Wer jetzt schnell reagiert kann noch Restkarten für das Festival am kommenden Samstag in Priepert bekommen. Herrliches Wetter kündigt sich an und lädt ein, die Künstler von YouNotUs, Nicolas Binder, The Disco Boys, Jo‘L und Kim Noble zu erleben. Ein Line-Up , das für Partystimmung und gute Laune steht.
Einlass ist ab 18.30. Der Beginn ist um 20 Uhr. „Greift zu, und feiert mit uns in die Nacht hinein“, so die jungen Veranstalter aus Priepert. Tickets unter project-priepert.de. Eine Abendkasse gibt es nicht.
Vom 26. August bis zum 11. September wird in Waren zum Goethe Kulturfestival eingeladen. Anlass ist der 275. Geburtstag des Dichterfürsten. Moderne, kreative Warener Ideen kommen in Berührung mit Schaffen und Werk Johann Wolfgang von Goethes.
Dessen „Wissen allein genügt nicht, wir müssen es auch anwenden. Wollen allein genügt nicht, wir müssen es tun“ ist zum Leitspruch des zweiwöchigen Veranstaltungsreigens erkoren worden, den Warener für Warener zusammengestellt haben. Geschäfte, Vereine, Institutionen der Müritzstadt machen die Programmpunkte, nachfolgend ausführlich, oben auf einen Blick möglich.
Operngala im Schlosshof Rheinsberg. Foto: LeoSeidel
Vom 22. Juni bis 31. August lädt die Kammeroper Schloss Rheinsberg erneut zum Internationalen Festival junger Opernsänger*innen: Bei insgesamt 23 Opernaufführungen und Konzerten sind die Opernstars von morgen zu erleben – neben international etablierten Solisten wie der amerikanischen Ausnahmesängerin Vivica Genaux und hochkarätigen Klangkörpern wie der Akademie für Alte Musik Berlin. Das abwechslungsreiche Programm unter dem Motto „Die Schatten Trojas“ zieren mehrere Musiktheaterproduktionen, Konzert- und Liederabende, die traditionsreiche Operngala, ein Irisches Gastspiel sowie zwei Abende Freiluftkino mit Livemusik. Neben Schlosstheater und Schlosshof wird in diesem Jahr auch das beliebte Heckentheater wieder bespielt.
Das Herzstück des Festivalsommers ist die Wiederaufnahme von Christoph Willibald Glucks Oper „Iphigenie in Aulis“ ab 6. Juli im Heckentheater. Die Produktion feierte ihre Erstpremiere bei den Osterfestspielen Schloss Rheinsberg 2024 im Schlosstheater und wird von Regisseur Georg Quander, dem künstlerischen Leiter der Kammeroper, open-air neu eingerichtet. Zwei der Solopartien übernehmen international renommierte Sänger: der Bariton Dietrich Henschel sowie die Mezzosopranistin Vivica Genaux. Dazu gesellen sich Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg aus vergangenen Jahrgängen. Unter der Leitung von Werner Erhardt spielt Concerto Brandenburg; es singt der Kammerchor Chorisma Neuruppin. Der Dreiakter wird auf Deutsch gegeben.
Das beliebte Heckentheater, hier ein Bild aus dem Jahr 2022, wird wieder bespielt. Foto: Uwe Hauth
Vom 22. Juni bis 31. August 2024 lädt die Kammeroper Schloss Rheinsberg zum Internationalen Festival junger Opernsänger*innen: Bei insgesamt 23 Opernaufführungen und Konzerten sind die Opernstars von morgen zu erleben – ebenso international etablierte Solisten wie Vivica Genaux und Dietrich Henschel sowie hochkarätige Klangkörper wie die Akademie für Alte Musik Berlin. Das abwechslungsreiche Programm unter dem Motto „Die Schatten Trojas“ zieren mehrere Musiktheaterproduktionen ebenso wie Operngala, Konzert- und Liederabende und Freiluftkino mit Livemusik.
Neben Schlosstheater und Schlosshof wird das beliebte Heckentheater wieder bespielt. Dies war im vergangenen Jahr aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich. Nun ist die Musikkultur Rheinsberg, die gemeinnützige GmbH hinter der Kammeroper, wieder wirtschaftlich gesund, erklärt Geschäftsführer Dirk Beenken. Der Festivalsommer ist Teil der Feierlichkeiten „250 Jahre Schlosstheater Rheinsberg“: Schirmherrin des Jubiläums, das bereits mit den Osterfestspielen 2024 eingeleitet wird, ist die Landtagspräsidentin Brandenburgs: Prof. Dr. Ulrike Liedtke.
