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Im Rahmen einer Amtshilfe fliegt die Bundeswehr mit zwei CH-53 und dem Löschwasserbehälter Smokey im Müritz-Nationalpark. Fotos(2): Bundeswehr/Mohrdieck

Der Großbrand im Müritz-Nationalpark hat inzwischen eine Fläche von ca. 376 Hektar verheert, die Ausbreitung insgesamt hat sich aber verlangsamt. Das meldet das Landratsamt gegen 22 Uhr. Die leichte Ausbreitung erfolgte vor allem in nördlicher und östlicher Richtung.

Die am Abend 340 Einsatzkräfte dürften maßlos enttäuscht sein von der Unzuverlässigkeit der lokalen Wetterprognose. Zum Zeitpunkt der letzten Meldung hatte es immer noch keinen Regen gegeben bei unbeständigem Wind. Die Evakuierung von Granzin wurde trotzdem temporär aufgehoben, die Notunterkunft in Peckatel bleibt aber einsatzbereit. Zur Zeit ist keine weitere Ortschaft gefährdet; vorbehaltlich Wetteränderungen. Unten noch ein Video vom Flug meines Blogpartners Christian Ehlert heute Morgen über Neustrelitz.

Bitte nach wie vor beachten: Der Dambecker See, der Granziner See, der Käbelicksee und der Priesterbäker See dienen den Bundeswehrhubschraubern als Wasserentnahmestellen. Der Löscheinsatz wird am morgigen Samstag, 17. Juli, ab 10.30 Uhr, fortgesetzt. Eine Bitte an Urlauber und Touristen: Meiden Sie das Gebiet weiträumig! Es besteht KEIN Zugang zum Aussichtsturm auf dem Käflingsberg, dieser ist für die Dauer des Brandeinsatzes gesperrt! Unterstützen Sie die Einsatzkräfte, indem Sie die Wege freihalten!

Ein CH-53 nimmt Löschwasser auf.
Kreisregner durchfeuchten den Wald bei Granziner Mühle, um möglichen Flammen die Grundlage zu entziehen. Foto: LK MSE