Heute startet der Vorverkauf für das beliebte Neubrandenburger Sommerspektakel. In diesem Jahr spielt die TOG vom 29. Mai bis zum 28. Juni die Komödie „Glorious! Die wahre Geschichte der Florence Foster Jenkins“ von Peter Quilter.
Josefin Ristau (Sally Bowles) und die Kit-Kat-Girls. Foto: Matthias Horn
Aufgrund der überwältigend großen Nachfrage wird die umjubelte Inszenierung CABARET für das Neubrandenburger Sommerspektakel wiederaufgenommen. Schauspieldirektor Maik Priebe wird seine raumgreifende Inszenierung neu überarbeiten und somit für Fans und Neuschauer Überraschungen bereithalten. Das Weltmusical CABARET zeigt einen Tanz auf dem Vulkan in politisch unsicheren Zeiten. Heute wie Damals. Die geplante Inszenierung „Marlene“ muss aus dispositorischen Gründen leider entfallen.
Ab dem 13. Juni wird sich das Schauspielhaus Neubrandenburg abermals in den Kit-Kat-Klub verwandeln und das Publikum in das Berlin der goldenen Zwanziger entführen. Josefin Ristau schlüpft erneut in die Rolle der Nachtclubsängerin Sally Bowles, Marion Martienzen kehrt als Fräulein Schneider zurück und Thomas Möckels Band begleiten das spiel- und tanzwütige Ensemble.
Der Vorverkauf startet am 1. Februar 2025. Tickets gibt es dann in den TOG-Servicebüros im Schauspielhaus Neubrandenburg und in der Strelitzer Straße 38 in Neustrelitz, telefonisch unter 0395 569 98 32 und 03981 20 64 00 oder online unter https://tog.de.
Heute im Schauspielhaus Neubrandenburg: Susanne Maier-Staufen, Christine Jacob, Thomas Möckel, Sven Müller, Stefanie Esser, Maik Priebe, Noah Alexander Wolf, Josefin Ristau, Thomas Pötzsch und Marion Martienzen (von links).
Zu Kostproben waren die Medienvertreter heute anlässlich des diesjährigen Sommerspektakels ins Neubrandenburger Schauspielhaus eingeladen. Seit 2014, gestartet wurde mit „Der Hauptmann von Köpenick“, gibt es das beliebte Angebot der TOG. Es erlebt seine zehnte Auflage mit dem Musical „Cabaret“ von Joe Masteroff, John Kander und Fred Ebb. Und die wohl bisher gefragteste. Von den 2.812 zur Verfügung stehenden Tickets sind bereits 2.593 verkauft, das sind sage und schreibe 92 Prozent, wie Sven Müller mitteilte, Intendant der Theater und Orchester GmbH. Dabei ist das Kontingent schon größer als bislang.
Zwischen dem 7. Juni und dem 7. Juli sind 19 Vorstellungen im Kit-Kat-Club geplant. Momentan wird wegen der enormen Nachfrage geprüft, ob zusätzliche Vorstellungen angeboten werden können. „Aber es wird schwer, das zu stemmen, und das Problem werden wir wohl auch dann nicht lösen“, so der Intendant auf Nachfrage. Wer also den Welterfolg „Cabaret“ in er Vier-Tore-Stadt erleben will, muss sich sputen.
Müller und auch sein Schauspieldirektor Maik Priebe, der die Inszenierung übernommen hat, sprachen von einem (leider) wieder hochaktuellen Stück, nach dem die TOG nicht lange habe suchen müssen. Zur Entscheidung habe auch beigetragen, dass fast alle Rollen aus dem eigenen Ensemble besetzt werden können, erläuterte Priebe. Das sei nicht alltäglich. Im Kit-Kat-Klub werde „permanent die Hütte brennen“. „Cabaret“ stehe und falle aber mit dem Raumkonzept, und da sei wirklich Tolles gelungen, „was schon bei der ersten Präsentation zu innerlichen Ovationen geführt hat“.
