Zu Pfingsten findet das Festival „klangkunst gegenwärts“ innerhalb der Rheinsberger Pfingsttage für Musik statt. Veranstaltungsort ist die Musikbrennerei in der Königsstraße 14.
Sonnabend, 07.06.25, 19.30: Im-PRO-vokation. Jazz, Neue Musik und Lyrik. Die Lyrik ist der Dichterin Mascha Kaléko zu ihrem 118. Geburtstag gewidmet. Die Musik machen Hans-Karsten Raecke und Detlev Schälicke. Eintritt 20 €.
Die Hans-Karsten-Raecke-Stiftung für Neue Musik stellt in Rheinsberg ihr erstes Buch der Reihe „Neue Instrumentenkunst für Neue Musik“ vor: „Bilder werden Musik – Der Bild-Klang-Generator“. Am Sonnabend, den 31. August, um 19.30 Uhr finden dazu in der Ausstellung für Auge und Ohr – klangkunst gegenwärts in der Königstraße 14 ein Konzert und eine Live-Mal-Performance statt. Der Maler Karl-Heinz Treiber wird auf dem Bild-Klang-Generator live malen, während er mit Pinsel und Räkel die auf den Flächen des Generators gespeicherte Musik abruft. Hören, wie ein Bild entsteht – und sehen, wie ein Buch entstand. „Ihre Ohren werden Augen machen!“, heißt es in der Einladung.
Das Buchprojekt wurde gefördert von der Stiftung der Sparkasse OPR. Eintritt 20€, Reservierung über 033931 / 80 89 01 oder jane@janezahn.de
Daria Eva Stanco liest am kommenden Donnerstag, den 22. August, um 19 Uhr, in Rheinsberg in der „Ausstellung für Auge und Ohr – klangkunst gegenwärts“, Königsstraße 14, aus ihrem kürzlich veröffentlichten Buch „Die Wüstenfegerin“. Hans-Karsten und Rasmus Raecke spielen dazu auf diversen Instrumenten.
„Die Wüstenfegerin“ so wurde Maria Reiche genannt, weil sie unermüdlich die „Zeichnungen“ in der Felswüste von Nazca (Peru) vom verwehenden Sand frei fegte. Die Entstehung und Bedeutung der nur aus der Luft heraus zu erkennenden Linien und Tierfiguren in der Einöde von Nazca sind noch immer nicht erforscht, aber Maria Reiche hat einen unschätzbaren Beitrag dazu geleistet, dass ihre Existenz gesichert und ihre Erforschung möglich gemacht wurde. Der Roman ist eine Reise in die vorzeitliche Geschichte und die innere Gegenwart seiner Hauptfigur, die eine Enthüllungsstory über Maria Reiche schreiben soll, aber an der Ernsthaftigkeit von deren Forschung und Lebensinhalt selbst innerlich reift und wächst.
Dazu erklingt das neu gebaute Instrument „Bambuslanze“ und der Bild-Klang-Generator von Hans-Karsten Raecke mit der Uraufführung der Multimedia-Musik „Der Traum des Kolibris von Nazca“.
Eintritt 20 €, Reservierung über 033931 / 80 89 01 oder jane@janezahn.de