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Am gestrigen Mittwochabend, dem 7. Oktober, kam es gegen 19.50 Uhr zu einem folgenschweren Brand in einer Wohnung eines Zehn-Parteien-Wohnhauses im Stadtteil Datzeberg in Neubrandenburg. Die Bewohner des betroffenen Gebäudes wurden vorsorglich kurzzeitig evakuiert. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurde niemand verletzt. Die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg war mit einem Löschzug am Einsatzort und brachte das Feuer innerhalb kurzer Zeit unter Kontrolle.

Als mögliche Brandursache kommt nach ersten Erkenntnissen ein beschädigter Lithium-Ionen-Akku in Betracht. Die Ermittlungen hierzu dauern an und werden durch den Kriminaldauerdienst Neubrandenburg geführt. Zur Klärung der genauen Umstände wird am heutigen Donnerstag ein Brandursachenermittler zum Einsatz kommen.

Der 64-jährige deutsche Wohnungsinhaber befand sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht in den Räumlichkeiten. Die betroffene Wohnung ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Der entstandene Gesamtsachschaden wird polizeilich auf rund 80.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung eingeleitet.