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ADHS, Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Patientenforum

Eine Therapie der ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung) gab es lange Zeit nur bis zum Alter von 18 Jahren. Man ging davon aus, dass „Zappelphilipp“ und „Traumsuse“ ein Problem von Kindern und Jugendlichen sind. Erst in den vergangenen 20 Jahren entdeckten Medizin und Forschung verstärkt, dass es sich um eine länger anhaltende Störung handelt.
„Manche Menschen haben dadurch ihr ganzes Leben mit Schwierigkeiten zu kämpfen“, weiß Dr. med. Rainer Kirchhefer, Chefarzt des Zentrums für seelische Gesundheit am DBK, in dem regelmäßig erwachsene Patienten mit ADHS behandelt werden. Wie umfassend die Diagnostik ist, um die Störung eindeutig feststellen zu können, und welche Möglichkeiten der Therapie es gibt, erklärt der Chefarzt beim Gesundheitsforum DBK am 12. Oktober um 17 Uhr im Konferenzraum des Hauses G (Bethesda Klinik) in Neubrandenburg. Alle Interessierten sind willkommen. Der Eintritt ist frei.