Èlia Farreras-Cabero als Isaure in ”Blaubart” – Oper von André-Modeste Grétry. Foto Stefan Gloede
Die Kammeroper Schloss Rheinsberg blickt auf einen erfolgreichen Festivalsommer 2026 zurück: Insgesamt 9.000 Gäste erlebten zwischen dem 30. Juni und dem 13. September die 29 Veranstaltungen des Internationalen Festivals junger Opernsänger*innen rund um das Rheinsberger Schloss. Die durchschnittliche Auslastung lag bei 80 %. Im doppelten Jubiläumsjahr, 35 Jahre Kammeroper und 300. Geburtstag Prinz Heinrichs, setzt sich damit der Aufwärtstrend fort: Seit 2023 ist die Zahl der Gäste um fast 1.900 gestiegen.
Begrüßung der Preisträger im Schlosstheater Rheinsberg. Foto: Albert Heilmann
Mit einer offiziellen Begrüßung im Schlosstheater begannen am heutigen Montagmorgen die Proben zum diesjährigen Festivalsommer der Kammeroper Schloss Rheinsberg: Jelle Dierickx, der Künstlerische Leiter, hieß die Preisträgerinnen und Preisträger des hauseigenen Internationalen Gesangswettbewerbs herzlich in der Kulturstadt Rheinsberg willkommen. Für die Sparkasse Ostprignitz-Ruppin, die sich seit vielen Jahren für die Kultur in der Region engagiert und die Kammeroper als Hauptsponsor unterstützt, begrüßte Sprecherin und Stiftungsvorstand Petra Beister die angereisten Künstlerinnen und Künstler. Auch Rheinsbergs Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow wandte sich an die Gäste.
Mit einem fulminanten Wochenende startet Rheinsberg in den Festivalsommer – und macht den historischen Schlosspark zur Bühne für eine genreübergreifende Begegnung zahlreicher Künste: Am Samstag, 4. Juli, und Sonntag, 5. Juli, lädt die Kammeroper Schloss Rheinsberg zu zwei besonderen Open-Air-Formaten ein, die Musik, Geschichte, Spiel und sommerliche Leichtigkeit miteinander verbinden. Beim Wandelkonzert für die ganze Familie „Auf Entdeckungsreise im Park von Heinrich“ geht es am Samstag auf ein Abenteuer durch den Schlosspark. Am Sonntag folgt mit das große Parkfest „Schach mit Philidor: Das musikalische Damengambit“ mit Livemusik und Schachformaten.
Freude bei der Musikkultur Rheinsberg: Die Bilanz für den Festivalsommer 2025 ist überaus positiv. Rund 8500 Besucher erlebten 26 Veranstaltungen an den Spielstätten rund um das Rheinsberger Schloss: drei Musiktheater-Premieren mit insgesamt 17 Aufführungen sowie neun Konzerte – davon acht mit Preisträgern des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Die durchschnittliche Auslastung lag bei 84 % und damit deutlich höher als im Vorjahr; die Open-Air-Hauptproduktion „Die Fledermaus“ erreichte sogar 87 %. Es war – an der Besucherzahl gemessen – die erfolgreichste Produktion in der Ära von Georg Quander als Künstlerischem Leiter (2018 – 2025). Nach 7000 im Jahr 2023 und 7500 im Jahr 2024 liegt zudem die Gesamtbesucherzahl 2025 erneut spürbar höher.
Premiere August 2024, Bundesakademie für junges Musiktheater #BAJMT; Kammeroper Schloss Rheinsberg. Fotos: Uwe Hauth
Der Mond ist für den Menschen vieles: Mysterium, Symbol der Zeit, für Fortschritt, Projektionsfläche und Sehnsuchtsort! Zum Abschluss des Festivalsommers der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2025 lässt die Bundesakademie für junges Musiktheater (#BAJMT) zwei Opern miteinander verschmelzen, die sich der Faszination für den Mond annehmen: Joseph Haydns „Il mondo della luna“ und Lorenzo Romanos „La Luna“. Das bemerkenswerte Doppel geht eine Symbiose ein, das musikalische Stile unterschiedlicher Epochen aufeinanderprallen lässt – und kreiert so rund um die Faszination Mond ein vielschichtiges und unterhaltsames Klangkaleidoskop.
Hintere Reihe von links: Letícia Peixoto de Moraes, Hannah Schmidt-Ott, Iwona Semla, Kang Kang, Robin Park, Hyewon Seo; vordere Reihe von links): Maximilian Anger, Frank-Rudi Schwochow, Georg Quander, Anja Blumenstein, Ellen Krukenberg, Hans Kim, Clemens Seewald. Foto: Albert Heilmann
Mit einer offiziellen Begrüßung im Schlosstheater begannen am Montagmorgen, dem 30. Juni, die Proben zum diesjährigen Festivalsommer der Kammeroper Schloss Rheinsberg: Prof. Georg Quander, der Künstlerische Leiter, hieß die Preisträgerinnen und Preisträger des hauseigenen Internationalen Gesangswettbewerbs herzlich in der Kulturstadt Rheinsberg willkommen. Für die Sparkasse Ostprignitz-Ruppin, die sich seit vielen Jahren für die Kultur in der Region engagiert und die Kammeroper als Hauptsponsor unterstützt, begrüßte Vorstandsmitglied Anja Blumenstein die angereisten Künstlerinnen und Künstler ebenso wie Rheinsbergs Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow.