Umtost und umbrandet
Für das Bühnenbild zeichnet Susanne Maier-Staufen verantwortlich, die nach eigener Aussage dafür gesorgt hat, dass das im ganze Saal an Tischen platzierte Publikum zu einem „invasiven Theatererlebnis“ gelangt, von der Handlung „umtost und umbrandet wird“. Schauspiel, Gesang und Tanz hautnah. Vorfreude kam auch beim Auftritt von Kostümbildnerin auf, die ihre beeindruckenden Entwürfe vorstellte. Choreograf Lars Scheibner lässt als Kit-Kat-Girls Profis und gecastete Amateure tanzen, unter Letzteren Mutter und Tochter.
Die musikalische Leitung hat Thomas Möckel, der höchstselbst in der in der Saalmitte spielenden Band mitwirken wird. „Jeder Song ist ein Hit“, schwärmte der bekannte Theatermusiker. In Neubrandenburg werden auch Songs aus der Verfilmung von „Cabaret“ erklingen. Möckel begleitete bei der Pressekonferenz am Klavier Noah Alexander Wolf, der den Conférencier gibt, beim bekannten „Willkommen, Bienvenue, Welcome!“, Josefin Ristau als Sally Bowles sowie als Gast Marion Martienzen (Fräulein Schneider) und Thomas Pötzsch (Herr Schulz) im Duett. In weiteren Rollen als Clifford Bradshaw Robert Will, als Fräulein Kost Lisa Scheibner und als Ernst Ludwig Florian Rast.
HEUTE STARTET DER VORVERKAUF! Das Neubrandenburger Sommerspektakel geht in die nächste Runde – vom 7. Juni bis 7. Juli erwartet die Besucher das bekannte MusicalCABARET von Joe Masteroff, John Kander und Fred Ebb. Das Schauspielhaus Neubrandenburg verwandelt sich in den Kit-Kat-Klub, den spannendsten Ort der Stadt!
„Vergessen Sie Ihre Sorgen und lassen Sie sich entführen! Ins Berlin der goldenen Zwanziger. Folgen Sie dem jungen Schriftsteller Clifford Bradshaw an einen Ort ohne Tabus. Treffen Sie die Nachtclubsängerin Sally Bowles und erleben Sie das Erfolgsmusical „Cabaret“ in einer einzigartigen Aufführung, die Sie mitten in das Geschehen katapultiert. Schnell, wild, anrührend und unvergesslich!“, so die TOG in ihrer Ankündigung.
Gespielt werden 19 Vorstellungen im umgebauten Saal des Schauspielhauses, in dem die Besucher an Tischen platziert, hautnah dabei sind. Kartenwünsche zur Premiere und den Vorstellungen werden gern entgegengenommen unter 0395 569 98 32 und 03981 20 64 00 oder Ticket einfach online buchen unter https://tog.de
Heute Abend wird die Premiere des Sommerspektakels im Schauspielhaus Neubrandenburg gefeiert. Mit dem bekannten Musical „Ein Käfig voller Narren“ wird das Publikum zu einem kultigen Abend voller Glanz und Glamour eingeladen. Vom 2. Juni bis 2. Juli finden 18 Vorstellungen im umgebauten Saal des Schauspielhauses statt. Die Besucher sind an Tischen platziert und genießen die Show bei einem Getränk Ihrer Wahl. ACHTUNG, Gäste, die eine Vorstellung im Kostüm besuchen, erhalten ein FREIGETRÄNK. Der Phantasie und Kombinationsfreude sind keine Grenzen gesetzt, aber ein bisschen mehr als eine Federboa sollte es schon sein!
Freuen sich auf die neue Spielzeit: Stefanie Esser, Maik Priebe, Sven Müller und Daniel Geiss (von rechts) bei der Pressekonferenz im Schauspielhaus Neubrandenburg.
