Historische Zeichnung, Ludwig Warning – Apoldaer Tageblatt 20.2.1908
Der Münsteraner Christian Delhey arbeitet an einem Buch über die Studentenkorporationen (Strelitzius berichtete) zu Zeiten des Technikums Strelitz. Er habe mittlerweile die Existenz von 33 Korporationen und 31 studentischen Vereinen belegen können; dazu kommen aus dem pennalen Bereich noch einmal einige Vereinigungen sowie einige interkorporative Zusammenschlüsse, schreibt mir der Historiker zum Stand seiner Recherchen. Das zu erstellende Werk zum studentischen Leben umfasse mittlerweile ca. 530 Seiten, deutlich mehr, als geplant.
Mein Blogfreund Sven Truderung versteht es immer wieder zu überraschen. Der Neustrelitzer IT-Unternehmer sorgt als Extremsportler für Furore und glänzt als Pianist, zuletzt bei der Einweihung des Flügels in der „Alten Feuerwehr“ in Mirow. Nun hat Sven Truderung kurz vor Weihnachten auch noch sein erstes Buch vorgelegt. Ein wahres Multitalent, der Mann, beneidenswert! Auf meinen Glückwunsch hin hat er mir geschrieben: „An Dostojewski komme ich zur Zeit noch nicht ran – deshalb erstmal ein Thriller aus meinem Themengebiet.“ Hört sich irgendwie nach mehr an.
Das ehemalige Technikum ist heute Sitz der Stadtwerke Neustrelitz. Foto: Maria Krüger
Was haben eine russische MIG, das ehemals höchste Bankgebäude Brooklyns und die bayerische Zugspitzbahn gemeinsam? Richtig! Alles wurde unter Mitwirkung ehemaliger Studenten des Technikums zu Strelitz (heute Neustrelitz) erbaut! Aber nicht das – in den 1930er bis 1940er Jahren gab es keinen deutschen Flugzeughersteller, der nicht mindestens eine zweistellige Anzahl ehemaliger Strelitzer beschäftigte! Über 100 süddeutsche Kirchen wären nicht erbaut worden, hätte nicht eine bestimmte Person, nämlich Albert Boßlet, in Strelitz studiert! Auch der Onkel des vormaligen Argentinischen Ministers für Energie, Alejandro Sruoga, war in Strelitz eingeschrieben…
Das Technikum zu Strelitz war die Brutstätte vieler großartiger Ingenieure, Architekten und anderer technisch begabter Menschen! Christian Delhey, Historiker aus Münster, aber mit Mecklenburger Wurzeln, schreibt gerade ein Buch über das „studentische Leben und „Treiben“ am alten Technikum. „Hä? Werden Sie jetzt sagen – das gibt es doch schon!? – und zwar das Buch ‚Das Technikum Strelitz – Max Hittenkofer‘ vom Verein Technikum!“, schreibt mir der Autor. „Jein! So nett das Buch auch sein mag – es ist von Ingenieuren für Ingenieure geschrieben. Es ist nett – reißt aber niemanden vom Hocker, der mit der Materie Technik nicht vertraut ist.“ So werde das Wichtigste, was den damaligen Studenten des Technikums beschäftigte, nicht behandelt: die Freizeit.
Die Hans-Karsten-Raecke-Stiftung für Neue Musik stellt in Rheinsberg ihr erstes Buch der Reihe „Neue Instrumentenkunst für Neue Musik“ vor: „Bilder werden Musik – Der Bild-Klang-Generator“. Am Sonnabend, den 31. August, um 19.30 Uhr finden dazu in der Ausstellung für Auge und Ohr – klangkunst gegenwärts in der Königstraße 14 ein Konzert und eine Live-Mal-Performance statt. Der Maler Karl-Heinz Treiber wird auf dem Bild-Klang-Generator live malen, während er mit Pinsel und Räkel die auf den Flächen des Generators gespeicherte Musik abruft. Hören, wie ein Bild entsteht – und sehen, wie ein Buch entstand. „Ihre Ohren werden Augen machen!“, heißt es in der Einladung.
Das Buchprojekt wurde gefördert von der Stiftung der Sparkasse OPR. Eintritt 20€, Reservierung über 033931 / 80 89 01 oder jane@janezahn.de
Bei der Einweihung war auch Neubrandenburgs OB Silvio Witt zugegen.
Die Konzertkirche Neubrandenburg im Herzen der Vier-Tore-Stadt steht seit vielen Jahren für erstklassige Konzerterlebnisse und einen einzigartigen Mix aus Backsteingotik und moderner Konzertsaalgestaltung. Mit ihrer Klangvielfalt beeindruckt sie Jung und Alt gleichermaßen.
Seit 2017 erweitert die von Günther Weber gespendete Orgel die musikalischen Möglichkeiten. Mit „Das große Buch der Orgel in der Konzertkirche von Neubrandenburg“ bringt die Autorin Ksenia Bönig Kindern die Orgel näher und erklärt ihnen Aufbau und Funktionsweise. Kinder des BIP-Kreativitätscampus und des Albert-Einstein-Gymnasium Neubrandenburg haben Auszüge dieses besonderen Buchs auf Deutsch und auf Englisch eingesprochen, um Besucherinnen und Besuchern der Konzertkirche die Möglichkeit zu geben, es nachzuhören.
Am Dienstag, den 28. Mai, fand im Mediatop Neubrandenburg im Rahmen einer Livesendung und anschließend in der Konzertkirche die Einweihung des QR-Codes statt, über den alle Interessierten in die Welt der Orgel eintauchen und u.a. Genaueres zu Bau und Funktion erfahren können. Das Projekt entstand mit Schülerinnen und Schülern des BIP-Kreativitätscampus und des Albert-Einstein-Gymnasiums Neubrandenburg, in Zusammenarbeit mit der Stadt Neubrandenburg und des Veranstaltungszentrum Neubrandenburg.
Die Orgel in der Konzertkirche Neubrandenburg besteht aus 70 Registern mit insgesamt 2.852 Pfeifen. Sie verfügt über zwei Spieltische, von denen einer fahrbar auf der Orchesterbühne eingesetzt werden kann. Alle Interessierten können sich „Das große Buch der Orgel in der Konzertkirche von Neubrandenburg“ hier anhören oder jederzeit den QR-Code in der Konzertkirche einlesen.
Meine Neustrelitzer Blogfreundin Katharina Olbert hat ein neues Buch geschrieben. „Counting Memories“ ist heute im Selbstverlag erschienen und als ebook sowie Taschenbuch in allen Onlineshops und im Buchhandel bestellbar. Natürlich dreht sich wie immer bei der Autorin alles um die Liebe.
Hier der Klappentext: „Herzen können nicht schweben, sie stürzen nicht ab – oder etwa doch? Julians Leben liegt in Scherben. Ein Vorfall vor einigen Monaten hat ihm nicht nur seinen Job als Streifenpolizist genommen, er musste auch die Frau aufgeben, die er liebt. Von seinen Ängsten zu Boden gedrückt, verkriecht er sich und lehnt jede Hilfe ab. Bis er gezwungen ist, wieder Kontakt mit Maja aufzunehmen, um die Hochzeit seiner Schwester zu planen. Während sie als Trauzeugen einige Aktionen organisieren, entzündet sich erneut ein Feuer zwischen ihnen. Doch da ist noch immer der Schatten der Vergangenheit, der ihre Liebe Stück für Stück in die Dunkelheit zieht. Können sie ihn dieses Mal aufhalten oder wird er sie endgültig zerstören?“