„Iphigenie in Aulis“ von Christoph Willibald Gluck im Heckentheater. Fotos: Uwe Hauth
Mit zwei umjubelten Operettenabenden der Bundesakademie für junges Musiktheater ging am 30. und 31. August die diesjährige Saison der Kammeroper Schloss Rheinsberg zu Ende. Die Musikkultur Rheinsberg gGmbH zieht eine positive Bilanz. Rund 7500 Zuschauer erlebten die zahlreichen Veranstaltungen an den Spielstätten rund um das Rheinsberger Schloss: vier Musiktheater-Premieren mit insgesamt dreizehn Aufführungen, zwei Kinoabende und neun Konzerte – davon acht mit Preisträgerinnen und Preisträgern des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper aus 13 Nationen. Es war bereits die 34. Ausgabe des Brandenburgischen Festivals.
Prof. Georg Quander, der künstlerische Leiter des Festivals: „Das Programmangebot der diesjährigen Saison, das die Schatten des großen Trojanischen Krieges auszuleuchten versuchte, verlief künstlerisch sehr erfolgreich. Zahlreiche Aufführungen wurden vom Publikum mit Standing Ovations gefeiert, und auch die nationale und internationale Presse bewertete Programmgestaltung und Qualität der Aufführungen als bemerkenswert hoch. Neben Glucks ‚Iphigenie in Aulis‘ im Heckentheater war es insbesondere die Wiederaufführung der Oper ‚Dido. Königin von Karthago‘ des einstigen Gluck-Kontrahenten Niccolò Piccinni, die überregionale Beachtung fand. Ein weiteres Highlight war die Koproduktion mit dem Opera Collective Ireland mit Purcells ‚Dido und Aeneas‘ und Blows ‚Venus und Adonis‘.“
Familiäre Konflikte, politische Intrigen und große Schlachten: Die Mythologie der Antike ist eine aufregende Fundgrube an Geschichten, ohne die es Blockbuster wie „Der Herr der Ringe“ und Serienhits wie „Game of Thrones“ vermutlich nie gegeben hätte. Dabei ist gerade der Mythos um Troja eine unermessliche Inspirationsquelle. Doch auch pseudohistorische Filmadaptionen der griechischen Sagen erfreuen sich in der Geschichte des Films großer Beliebtheit: Ein Klassiker ist der Monumentalstummfilm „Helena. Der Untergang Trojas“, der vor 100 Jahren in den Kinos erschien. Eine vergessene Filmperle, die nun als großes Open-Air-Event am 12. und 14. Juli im Rahmen des Rheinsberger Festivalsommers im Heckentheater zu erleben ist. (Beginn: jeweils 19.30 Uhr)
Episch choreografierte Massenszenen, monströse Schlachtschiffe und der herrliche Stummfilmpathos der Darsteller begeisterten schon vor 100 Jahren in den Lichtspielhäusern. Der Streifen war ein echter Blockbuster in der Weimarer Republik – es war bekanntlich die erfolgreichste Epoche des deutschen Films. Regisseur Manfred Noa zog damals künstlerisch sämtliche Register: Kostspielig, mit großem Aufwand und einer internationalen Besetzung erzählt er die Geschichte rund um die geraubte Helena, die zu einem jahrelangen Kampf zwischen Griechen und Trojanern ausartet. Als Ägäisches Meer musste damals der bayerische Wörthsee herhalten. Doch das tut den großartigen Bewegtbildern keinen Abbruch – ganz im Gegenteil!
Kammeroper und Sparkasse OPR begrüßen die Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Foto: Musikkultur Rheinsberg
Mit einer offiziellen Begrüßung im Schlosstheater begannen am heutigen Montagmorgen die Proben zum diesjährigen Festivalsommer der Kammeroper Schloss Rheinsberg: Prof. Georg Quander, der Künstlerische Leiter, hieß die Preisträgerinnen und Preisträger des Gesangswettbewerbs neben weiteren Solisten in Rheinsberg willkommen. Für die Sparkasse Ostprignitz-Ruppin, die sich stets für die Kultur in der Region engagiert und die Kammeroper als Sponsor fördert, begrüßte Pressesprecherin Petra Beister die gestern angereisten Künstlerinnen und Künstler.
Neben den Solisten der bevorstehenden Operngala war das Ensemble der Opernproduktion „Iphigenie in Aulis“ mit von der Partie. Im Anschluss an die Begrüßung haben die Proben direkt begonnen. Auch die Mitarbeiterinnen von Kostüm und Maske nehmen heute ihre Arbeit im Kavalierhaus auf; in der Bühnentechnik wird schon seit Wochen an den Vorbereitungen gewerkelt.