Programmheft wäre tiefgestapelt. Ein respektables Programmbuch hat die Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz (TOG) anlässlich der heutigen Spielplanpressekonferenz im Schauspielhaus der Vier-Tore-Stadt vorgelegt. Und die Seiten des gedruckten Begleiters zur Spielzeit 2023/24 stecken voller Leidenschaft, wie ein von allen Corona-Zwängen der zurückliegenden Jahre befreiter Intendant und Geschäftsführer Sven Müller betonte. „Wir haben aus dem Vollen geschöpft, qualitätsvoll und einladend.“ Seine Vorfreude sei jedenfalls riesig, und wer sich einmal durch die Ankündigungen blättert, wird diese Vorfreude rasch teilen. Beeindruckende 18 Premieren stehen im Schauspiel und im Musiktheater an, darunter eine Erstaufführung in deutscher Sprache. Und auch die Neubrandenburger Philharmonie hat viel vor, was die vor uns liegende Spielzeit mit Sicherheit bereichern wird.
Sven Müller wurde bei seinem Auftritt vor den Journalisten vom neuen Generalmusikdirektor und Chefdirigenten der Neubrandenburger Philharmonie Daniel Geiss sowie vom neuen Schauspieldirektor Maik Priebe begleitet. Mit Schauspieldramaturgin Stefanie Esser gibt es einen weiteren Neuzugang zu vermelden.
Kennenlernen und etwas für die Region tun
Daniel Geiss stellt nach eigener Aussage das Kennenlernen des Orchesters über alles. So will er unter anderem Mitgliedern des Klangkörpers solistische Aufgaben übertragen. Natürlich werde er auch namhafte Musiker zu Gastspielen nach Neubrandenburg holen, die seinen künstlerischen Weg gekreuzt haben. Zehn Philharmonische Konzerte wird das Orchester geben, darunter mit dem New Yorker Pianisten Maxim Lando, der Pariser Trompeterin Lucienne Renaudin Vary und dem irisch-deutschen Stargeiger Daniel Hope. Mit Werken von Wagner, Schostakowitsch und Brahms startet die Philharmonie im September.
Außerdem will der neue GMD, einem Wunsch folgend, dass die Philharmonie mehr für die Region tut. Mit dem „KlangLabor“, bei dem junge Musiker von hier im Orchester spielen dürfen, und der „Zukunftsmusik“, bei dem die Philharmoniker in Schulen gehen und gemeinsam mit Jugendlichen vor dem musikalischen Hintergrund des Oratoriums „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn regionale Nachhaltigkeit thematisieren, riss Geiss zwei hochinteressante Projekte an. Von der TOG sei er übrigens „in höchstem Maß begeistert, hier ziehen alle Akteure an einem Strang“.
Uwe Johnson zu Ehren: Exklusive Veranstaltungsreihe
Schauspieldirektor Maik Priebe sieht das Theater als einen Ort, „in dem sich Menschen treffen können, die sonst keine Berührungspunkte miteinander haben“. Er möchte den „Blick des Publikums aufs eigene Leben“ schärfen und beschreibt den Spielplan mit Uwe Johnson: „Es ist eine Welt gegen die Welt zu halten.“ Anlässlich des 90. Geburtstages und des 40. Todestages Johnsons widmet die Schauspielsparte dem bedeutenden deutschen Schriftsteller eine exklusive Veranstaltungsreihe über mehrere Monate. Dazu werden Prominente wie Charly Hübner und Caren Miosga, Nina Gummich, Jutta Wachowiak und Nicole Heesters erwartet.
