Die Festspiele im Schlossgarten Neustrelitz 2026 mit der Operette „Die Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán vom 3. bis zum 26. Juli haben heute Abend um 20 Uhr in der Residenzstadt Premiere. Dafür sind noch Tickets zu haben. Eben haben mich die ersten Fotos von der Inszenierung erreicht, die Sven Müller oblag. Die Musikalische Leitung hat Kenichiro Kojima. Glitzernde Kostüme, rauschende Walzer, feurige ungarische Rhythmen und eine Liebe gegen alle gesellschaftlichen Grenzen – das Publikum auf dem Schlossberg darf sich auf eines der beliebtesten Werke der Operettengeschichte freuen. Text von Leo Stein und Bela Jenbach.
Glitzernde Kostüme, rauschende Walzer, feurige ungarische Rhythmen und eine Liebe gegen alle gesellschaftlichen Grenzen – das Publikum darf sich bei den Festspielen im Schlossgarten Neustrelitz auf eines der beliebtesten Werke der Operettengeschichte freuen: vom 3. bis 26. Juli 2026 erwartet die Besucher Emmerich Kálmans „Die Csárdásfürstin“.
Premierenabend auf dem Neustrelitzer Schlossberg. Fotos: TOG/Juliane Fischer
Über 1800 begeisterte Besucher durfte die Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg / Neustrelitz bereits am ersten Wochenende der Festspiele im Schlossgarten Neustrelitz 2025 begrüßen. Noch bis zum 9. August wird Emmerich Kálmáns Operette „Die Zirkusprinzessin“ aufgeführt. Vor der wunderbaren Kulisse der Schlosskirche entsteht eine opulente und glitzernde Zirkuswelt, in der die Geschichte des geheimnisvollen Luftakrobaten Mister X erzählt wird, der versucht, Fürstin Fedora Palinska für sich zu gewinnen. Eine Intrigengeflecht in St. Petersburg und ein Happy End in Wien?
Anlässlich der Festspiele im Schlossgarten in Neustrelitz werden die Hertelstraße sowie die verlängerte Schlossstraße vom 16. Juli bis zum 9. August jeweils donnerstags bis sonntags von 14 Uhr bis 23.30 Uhr gesperrt. Das teilt die Stadtverwaltung mit.
Inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte finden seit 2001 in der Residenzstadt Neustrelitz die Festspiele im Schlossgarten statt. Jedes Jahr präsentiert das größte Operettenfestival Deutschlands eine opulente Inszenierung unter freiem Himmel. Vom 18. Juli bis 9. August 2025 erwartet den Besucher Emmerich Kálmans „Die Zirkusprinzessin“.
Walter Schütze, Jasmin Solfaghari und Kenichiro Kojima (von links) bei der Pressekonferenz.
TOG-Intendant Sven Müller ist voller Optimismus, was den kommenden Festivalsommer auf dem Neustrelitzer Schlossberg angeht. „Die Zirkusprinzessin“ ist trotz ihres durchschlagenden Erfolgs vor knapp 100 Jahren, uraufgeführt am 26. März 1926 im Theater an der Wien, ob des Aufwandes eine eher selten gespielte Operette, und ihr Komponist Emmerich Kálmán ist einer der ganz Großen seines Fachs. Schon jetzt hat der Vorverkauf das Niveau vor Corona erreicht, eine zur Zuversicht des Theatermanns beitragende Marke.
Auf einer Pressekonferenz heute im Rangfoyer des Landestheaters Neustrelitz stellt Sven Müller heraus, dass es die Festspiele mit ihrem Zauber im Schlossgarten der Residenzstadt seit 25 Jahren gibt, wenn auch seit dem Start 2001 nicht in ununterbrochener Reihenfolge. „Wir hoffen, dass diese Erfolgsserie mit vielen weiteren Inszenierungen noch lange fortgesetzt werden kann.“
Torsten Jahn, Henry Tesch und Lutz Trautmann, Künstlerischer Leiter der Fritz-Reuter-Festspiele (von links) nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung im Unteren Schloss.
Die Stadt Mirow, vertreten durch Bürgermeister Henry Tesch, und das Fritz-Reuter-Literaturmuseum Stavenhagen, vertreten durch den Leiter Torsten Jahn, haben heute im Rahmen der Veranstaltung „Abend der unverlegten Poesie“ im Unteren Schloss in Mirow eine Absichtserklärung unterzeichnet. Darin vereinbaren die Parteien, zukünftig gemeinsam für die Stärkung und die Weiterentwicklung der niederdeutschen Sprache regional und überregional einzutreten, bildungspolitische Aktivitäten und Ressourcen zu bündeln, die kulturelle Identität zu stärken sowie Netzwerke zu bilden.
