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Foto: Christian Ehlert

Die gute Nachricht voran: Der Großbrand im Müritz-Nationalpark hat sich in der vergangenen Nacht im Vergleich zu den vergangenen Tagen nur sehr gering ausgedehnt. Aktuell stehen jetzt 362 Hektar zu Buche. Aus der Luft sind viel Rauch und Glut zu sehen, wenig offenes Feuer. Entwarnung kann noch nicht gegeben werden, die Wetterentwicklung muss abgewartet werden, heißt es am Morgen aus der Pressestelle des Landkreises. Der Wind soll im Tagesverlauf aus unterschiedlichen Richtungen wehen, die Evakuierung von Granzin bleibt bestehen.

308 Einsatzkräfte sind den Freitag angegangen, seit 10.30 Uhr fliegen die Bundeswehr-Hubschrauber wieder. Erneut der Hinweis: Der Dambecker See, der Granziner See, der Käbelicksee und der Priesterbäker See dienen den Hubschraubern als Wasserentnahmestellen. Ab sofort dürfen sich auf den genannten Seen keine Schwimmer, Paddler, Boote etc. aufhalten.

Mein Blogpartner Christian Ehlert ist heute früh mit seinem Fluggerät aufgestiegen und hat gegen 5.30 Uhr in 850 Metern Höhe über dem Zierker See außerhalb der Flugverbotszone das Brandgebiet fotografiert und gefilmt. Ich freue mich, einen Teil der Ausbeute mit meinen Lesern teilen zu dürfen.