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Ausstellungen, Hundt, Klinikum, Lehrerin, Malerei, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Schüler

Mit künstlerischen Arbeiten ihrer Schüler oder Werken von Künstlern hat sie unzählige Ausstellungen organisiert. Ihre eigenen Bilder wollte die 2023 verstorbene Kunstpädagogin Angelika Hundt, die viele Jahre am Oskar-Picht-Gymnasium in Pasewalk arbeitete, aber nie in der Öffentlichkeit zeigen. „Später hat sie das bedauert“, sagt ihr Mann Rüdiger Hundt. Er ist froh, dass die Werke seiner Frau in ihrem Sinne nun doch noch an die Öffentlichkeit kommen.
In Strasburg, dem Zuhause der Familie, gab es bereits eine Ausstellung. Nun sind Aquarelle, Pastellarbeiten und Grafiken von Angelika Hundt auf Initiative des Künstlers Andreas Homberg, der die beiden Galerien im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg betreut, im Krankenhaus zu sehen (Haus I, Ebene 1). Für Rüdiger Hundt ist das auch ein Dank an das Haus, in dem seine Frau in der HNO-Klinik während ihrer Krankheit bis kurz vor ihrem Tod begleitet wurde. „Bei aller Tragik war sie sehr zufrieden mit der Betreuung“ sagt er.
Sicherlich hätte es Angelika Hundt gefallen, dass zeitgleich mit ihren Arbeiten in der zweiten Galerie im Erdgeschoss zwischen Foyer (Haus E) und Haus B Werke von Schülern zu sehen sind. Durch Vermittlung von Eltern, die im Klinikum arbeiten und deren Kinder die Klasse 8c des Neubrandenburger Lessing-Gymnasium besuchen, kam die Ausstellung „Mensch & Zukunft“ zustande. Die Schüler der Kunstklasse haben die Werke im Rahmen eines Projektes mit dem Neubrandenburger Künstler Paul Raddatz gestaltet.
