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Brandenburg, Festivalsommer, Heckentheater, Helena. Der Untergang Trojas, Rheinsberg, Stummfilmklassiker

Familiäre Konflikte, politische Intrigen und große Schlachten: Die Mythologie der Antike ist eine aufregende Fundgrube an Geschichten, ohne die es Blockbuster wie „Der Herr der Ringe“ und Serienhits wie „Game of Thrones“ vermutlich nie gegeben hätte. Dabei ist gerade der Mythos um Troja eine unermessliche Inspirationsquelle. Doch auch pseudohistorische Filmadaptionen der griechischen Sagen erfreuen sich in der Geschichte des Films großer Beliebtheit: Ein Klassiker ist der Monumentalstummfilm „Helena. Der Untergang Trojas“, der vor 100 Jahren in den Kinos erschien. Eine vergessene Filmperle, die nun als großes Open-Air-Event am 12. und 14. Juli im Rahmen des Rheinsberger Festivalsommers im Heckentheater zu erleben ist. (Beginn: jeweils 19.30 Uhr)
Episch choreografierte Massenszenen, monströse Schlachtschiffe und der herrliche Stummfilmpathos der Darsteller begeisterten schon vor 100 Jahren in den Lichtspielhäusern. Der Streifen war ein echter Blockbuster in der Weimarer Republik – es war bekanntlich die erfolgreichste Epoche des deutschen Films. Regisseur Manfred Noa zog damals künstlerisch sämtliche Register: Kostspielig, mit großem Aufwand und einer internationalen Besetzung erzählt er die Geschichte rund um die geraubte Helena, die zu einem jahrelangen Kampf zwischen Griechen und Trojanern ausartet. Als Ägäisches Meer musste damals der bayerische Wörthsee herhalten. Doch das tut den großartigen Bewegtbildern keinen Abbruch – ganz im Gegenteil!
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