Schon bei der ersten Lesung von Sven Truderung aus seinem neuen Buch war der Kalte Hund von Bäcker Reinhold ein Renner.
Sven Truderungs Buch „Meisterwerk mit Kaltem Hund“ (Strelitzius berichtete) hat eine erfolgreiche Premiere erlebt. Gleich die erste Lesung in Neustrelitz Ende August war ausverkauft, weitere sollen folgen. Seit dem 1. September ist das Buch nun auch im Handel. Und weil ein Buch mit diesem Titel ohne das Gebäck nur die halbe Sache wäre, gibt es ab dem morgigen Freitag, 4. September, in allen Filialen der Bäckerei Reinhold Kalten Hund. Nach dem Original Zartenower Rezept, das sich auch im Buch findet.
Der Spaß um das Dorf Zartenow in der Mecklenburgischen Seenplatte, das es nicht gibt (Strelitzius berichtete), geht weiter. Der Neustrelitzer Buchautor Sven Truderung hat es nämlich beim Landkreis zum prestigeträchtigen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ angemeldet und von keinem Geringeren als Landrat Thomas Müller Antwort auf den Antrag des Schriftstellers erhalten.
Meinen lieben Lesern tue ich kund und zu wissen, dass ich mir einen Zweitwohnsitz in der Mecklenburgischen Seenplatte zugelegt habe. Von der kann man ja bekanntlich nicht genug bekommen, und so habe ich nicht lange gezögert. Gleich um die Ecke, in Zartenow, Seeweg 11, bin ich fündig geworden, und das zum Nulltarif. Binnen weniger Minuten wurde mir eine Einwohner-Urkunde ausgestellt, und das Klingelschild gab es gleich mit.
Mein Blogfreund Sven Truderung versteht es immer wieder zu überraschen. Der Neustrelitzer IT-Unternehmer sorgt als Extremsportler für Furore und glänzt als Pianist, zuletzt bei der Einweihung des Flügels in der „Alten Feuerwehr“ in Mirow. Nun hat Sven Truderung kurz vor Weihnachten auch noch sein erstes Buch vorgelegt. Ein wahres Multitalent, der Mann, beneidenswert! Auf meinen Glückwunsch hin hat er mir geschrieben: „An Dostojewski komme ich zur Zeit noch nicht ran – deshalb erstmal ein Thriller aus meinem Themengebiet.“ Hört sich irgendwie nach mehr an.
Unter strahlend blauem Himmel und bei winterlich ruhigem Wetter versammelten sich am heutigen Morgen rund 45 Laufbegeisterte auf dem Marktplatz in Neustrelitz. Anlass war der mittlerweile 9. Adventslauf, der inzwischen fest zum Kalender vieler Läufer gehört. Hinter dem Lauf steckt einmal mehr die gemeinsame private Initiative von Sven Truderung und Ulf Zerbel. Unter dem augenzwinkernden Motto „Keine Macht den Dominosteinen“ wurde der Fokus erneut auf das gemeinsame Erlebnis gelegt. Hier geht es nicht um Bestzeiten, sondern um Gemeinschaft und Bewegung, bevor die langen Winterabende endgültig Einzug halten.
Jonas Deichmann (links) und Sven Truderung Seite an Seite auf der Marathonstrecke.
Sven Truderung, vielen bekannt als erfolgreicher IT-Unternehmer in Neustrelitz, aber auch als Mitglied des Bike Teams Neustrelitz, wird im November mit Sohn Ole am Marathon in New York teilnehmen. Zur Vorbereitung und als Leistungstest hatte Truderung Senior (62) die Idee, Jonas Deichmann im fränkischen Roth bei seinem legendären Projekt Weltrekord in der Langdistanz im Triathlon auf dem letzten Abschnitt zu begleiten, der Marathon-Strecke. Seit dem 9. Mai jeden Morgen um 6.30 Uhr springt Deichmann in den Rothsee und schwimmt 3,8 km, im Anschluss fährt er 180 km mit dem Rad und dann geht es ganz entspannt zum „ich freue mich auf ein Läufchen“. So bezeichnet Jonas Deichmann den anstehenden Marathon, die 42 km, und das jeden Tag bei Wind und Wetter, 120 Mal „Ironman“ hintereinander. Er benötigt lediglich sieben Stunden zur Regeneration.
Thomas Reinke, Vereinsvorsitzender des Bike Teams Neustrelitz, hat Sven Truderung und Jonas Deichmann beim Marathon auf dem Rad begleitet. „Da es auf der Strecke keine Verpflegung gab und jeder auf sich selbst angewiesen ist, habe ich keinen Moment gezögert, als Sven mich fragte, ob ich ihn unterstütze. Außerdem musste ich den verrückten Typen Jonas mal getroffen haben, zumal ich gerade sein Buch lese, wo er berichtet, wie er von New York nach Los Angeles mit dem Fahrrad gefahren und dann zurück gelaufen ist“, so mein Blogfreund.
Ein besonderes Geschenk hat sich der Neustrelitzer IT-Unternehmer und Extremsportler Sven Truderung gemacht. An seinem 62. Geburtstag ist er heute den legendären Athen-Marathon gelaufen. Die 42,195 Kilometer lange Strecke von Marathon ins historische Athener Panathinaiko-Stadion bewältigte mein langjähriger Blogfreund in vier Stunden und 42 Minuten. Im Gesamtfeld der 21.599 Starterinnen und Starter belegte Truderung damit Platz 8471, bei den 16.882 gestarteten Männern gelangte er auf Rang 7130.
Sven Truderung ging Seite an Seite mit seinem Sohn Ole auf die Strecke. Der absolvierte den Kurs in vier Stunden, 53 Minuten und 41 Sekunden. „Das war heute Oles erster Marathon. Mein Sohn tat mir ein bisschen leid, dass es gleich eine so große Herausforderung war“, so Vater Truderung gegenüber Strelitzius. Aber der Einlauf ins Stadion, 1896 Geburtsstätte der modernen olympischen Spiele und auf den antiken Stadionfundamenten erbaut, sei auch für Ole genial gewesen. Glückwunsch von Strelitzius an die beiden Sportler und alles Gute dir, lieber Sven, zum heutigen Wiegenfest.