Mit der musikalischen Liebeskomödie „Stolz und Vorurteil oder so“ von Isobel McArthur für fünf Schauspielerinnen auf dem Vorplatz des Landestheaters Neustrelitz startet die Spielzeit des Schauspiels am 19. August in Kooperation mit der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Der Auftakt in Neubrandenburg am Schauspielhaus wird mit der Premiere von „Nachtschwärmer (Christmas)“ von Simon Stephens am 22. September vollzogen, ein witziges, anrührendes, pointiertes Stück für wiederum fünf Schauspieler. Das kommt im November auch ans Landestheater. „Merlin oder das wüste Land“ von Tankred Dorst, „Die Känguru-Chroniken“ von Marc-Uwe Kling, „Die Affäre Rue de Lourcine“, ein Klassiker der Komödie von Eugène Labiche, „Glaube Liebe Hoffnung“ von Ödon von Horváth und Lukas Kristl, „Alle meine Männer (DSE)“ von Ray Cooney, noch eine Komödie, erstmals in deutscher Sprache, sind weitere Premieren der Schauspielzeit. „Der Entstörer“ von Ursula Kohlert heißt ein neues Klassenzimmerstück über Verschwörungsmythen, auch seine Vorgänger werden erneut angeboten, ebenso die Weihnachtsmärchen, diesmal im Tausch zwischen Neubrandenburg und Neustrelitz.
In beiden Städten wird übrigens auch „Polizeiruf 110“ gespielt, das Ermittlerteam begibt sich mit dem Publikum auf Spurensuche aus dem Theater auf die Straße. Auf keinen Fall verpassen! Und dann wird es auch noch kulinarisch im Landestheater, dessen Bühne in eine Küche verwandelt wird: „Wir bitten zu Tisch“, unter anderem im Oktober mit Harald Schmidt und im März mit Angelika Milster. Das weltbekannte Musical „Cabaret“ wird Sommerspektakel 2024 am Schauspielhaus. „Wir haben den Mut dazu“, so Intendant Sven Müller voller Ehrfurcht.
Musical mit Seltenheitswert in Deutschland zum Auftakt
Müller stellte die Vorhaben in der Sparte Musiktheater vor. Die startet Ende Oktober mit dem Musical „The Famous Door on Swing Street“, das erst zum zweiten Mal in Deutschland aufgeführt wird. Mit dabei die Deutsche Tanzkompanie, die sich dem Vernehmen nach in Vorbereitung auf die Aufführung einem Workshop im Stepp-Tanz unterziehen wird. Es folgt die musikalische Opern-Komödie „Die spanische Stunde“ von Maurice Ravel Anfang Dezember. „Mia Bella Italia“ ist ein eigenes Projekt des Opernchores betitelt, das die schönsten italienischen Lieder mit einer lustigen Geschichte kombiniert. Premierendatum ist der 30. Dezember. Die berühmte Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber steht ab Ende Januar im Spielplan. „Ein Klassiker mit einem großen Thema, nicht einfach zu machen, aber wir gehen es an“, kommentiert der Intendant, der auch die Inszenierung besorgt. Geradezu dankbar sei er, dass die Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß lange nicht in Neustrelitz gespielt wurde. Premiere des Publikumsrenners ist am 30. März.
Besonders den Musiktheaterfreunden ans Herz legt Sven Müller die lustige und unterhaltsame Oper „Neues vom Tage“ von Paul Hindemith (25. Mai). Hindemith habe eben auch anders gekonnt… Und schon geht es ins Freie: Mozarts Kammeroper „Bastien und Bastienne“ erlebt am 16. Juni 2024 im Schlossgarten Neustrelitz als Singspiel zum Mitspazieren seine Premiere, und zu den Schlossgartenfestspielen, Premiere ist am 12. Juli 2024, wird die Operette „Ein Walzertraum“ von Oscar Straus erklingen. Wieder aufgenommen werden die Operette „Hopfen und Malz“ und die Donizetti-Oper „Der Liebestrank“.
Strelitzius bleibt auch in der kommenden Spielzeit verlässlicher Medienpartner der TOG. Höhepunkte des Spielplans finden sich wie gewohnt in meinem Blog wieder. Zur schnellen Information über die Angebote in Neustrelitz im Landestheater und in Neubrandenburg im Schauspielhaus und in der Konzertkirche dient das Logo der TOG hier links auf der Außenspalte. Einfach draufklicken!