Mein Blogfreund Sven Truderung versteht es immer wieder zu überraschen. Der Neustrelitzer IT-Unternehmer sorgt als Extremsportler für Furore und glänzt als Pianist, zuletzt bei der Einweihung des Flügels in der „Alten Feuerwehr“ in Mirow. Nun hat Sven Truderung kurz vor Weihnachten auch noch sein erstes Buch vorgelegt. Ein wahres Multitalent, der Mann, beneidenswert! Auf meinen Glückwunsch hin hat er mir geschrieben: „An Dostojewski komme ich zur Zeit noch nicht ran – deshalb erstmal ein Thriller aus meinem Themengebiet.“ Hört sich irgendwie nach mehr an.
Sozialamtsleiterin Annett Berg, ISBW-Geschäftsführerin Grit Thiede-Reichel und Sozialdezernent Michael Löffler (von links) bei der Übergabe.
Grit Thiede-Reichel, Geschäftsführerin des Instituts für Sozialforschung und berufliche Weiterbildung gGmbH Neustrelitz (ISBW), hat Sozialdezernent Michael Löffler und Sozialamtsleiterin Annett Berg die zweite Fortschreibung zur integrierten Pflegesozialplanung für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte übergeben.
Diese beschreibt die Pflegesituation im Landkreis und liefert auf 466 Seiten (siehe Anhang) umfassende Erkenntnisse über die demographischen Entwicklungen, die derzeitige Pflege- und spezialisierte Vorsorgeinfrastruktur und die zukünftigen Herausforderungen, denen der Landkreis gegenübersteht. Neben einem Allgemeinen Teil unterteilt sich der Bericht in vier Teilbereiche und die abschließenden Handlungsempfehlungen.
Marvin Wils, gebürtiger Neustrelitzer und Ex-Caroliner, hat in diesem Monat sein Buch „Der Junge und der Wildling“ veröffentlicht, das sogar in seiner Heimat spielt. Damit ist es seine zweite offizielle Veröffentlichung, nachdem er 2022 schon einmal einen Kurzgeschichtenband an die Öffentlichkeit gebracht hat.
Fotos: Thoren Arlt
Sein neuestes Werk ist ein Jugendbuch und handelt von einem Jungen namens Lev, der nach dem Tod seines Onkels in ein tiefes Loch stürzt, aus dem herauszukommen schier unmöglich scheint. Doch plötzlich erscheint ihm die Figur eines Fantasy-Buches, das ihm sein Onkel einst geschenkt hat. Er ist für andere Menschen unsichtbar, verfolgt Lev auf Schritt und Tritt und bringt ihn dazu, Dinge zu tun, die er vorher nie für möglich gehalten hätte. Doch ist die Anwesenheit des „Wildlings“ tatsächlich nur gut? Denn nicht nur einmal bringt er den Jungen in ziemlich große Schwierigkeiten …
Mit seinem Roman geht Marvin Wils zurück in seine eigene Kindheit und beschäftigt sich mit den Themen, die für ihn damals eine große Rolle spielten. Er erzählt die Reise eines Kindes, das sich selbst nichts zutraut, obwohl seine Potenziale längst in ihm schlummern und nur darauf warten, geweckt zu werden. Vorbilder waren für Wils unfassbar wichtig, sogar solche, die es in Wirklichkeit gar nicht gab. Die Film- und Serienlandschaft ist voll von modernen Helden und Heldinnen, deren Mut und Selbstlosigkeit zum Nachmachen einladen. Dies war die Inspiration, die den jungen Neustrelitzer zum Schreiben veranlasst hat.