Das Herzstück des Festivalsommers ist die Wiederaufnahme von Christoph Willibald Glucks Oper „Iphigenie in Aulis“ am 6. Juli im Heckentheater. Die Produktion feiert ihre Erstpremiere bei den kommenden Osterfestspielen im Schlosstheater und wird von Regisseur Georg Quander, dem künstlerischen Leiter der Kammeroper, open-air neu eingerichtet. Die Kostüme entwirft Julia Dietrich, die auch für das Bühnenbild verantwortlich zeichnet. Zwei der Solopartien übernehmen international renommierte Sänger: der Bariton Dietrich Henschel sowie die Mezzospranistin Vivica Genaux. Dazu gesellen sich Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg aus vergangenen Jahrgängen: Mirjam Albano, Maximilian Vogler, Dashuai Jiao, Gergely Kereszturi und Nikolina Hrkać. Unter der Leitung von Werner Erhardt spielt Concerto Brandenburg; es singt der Kammerchor Chorisma Neuruppin. Der Dreiakter wird auf Deutsch gegeben.
Da der finanzielle Engpass des Kulturkosmos e.V. aus den Coronajahren aufgrund vielerlei Unterstützung gut überstanden wurde, wird es für die Fusion 2024 nur den regulären Vorverkauf und keinen vorgezogenen Teilverkauf von Tickets geben. Das geht aus dem jüngsten Newsletter hervor. Die Registrierung läuft vom 1. bis 14. Januar auf der Webseite www.fusion-festival.de, und die Kaufoptionen werden am 20. Januar verlost. Die Nachverlosung gibt es dann am 20. Februar 2024. Ab Mai wird die Ticket:Börse wieder an den Start gehen. Sonntagstickets wird es ab Ende Februar im Vorverkauf geben.
Im vergangenen Jahr waren 70.000 Tickets vorverkauft worden. Pro Ticket gab es statistisch gesehen 2,5 Interessent:innen. Das Fusion-Ticketing durch eine Verlosung möglichst fair zu gestalten, wurde mittlerweile von vielen anderen Veranstaltern übernommen. Im kommenden Jahr werden auch die at.tension Tickets durch eine Verlosung vergeben.
„Wir haben lange überlegt, ob wir die Zahl der Tickets 2024 reduzieren wollen und grundsätzlich überlegt ob wir eine kleinere Fusion organisieren könnten? Natürlich wäre das möglich aber dann müsste bei Programm, Licht, Deko und Floors und Crews deutlich eingespart und darüber hinaus wahrscheinlich der Ticketpreise erhöht werden. Eine solche Entscheidung würde viele Menschen enttäuschen, würde sie doch den Korridor zum ’schönsten Festival des Jahres‘ für tausende Fusionist:innen unpassierbar machen“, heißt es weiter. „Unser Anspruch, möglichst vielen Menschen die Erfahrungen einer Fusion zu ermöglichen, wird vermutlich die wichtigste Rolle bei unserer Entscheidung über die Größe der Fusion 2024 spielen. Daher ist keine wirklich signifikante Reduzierung der Tickets zu erwarten.“
Das Berliner Ensemble LUX:NX bespielt zum Abschluss des Festivals das Rheinsberger Schlosstheater. Fotograf: Vincent Stefan
Beim „Rheinsberger Festival für neue Musik“ am letzten September-Wochenende wird die Wiese zwischen dem Rheinsberger Schloss und dem historischen Kavalierhaus zum Open-Air-Hotspot: Dann erwartet das Publikum ein spannendes Programm, das die vielen Stile der sogenannten neuen Musik aufzeigt. Mit von der Partie sind dabei ganz unterschiedliche Ensembles: von der Berliner Performance-Truppe bis zum regionalen Jugendchor.
Der Märkische Jugendchor wartet unter der Leitung von Ulrike Schubach mit Raritäten der moderneren Chorliteratur auf. Im Konzert „QUERBEET – QUERBEAT“ des Komponisten Hans-Karsten Raecke und der Sängerin Jane Zahn (Gründer der Rheinsberger „Musikbrennerei“) trifft Poesie auf ungewöhnliche Instrumente wie beispielsweise Ventil-Zugmetallophon und Gummiphon.
Zu erleben sind außerdem zwei der Rheinsberger Residenzensembles für neue Musik: Das „Reactive Ensemble feat. OP:__Duo“ scheidet mit einem Auftritt aus seinem Amt und übergibt an das in Berlin beheimatete, russische Ensemble „Kymatic“, das damit seine Residenz in der Saison 2023/24 antritt.
