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Deichmann, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Reinke, Roth, Triathlon, Truderung, Weltrekord

Sven Truderung, vielen bekannt als erfolgreicher IT-Unternehmer in Neustrelitz, aber auch als Mitglied des Bike Teams Neustrelitz, wird im November mit Sohn Ole am Marathon in New York teilnehmen. Zur Vorbereitung und als Leistungstest hatte Truderung Senior (62) die Idee, Jonas Deichmann im fränkischen Roth bei seinem legendären Projekt Weltrekord in der Langdistanz im Triathlon auf dem letzten Abschnitt zu begleiten, der Marathon-Strecke. Seit dem 9. Mai jeden Morgen um 6.30 Uhr springt Deichmann in den Rothsee und schwimmt 3,8 km, im Anschluss fährt er 180 km mit dem Rad und dann geht es ganz entspannt zum „ich freue mich auf ein Läufchen“. So bezeichnet Jonas Deichmann den anstehenden Marathon, die 42 km, und das jeden Tag bei Wind und Wetter, 120 Mal „Ironman“ hintereinander. Er benötigt lediglich sieben Stunden zur Regeneration.
Thomas Reinke, Vereinsvorsitzender des Bike Teams Neustrelitz, hat Sven Truderung und Jonas Deichmann beim Marathon auf dem Rad begleitet. „Da es auf der Strecke keine Verpflegung gab und jeder auf sich selbst angewiesen ist, habe ich keinen Moment gezögert, als Sven mich fragte, ob ich ihn unterstütze. Außerdem musste ich den verrückten Typen Jonas mal getroffen haben, zumal ich gerade sein Buch lese, wo er berichtet, wie er von New York nach Los Angeles mit dem Fahrrad gefahren und dann zurück gelaufen ist“, so mein Blogfreund.
Der gesamte Ort Roth stehe hinter dem neuen Projekt. Viele begeisterte Menschen begleiteten Jonas Deichmann. „Im Stadtzentrum hängen Banner ‚Jonas, du schafft das‘, die Straßen sind beschriftet, die Menschen in den Restaurants sind aufgestanden und haben applaudiert, aus den Schrebergärten wurde ihm zugerufen, das war totale Gänsehaut“, beschreibt der Neustrelitzer Thomas Reinke das Erlebte. „Er hat ein ganzes Team um sich herum, das ihn täglich begleitet und unterstützt. Total irre, der Mann, aber sehr kommunikativ und freundlich. Ein völlig abgefahrenes Vorhaben, aber wir drücken ihm wie viele andere Menschen auch die Daumen. Ein einziges Schlagloch kann dieses Vorhaben abrupt beenden. Wir waren jedenfalls bei der 93. Auflage dabei. Das war schon großartig, diesen Menschen kennenzulernen und sich mit ihm auszutauschen.“
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