Die aktuell am Neubrandenburger Schauspielhaus gefeierte und ausverkaufte Revue „Marika Rökk – Eine Nacht voller Seligkeit?“ von und mit Laura Scherwitzl wird in der kommenden Spielzeit am Landestheater Neustrelitz aufgeführt. Das teilt die Sängerin und erstmalige Produzentin in ihrem Newsletter mit. Bereits im Juni beginne der Vorverkauf, also rechtzeitig Tickets sichern. Die Künstlerin weist zugleich auf ihre neu gestaltete Webseite hin.
Die musikalischen Revue „Marika Rökk – Eine Nacht voller Seligkeit“ hat am Samstag, 14. Februar, um 19.30 Uhr, im Schauspielhaus Neubrandenburg Premiere. Sopranistin Laura Scherwitzl hat das Konzept für den Abend entwickelt und übernimmt selbst auch die Rolle der Marika Rökk. Sie war eine der letzten Diven des Deutschen Films, die Tanzgöttin der UFA, eine Schlagerikone.
Preisträgerin Laura Scherwitzl mit Gratulanten bzw. Kollegen: Shuichiro Sueoka, Andrés Felipe Orozco (vorn links, Preisträger 2024), Arne Mehl, Laura Albert und Marco Zabel (hinten rechts). Foto: privat
Der Neustrelitzer Theaterpreis „Verbeugung“ wurde auf dem gestrigen Theater- und Opernball (Strelitzius berichtete) unter großen Applaus an die Sängerin Laura Schwerwitzl vergeben. „Dabei werden ihre gesanglichen Qualitäten gewürdigt, vor allem aber ihre künstlerische Gesamtleistung: Schwerwitzl singt, tanzt und spielt sich immer wieder in die Herzen, ist ein echter Publikumsliebling“, so der Vorsitzende des Theaterfördervereins, Marco Zabel.
Bei kaum überschaubarer Rollenvielfalt in den Genres Oper, Operette und Musical überzeuge sie Kritik und Publikum seit Jahren immer wieder aufs Neue. Da heiße es „großartig“, „fabelhaft“, „herrlich“, „fulminant“, sei vom „Glücksfall“ die Rede, werde ihr „schöner“, „klarer“ (lyrischer) Sopran gelobt und das Timing gefeiert oder ihre „aberwitzige Leichtigkeit“ bestaunt. Sie verfüge über eine überraschende Bühnenpräsenz, vor allem aber große Spielfreude.
Star des Nachmittags war Laura Scherwitzl. Fotos: Ralf Milbredt
Das Weihnachtskonzert mit dem „Kleinen Tanzorchester der Orangerie“ in der „Schiefen Ebene“ (Strelitzius berichtete) in Altstrelitz hat gestern zum ersten Mal stattgefunden und soll nach der erfolgreichen Premiere ab jetzt eine feste Position im Spielplan des Theaters haben. „Es gibt bereits Anfragen für nächstes Jahr! Wir werden den Termin noch früher bekannt geben, schon im Sommer. Somit ist es für die Leute leichter, die hektische Vorweihnachtszeit noch besser planen zu können“, sagt Michael Piletzki, der Geschäftsführer der Schiefen Ebene und auch der Orangerie ist.
Kai Stegemann, der für die Finanzen verantwortliche Geschäftsführer meint: „Besonders schön ist für uns, dass die Orangerie und das Theater „Schiefe Ebene“ jetzt quasi ein eigenes kleines Orchester der Sonderklasse haben, das ist schon etwas ganz Besonderes und öffnet Wege zu neuen Ideen und vielversprechenden Veranstaltungen.“
Weihnachten ist etwas Besonderes. Deswegen ein Kulturerlebnis der Sonderklasse: Theaterstar Laura Scherwitzl mit dem Kleinen Tanzorchester der Orangerie, eine künstlerische Symbiose für Festtage. Konzertbesucher genießen am kommenden Sonntag, 22. Dezember, am 16 Uhr, eine besinnliche, aber auch spannend-unterhaltsame Zeit in der „Schiefen Ebene“ in Altstrelitz mit erlesener, weihnachtlich-festlicher Musik aller Epochen. So kann der Heilige Abend kommen!
Hundertprozentig sicher bin ich mir natürlich nicht. Aber zu 99 Prozent dürfte zutreffen, dass es das bei der Theater und Orchester GmbH noch nicht gegeben hat. Die Sopranistin Laura Scherwitzl ziert jetzt nicht nur ein aktuelles Plakat, sondern auch eine Praline. Mir verabreicht, aber noch nicht in Verzehr geraten, also die Praline, wurde sie auf der gestern stattgefundenen Pressekonferenz zu den Festspielen im Schlossgarten 2024. Bei denen die Sängerin in der Operette „Ein Walzertraum“ die Rolle der Franzi Steingruber besetzt (Strelitzius berichtete).
Kompliment an die Theater und Orchester GmbH für die Marketing-Idee, die ganz nebenbei meine Reihe „Fundstücke“ im Strelitzius Blog auf ganz außergewöhnliche Weise bereichert. Da kann die Mozart-Kugel getrost wegtreten. Zumal es der Komponist lediglich auf die Verpackung geschafft hat, nicht auf den Rundling. Soweit ich weiß.
Es wäre toll, wenn die „Scherwitzl-Praline“ zu den Festspielen in großer Stückzahl auch unters Festspielvolk geriete. Natürlich gibt es gleich zwei Herausforderungen: einen Großproduzenten finden und die Süßigkeit auf dem Schlossberg hinreichend kühlen. Aber, liebe TOG, Ihr schafft das! Ich habe die Praline mit dem Konterfei der ausgerechnet in der süßen Hauptstadt Wien gebürtigen Sopranistin zunächst einmal behutsam nach Hause transportiert und wohltemperiert eingelagert. Wann ich sie mir zu Gemüte führe, also die Praline, steht noch in den Sternen. Zum Vernaschen muss es schon einen sehr besonderen Anlass geben.