Am vergangenen Wochenende sind im Schlossgarten Neustrelitz die Festspiele zu Ende gegangen. „Vom 12. Juli bis zum 3. August haben wir 13 Vorstellungen der Operette ‚Ein Walzertraum‘ von Oscar Straus gespielt und freuen uns, dass diese von knapp 11.000 Zuschauerinnen und Zuschauern gesehen wurde, was einer Auslastung von etwa 80 Prozent entspricht“, heißt es in einer Pressemitteilung der Theater und Orchester GmbH (TOG).
Damit kamen 2024 rund 500 Gäste mehr als im vergangenen Jahr zur Operette „Viktoria und ihr Husar“. Auf der Freiluft-Bühne wurden außerdem die Kindervorstellung „Emil und die Detektive“ und ein ABBA-Cover-Konzert veranstaltet, die noch fast 2000 Menschen zusätzlich begeisterten. Mit diesem Ergebnis sei die TOG sehr zufrieden.
Der Vorverkauf für die Festspiele im Schlossgarten 2025 hat bereits begonnen, dann steht die Operette „Die Zirkusprinzessin“ von Emmerich Kálmán auf dem Programm. Mit der letzten Vorstellung der Freiluftoperette endete ebenfalls die Spielzeit 2023/24 der TOG, die eine positive Gesamtbilanz verzeichnen kann. Die Besucherzahl konnte um über 15 Prozent gegenüber 2022/23 auf nunmehr über 104.000 Besucher gesteigert werden. Das heißt, dass die Auslastung von 61 Prozent in der Spielzeit 2022/23 auf 76 Prozent in der Spielzeit 2023/24 gesteigert werden konnte, was sehr erfreulich sei.
Heute starten die Festspiele im Schlossgarten Neustrelitz 2024 mit der Operette EIN WALZERTRAUM von Oscar Straus. Vor der wunderbaren Kulisse der Schlosskirche finden vom 12. Juli bis 3. August insgesamt 13 Vorstellungen statt. Das Publikum darf sich auf eine originelle Geschichte freuen, auf Humor und Romantik und eine meisterhafter Musikalität.
Das Werk kreist um den Wiener Leutnant Niki, der aus strategischen Gründen die Tochter eines deutschen Landesfürsten heiraten soll. In der deutschen Provinz fühlt sich Niki jedoch höchst unwohl, ihn zieht es ins turbulente Wien. Auch will er sich nicht auf die Rolle als Retter des Fürstentums reduzieren lassen. Und so nimmt er in der Hochzeitsnacht Reißaus und trifft im nahegelegenen Walzerlokal auf eine Damenkapelle, deren temperamentvolle Dirigentin ihm gehörig den Kopf verdreht. Doch die Braut ist ihm gefolgt, Irrungen und Wirrungen nehmen ihren Lauf…
Musikalisch stimmungsvoll, witzig und voller Wiener Walzerseligkeit – die Melodien von Oscar Straus wurden Welterfolge. Der große Zauber der Operette liegt in Liedern wie „Leise, ganz leise klingt’s durch den Raum, liebliche Weise, Walzertraum“. Mit den Solisten des Musiktheaters und dem Opern- und Extrachor der TOG sowie der Deutschen Tanzkompanie und der Neubrandenburger Philharmonie.
Hundertprozentig sicher bin ich mir natürlich nicht. Aber zu 99 Prozent dürfte zutreffen, dass es das bei der Theater und Orchester GmbH noch nicht gegeben hat. Die Sopranistin Laura Scherwitzl ziert jetzt nicht nur ein aktuelles Plakat, sondern auch eine Praline. Mir verabreicht, aber noch nicht in Verzehr geraten, also die Praline, wurde sie auf der gestern stattgefundenen Pressekonferenz zu den Festspielen im Schlossgarten 2024. Bei denen die Sängerin in der Operette „Ein Walzertraum“ die Rolle der Franzi Steingruber besetzt (Strelitzius berichtete).
Kompliment an die Theater und Orchester GmbH für die Marketing-Idee, die ganz nebenbei meine Reihe „Fundstücke“ im Strelitzius Blog auf ganz außergewöhnliche Weise bereichert. Da kann die Mozart-Kugel getrost wegtreten. Zumal es der Komponist lediglich auf die Verpackung geschafft hat, nicht auf den Rundling. Soweit ich weiß.
Es wäre toll, wenn die „Scherwitzl-Praline“ zu den Festspielen in großer Stückzahl auch unters Festspielvolk geriete. Natürlich gibt es gleich zwei Herausforderungen: einen Großproduzenten finden und die Süßigkeit auf dem Schlossberg hinreichend kühlen. Aber, liebe TOG, Ihr schafft das! Ich habe die Praline mit dem Konterfei der ausgerechnet in der süßen Hauptstadt Wien gebürtigen Sopranistin zunächst einmal behutsam nach Hause transportiert und wohltemperiert eingelagert. Wann ich sie mir zu Gemüte führe, also die Praline, steht noch in den Sternen. Zum Vernaschen muss es schon einen sehr besonderen Anlass geben.