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Festspiele, Marketing, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Praline, Scherwitzl, Schlossgarten, TOG

Hundertprozentig sicher bin ich mir natürlich nicht. Aber zu 99 Prozent dürfte zutreffen, dass es das bei der Theater und Orchester GmbH noch nicht gegeben hat. Die Sopranistin Laura Scherwitzl ziert jetzt nicht nur ein aktuelles Plakat, sondern auch eine Praline. Mir verabreicht, aber noch nicht in Verzehr geraten, also die Praline, wurde sie auf der gestern stattgefundenen Pressekonferenz zu den Festspielen im Schlossgarten 2024. Bei denen die Sängerin in der Operette „Ein Walzertraum“ die Rolle der Franzi Steingruber besetzt (Strelitzius berichtete).
Kompliment an die Theater und Orchester GmbH für die Marketing-Idee, die ganz nebenbei meine Reihe „Fundstücke“ im Strelitzius Blog auf ganz außergewöhnliche Weise bereichert. Da kann die Mozart-Kugel getrost wegtreten. Zumal es der Komponist lediglich auf die Verpackung geschafft hat, nicht auf den Rundling. Soweit ich weiß.
Es wäre toll, wenn die „Scherwitzl-Praline“ zu den Festspielen in großer Stückzahl auch unters Festspielvolk geriete. Natürlich gibt es gleich zwei Herausforderungen: einen Großproduzenten finden und die Süßigkeit auf dem Schlossberg hinreichend kühlen. Aber, liebe TOG, Ihr schafft das! Ich habe die Praline mit dem Konterfei der ausgerechnet in der süßen Hauptstadt Wien gebürtigen Sopranistin zunächst einmal behutsam nach Hause transportiert und wohltemperiert eingelagert. Wann ich sie mir zu Gemüte führe, also die Praline, steht noch in den Sternen. Zum Vernaschen muss es schon einen sehr besonderen Anlass geben.