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Adventslauf, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Truderung, Zerbel, Zierker See

Unter strahlend blauem Himmel und bei winterlich ruhigem Wetter versammelten sich am heutigen Morgen rund 45 Laufbegeisterte auf dem Marktplatz in Neustrelitz. Anlass war der mittlerweile 9. Adventslauf, der inzwischen fest zum Kalender vieler Läufer gehört. Hinter dem Lauf steckt einmal mehr die gemeinsame private Initiative von Sven Truderung und Ulf Zerbel. Unter dem augenzwinkernden Motto „Keine Macht den Dominosteinen“ wurde der Fokus erneut auf das gemeinsame Erlebnis gelegt. Hier geht es nicht um Bestzeiten, sondern um Gemeinschaft und Bewegung, bevor die langen Winterabende endgültig Einzug halten.
Vom Marktplatz aus führte die Strecke die Teilnehmer auf eine malerische Runde um den Zierker See. Das entspannte Tempo sorgte dafür, dass sowohl Laufneulinge als auch erfahrene Athleten auf ihre Kosten kamen. Begleitet wurden die Läufer von einer Gruppe Radfahrer, die nicht nur für Sicherheit sorgten, sondern auch motivierend anfeuerten.
Gemeinschaft statt Konkurrenz
„Es ist jedes Mal ein tolles Gefühl, mit so vielen Gleichgesinnten unterwegs zu sein“, sagte eine Teilnehmerin am Ziel. „Gerade in der Adventszeit ist das eine willkommene Abwechslung zu Plätzchen und Glühwein.“ Michaela Zerbel und Lara-Maria Zerbel sorgten sich um die liebevolle Verpflegung der Teilnehmer mit heißem Punsch unterwegs und im Ziel am Hafen. Was einst als spontane Idee begann, hat sich mittlerweile zu einer kleinen Tradition in Neustrelitz entwickelt. Der Adventslauf ist mehr als nur Sport, er ist ein Zeichen für Zusammenhalt und Lebensfreude in der dunklen Jahreszeit. Und so wird auch im nächsten Jahr wieder heißen: Dominosteine dürfen warten, denn der Zierker See ruft!
