dieses Privileg auszuüben, bedarf es einer Staatsprüfung: Umgangssprachlich Jagdprüfung genannt, um rechtlich die Voraussetzungen zu schaffen, um am Jagdbetrieb teilnehmen zu können. Aber es braucht viele Jahre Erfahrung und Mentoring, um die Jagd waid- und tierschutzgerecht auszuüben. Gesetzliche Grundlage zur Ausübung der Jagd in unserem Bundesland ist das Jagdgesetz M-V. Diverse weitere Gesetzesgrundlagen spielen bei der Ausübung der Jagd eine wichtige Rolle. FFH Richtlinien und deren Anhänge, das Bundesnaturschutzgesetz, das Tierschutzgesetz haben Einfluss auf die Ausübung der Jagd, um weitere Grundlagen zu benennen.
Mit der Anfertigung des Referententwurfs für ein neues Landesjagdgesetz M-V hat der Ersteller tiefe Abgründe betreten: Laut dem Gesetzentwurf des Ministeriums für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt M-V soll der Abschuss führender Elterntiere zukünftig nicht wie bisher als Straftat geahndet, sondern sogar vollständig legalisiert werden, wenn das Elterntier nicht mehr „erkennbar“ zur Führung seines Nachwuchses notwendig ist. Das ist nur ein Beispiel der im Referenten-Entwurf formulierten forst- und jagdpolitische Maßnahmen und der damit vom Staat vorgeschlagenen Verrohung der jagdlichen Sitten. Wir Praktiker sind zutiefst schockiert.
Wir beobachten seit Jahren einen schleichenden Prozess weg vom faktenorientierten Handeln. Auch vor dem Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt M-V macht diese Entwicklung keinen Halt, indem sich ideologisierte Haltungen oder eine Wald(um)baulobby jagd- und forstpolitisch durchsetzen.
Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Schulte hat am Donnerstag gemeinsam mit Dr. Wolfgang Blank, Präsident der diesjährig ausrichtenden Industrie- und Handelskammer Neubrandenburg, in Greifswald den „LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis Mecklenburg-Vorpommern“ an die Webasto Thermo & Comfort SE aus Neubrandenburg verliehen.
„Die Webasto Thermo & Comfort SE startete als etablierter Automobilzulieferer frühzeitig den Transformationsprozess von der Verbrennungs- zur Elektromobilität. Über zielgerichtete wirtschaftsnahe Forschung und Entwicklung legte das Unternehmen den Grundstein für eine neue Heizungstechnologie. Diese Innovation ist ein Paradebeispiel für die Innovationsfähigkeit unserer Unternehmen im Land sowie der kooperierenden anwendungsnahen Forschungseinrichtungen. Mit dem neuen Geschäftsfeld Hochvoltheizer konnten bisher bei Webasto in Neubrandenburg bereits 150 Industriearbeitsplätze in der Elektromobilitätstransformation gesichert und zum Teil neu geschaffen werden“, sagte Schulte.
Die Mathe-Asse von der Sandberg-Schule auf Entdeckungstour in Stralsund.
Dieser Tage fand im Löwenschen Saal des Stralsunder Rathauses die Landesrunde der 62. Mathematik-Olympiade der Klassenstufen 3 bis 6 statt. Nach bereits erfolgreich absolvierter Schulrunde im November sowie im Februar durchgeführter Regionalrunde durften vier Schülerinnen und fünf Schüler der 4. Klasse aus der Neustrelitzer Grundschule Sandberg mit ihrer Lehrerin Therese Georgi nach Stralsund fahren. Felizia Linke, Oscar Busecke, Jannik Bartusch, Friedrich Bernhardt, Eleanor Dreißas, Mathea Kandler, Margarethe Georgi, Friedrich Ropenus und Nam Phong Nguyen knobelten mit vielen weiteren Schülern und Schülerinnen aus anderen Städten unseres Bundeslandes über Zahlen, punktsymmetrisch zu drehenden Ziffern und Buchstaben, geometrischen Formen und Buchseiten fressenden Bücherwürmern. Gefragt waren kreative Lösungsstrategien und eine sinnvolle Darlegung des Lösungswegs.
Nach zwei Stunden höchster Konzentration war zumindest bei den Neustrelitzer Mathematikbegeisterten eine deutliche Erleichterung in den Gesichtern zu sehen – und natürlich ganz viel Stolz, dass sie es soweit geschafft hatten. Nach einem gemeinsamen Grillen zum Mittag und anschließender Hafenrundfahrt erfolgte die Preisverleihung mit musikalischem Begleitprogramm durch Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums Am Sund. 16 Schüler und Schülerinnen konnten die notwendige Punktzahl für einen 3. Platz erreichen, darunter auch Friedrich Bernhardt. Eleanor Dreißas schaffte es neben einer weiteren Teilnehmerin auf Platz 2. Ein weiterer Neustrelitzer Schüler der aktuellen 5. Klassenstufe, Heinrich Heller von der Nehru-Schule, erreichte sogar den 1. Platz.
Die Sandberg-Schule gratuliert allen Preisträgern sowie natürlich auch den sieben anderen großartigen Rechenkünstlern. Maren Dreißas, Mutter von Eleanor, schreibt mir: „Es besteht doch noch Hoffnung für unser zukünftiges Mathematik-Abitur in Mecklenburg-Vorpommern. Ein großer Dank geht an Frau Rüter und Herrn Rose für die Organisation der Mathematik-Olympiade und natürlich an alle engagierten Lehrerinnen und Lehrer, die unsere Kinder immer wieder für Mathematik und alle anderen Schulfächer motivieren können.“