Schlagwörter

, , , , ,

Die Sperrzone im Umkreis der Brücke muss am 1. November 2026 bis 8 Uhr verlassen werden. © strassen-mv.de

Die Arbeiten zum Ersatzneubau der Bahnbrücke Waren (Müritz) im Zuge der Bundesstraße B 192 schreiten planmäßig voran. Derzeit wird der Abbruch der Südbrücke auf dem Schweriner Damm vorbereitet. Der Abbruch wird am Sonntag, 1. November 2026, 11 Uhr, durch eine sogenannte Auswurfsprengung der Brückenpfeiler durchgeführt: Die beiden Pfeiler der Brücke werden gesprengt und der Überbau kontrolliert auf ein Kiesbett geführt. Der Ablauf wird ähnlich sein wie bei der ersten Sprengung der parallel verlaufenden Nordbrücke im Januar 2025.

Für die Abbrucharbeiten muss die unter der Brücke verlaufende Bahnstrecke vom 16. Oktober 2026, 21 Uhr, bis 18. Dezember 2026, 21 Uhr, gesperrt werden. Für diesen Zeitraum wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Deutsche Bahn empfiehlt Reisenden, sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindung zu informieren. Aktuelle Fahrplanänderungen und Reisealternativen sind in der Reiseauskunft unter www.bahn.de sowie in der App DB Navigator verfügbar.

Um eine sichere Sprengung zu gewährleisten, muss am Sonntag, 1. November 2026, der Bereich im Umkreis der Brücke im Interesse der größtmöglichen Sicherheit aller Beteiligten vollständig evakuiert werden. Der Verlauf der Sperrzone ist im Absperrplan (siehe Anlage) eingezeichnet. Grenzen sind unter anderem die Straßen St. Mariengasse, Burggasse, Müritzstraße, Mecklenburger Straße, Alte Sarwiesen, An den Schuhmacherkämpen, Gievitzer Straße sowie ein Teil des Tiefwarensees. Der Evakuierungsbereich gilt auch für die Gärten am Tiefwarensee. Der Neue Friedhof ist ganztägig geschlossen. Betroffen sind von der Evakuierung rund 290 Warenerinnen und Warener.

Notunterkunft steht zur Verfügung

Die Sperrzone muss am Sonntag, 1. November 2026, bis 8 Uhr verlassen werden. Ab 7 Uhr wird am Papenberger Jugendtreff, Bürgermeister-Schlaaff-Straße 27a in 17192 Waren, eine Notunterkunft zur Verfügung stehen. Wer diese nutzen möchte, wird gebeten, sich im Vorfeld über das Bürgertelefon anzumelden. Das Bürgertelefon ist unter der Rufnummer 03991 177-301 zu den Sprechzeiten (Montag bis Freitag 8.30-12 Uhr, Dienstag 13.30-17.30 Uhr & Donnerstag 13.30-16 Uhr) sowie am Tag der Sprengung ab 7 Uhr erreichbar. Auch sollen Informationen über die Nina-Warn-App des Bundes abrufbar sein.

Die Sperrungen der Straßen werden ab 6.30 Uhr schrittweise eingerichtet. Ab 7 Uhr sind die Straßen in der Sperrzone vollständig gesperrt. Parkende Fahrzeuge müssen daher bis 6.30 Uhr aus dem Evakuierungsbereich entfernt werden.

Polizei zahlreich im Einsatz

Die Polizei wird am Tag der Brückensprengung mit zahlreichen Kräften von der Bereitschaftspolizei, Wasserschutzpolizei, Bundespolizei und aus dem Revier Waren im Einsatz sein. Die Beamten werden dafür sorgen, dass die gesamten festgelegten Absperrbereiche und die gesperrten Straßen abgesichert sind. Zudem unterstützen sie das Ordnungsamt bei den Evakuierungsmaßnahmen.

Nach erfolgter Abbruchsprengung und der Freigabe durch den Sprengmeister können die Wohnungen wieder bezogen und die Straßen schrittweise wieder geöffnet werden. Der Rückbau der Sperrungen nimmt etwas Zeit in Anspruch. Die B 192 bleibt bis zum Abschluss der anschließenden Brückenprüfung auf der Nordbrücke gesperrt. Die Freigabe erfolgt nach Zustimmung des Brückenprüfers und wird in den frühen Abendstunden erwartet.

Das Straßenbauamt Neustrelitz, die Stadt Waren (Müritz) und die Landespolizei werden alle Einschränkungen so gering wie möglich gestalten. Alle Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, die in unmittelbarer Nachbarschaft wohnenden Bürger, angesiedelten Firmen und Einrichtungen so wenig wie möglich zu belasten und die Abbrucharbeiten schadensfrei auszuführen.

Alle Informationen zu der Abbruchsprengung und zum Bauvorhaben entnehmen Sie der Projektseite

www.strassen-mv.de/bruecke-waren