Die 2000 Besucher des ausverkauften Events mit „Gestört aber Geil“ am gestrigen Sonnabendabend auf der Festwiese am Strand in Priepert waren begeistert von den Künstlern und der perfekten Organisation durch die Mitglieder vom Project-Priepert e.V. Zum Warm-Up waren DJ-Dixi und Paule engagiert worden, die die Besucher willkommen hießen und in gekonnter Manier auf den Abend einstimmten. Zunächst waren es dann JO‘L und Luis García, die mit ihren Beats und Bässen das Publikum anheizten.
Als dann die DJ‘s von „Gestört aber Geil“ die Bühne betraten, waren die Musikfreunde in Hochform, feierten jeden Titel und tanzten ausgelassen. Die Künstler verstanden es, die Besucher für sich zu gewinnen, spielten ihre bekannten Hits und hüllten das Publikum immer wieder in Papierschlangen ein. Zum Abschluss betrat Kim Noble die Bühne und entließ glückliche und zufriedene Besucher nach Hause.
„Die jungen Organisatoren vom Project-Priepert haben ihre Feuertaufe mehr als bestanden und schmieden bereits Pläne für 2024“, so Bürgermeister Manfred Giesenberg gegenüber Strelitzius als Werbepartner. „Die Gemeinde kann froh und stolz sein, ein so engagiertes Team zu haben, dass sich seiner Verantwortung bewusst ist und es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen Freude zu bringen und zu begeistern.“
Bürgermeister Manfred Giesenberg (rechts) bedankt sich beim Project-Priepert.
Auf seine Korrespondenten kann sich Strelitzius verlassen. Eben habe ich das Material von der vergangenen Nacht vom 23. Immergut Festival in Neustrelitz verarbeitet, erreicht mich auch schon Nachschub. Mein Blogfreund Christian Ehlert aus Klein Quassow ist mit seinem Leichtfluggerät aufgestiegen und hat das Festivalgelände mal aus der Vogelperspektive betrachtet. Hier seine schönsten Aufnahmen, die ich gern teile.
Rund 3000 junge Leute feiern seit Freitag und noch bis in die frühen Morgenstunden des Pfingstmontags bei bestem Maiwetter ihr nun schon 23. Immergut Festival in Neustrelitz. Einer meiner Strelitzius-Korrespondenten war auf dem Gelände am Bürgerseeweg dabei und hat mir ein paar stimmungsvolle Bilder geschickt und ein Video vom musikalischen Höhepunkt des reichhaltigen Festivals: Kurz vor Mitternacht ist auf der Waldbühne umjubelt Rapper Casper aufgetreten.
Immergut wäre nicht Immergut, wenn das Festival nur Musik bieten würde. Auch Lesungen und Diskussionen finden sich im Programm, das heute ab 15.25 Uhr fortgesetzt wird. Übrigens gibt es noch Tickets an der Tageskasse.
Kammeroper Schloss Rheinsberg, Opernfestival 2022, Operngala 2022
„Die schöne Müllerin“ ist nicht nur der deutsche Titel von Giovanni Paisiellos heiterer Oper „La Molinara“, deren szenische Wiederentdeckung im Zentrum des diesjährigen Opernfestivals Kammeroper Schloss Rheinsberg steht. Um sie dreht sich auch ein großer romantischer Liedzyklus: „Die schöne Müllerin“ von Franz Schubert auf Texte von Wilhelm Müller, der 1823 – also genau vor zweihundert Jahren – komponiert wurde.
„Müller*innen“ heißt das Programm, in dem der Tenor Julien Prégardien zusammen mit dem Pianisten Daniel Heide und dem Bariton Johannes Held der Verbindung beider Werke musikalisch nachspüren: Am Sonntag, 16. Juli, um 16 Uhr, nehmen sie die Gäste im Schlosstheater mit auf Zeitreise in einen Berliner Salon um 1815, wo aus der Begeisterung für Paisiellos „Molinara“ Gedichte entstehen und ihre erste Vertonung durch Ludwig Berger erleben. Dabei sind Clemens Brentano, Luise und Wilhelm Hensel, die Salonnière Hedwig von Staegemann, der Dichter Wilhelm Müller und der Komponist Berger – dargestellt von Studierenden der Liedklasse von Prof. Götz Payer an der Musikhoch-schule Stuttgart, die dieses Live-LiederHörspiel „Rose, die Müllerin“ mit Musik von Fanny Hensel und Ludwig Berger auch gesanglich zum Leben erwecken.
Im zweiten Teil des Abends singt Julien Prégardien dann die„Schöne Müllerin“ Opus. 25 D 795 von Franz Schubert mit Daniel Heide am Klavier.