Seit dem 1. April 2024 ist das Konsumcannabisgesetz (KCanG) in Kraft. Seit Juli 2024 ist das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) für die Genehmigung von Anbauvereinigungen sowie deren spätere Überwachung zuständig. Die geringe Zahl der Anträge in Mecklenburg-Vorpommern habe ihn überrascht, erklärt der zuständige Agrar- und Umweltminister Dr. Till Backhaus.
In der vergangenen Nacht um 0.10 Uhr meldete ein Zeuge ein in Brand stehendes Wohnhaus in der Dorfstraße in Sembzin. Zwei Funkstreifenwagen des Warener Polizeihauptrevieres wurden daraufhin umgehend zum Einsatz gebracht. Als diese am Einsatzort eintrafen, konnten sie den brennenden überdachten Anbau vor der Hauseingangstür feststellen. Durch die Freiwilligen Feuerwehren aus Klink, Waren und der Führungsgruppe des Amtes Seenlandschaft Waren konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht, vollständig gelöscht und somit ein Übergreifen auf das Haus verhindert werden. Es waren insgesamt zehn Einsatzfahrzeuge und 39 Kameraden im Einsatz.
Am gestrigen Donnerstagabend gegen 19 Uhr kam es in Damerow bei Waren zu einem Brand im Anbau eines Wohnhauses. Nach derzeitigem Kenntnisstand geriet nach Inbetriebnahme eines regelmäßig genutzten Pizza-Ofen aus bislang ungeklärter Ursache der Schornstein in Brand.
Pedro Schönle-Sithoe, Thomas Müller und Axel Bernhardt (von links) bei der symbolischen Schlüsselübergabe. Fotos: LK MSE
Am Donnerstag wurde der Erweiterungsneubau der „neuen friedländer gesamtschule“ in der Dr.-Karl-Beyer-Straße feierlich eingeweiht. Damit verfügt die Schule jetzt über eine Mensa sowie zusätzliche Klassenräume. „Insgesamt haben wir als Landkreis 6,8 Millionen Euro in den Anbau investiert,“ sagte Thomas Müller, zweiter Stellvertreter des Landrates. „Wir sind stolz und zufrieden, als Bauherr und Schulträger den Schülerinnen und Schülern diesen Erweiterungsbau übergeben zu können. Auch bin ich sehr zufrieden, dass es gelungen ist, im Ausschreibungsverfahren viele Firmen aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zu beauftragen.“
Generalversammlung in der Alten Brennerei.Fotos: brenn:werk e.G.
Die brenn:werk e.G. hat ihr Konzept eines Zukunftsgartens beim Ideenwettbewerb für bürgerschaftliches Engagement in den ostdeutschen Bundesländern eingereicht und prompt einen Preis gewonnen. 1.500 Quadratmeter des Grundstücks an der Bahnhofstraße sollen zu einem Garten umgestaltet werden, der sich an die Klimabedingungen anpasst. Dazu wollen die Brenn:werker Expert:innen befragen und auf die Erfahrungen der heimischen Gärtner:innen zurückgreifen. Welche Bäume und Sträucher kommen besonders gut mit Trockenheit und Hitze klar, welche Pflanzen funktionieren gut in der Kombination miteinander? Naschgarten, Krater- und Kräuterbeete, Schatten unter Bäumen – „das wollen wir mit allen, die darauf Lust haben, gemeinsam entstehen lassen und somit auch das Gelände für Jung und Alt nach außen öffnen“, heißt es im jüngsten Newsletter der Genossenschaft.
Und noch ein Grund zum Feiern gibt es. Die Brauerei hat nun endlich die Genehmigung für die Errichtung einer Modulbrauerei bekommen. Das lässt noch kein Bier fließen, rückt aber das Glas in greifbarere Nähe.
Kräftig voran geht es mit dem Anbau, und so langsam bekommen die Bauherren eine Idee, wo die Reise hin geht mit der Halle. „Wir stehen in den wachsenden Räumen und denken über deren Aufteilung nach“, so die Genossenschafter, die nutzen und vermieten wollen. „In die oberen kleinen Räume haben sich schon viele verliebt.“
Insgesamt vier neue, 80 Quadratmeter große Klassenzimmer, ein Gruppenraum und ein Vorbereitungszimmer stehen Schülern und Lehrern des Goethe-Gymnasiums Demmin ab sofort zur Verfügung. Sie befinden sich im Pavillonanbau, der am 28. September nach knapp zweieinhalb Jahren Bauzeit feierlich eröffnet wurde.
Thomas Müller, zweiter Stellvertretender Landrat, unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung der Baumaßnahme: „Mit dem Pavillonanbau haben wir in die Zukunft investiert und stärken den Schulstandort Demmin. Wir sind stolz auf eine Bildungseinrichtung dieses Formats und setzten uns auch in Zukunft dafür ein, dass künftige Generationen gerne aufs Goethe-Gymnasium gehen.“