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Star des Nachmittags war Laura Scherwitzl. Fotos: Ralf Milbredt

Das Weihnachtskonzert mit dem „Kleinen Tanzorchester der Orangerie“ in der „Schiefen Ebene“ (Strelitzius berichtete) in Altstrelitz hat gestern zum ersten Mal stattgefunden und soll nach der erfolgreichen Premiere ab jetzt eine feste Position im Spielplan des Theaters haben.  „Es gibt bereits Anfragen für nächstes Jahr! Wir werden den Termin noch früher bekannt geben, schon im Sommer. Somit ist es für die Leute leichter, die hektische Vorweihnachtszeit noch besser planen zu können“, sagt Michael Piletzki, der Geschäftsführer der Schiefen Ebene und auch der Orangerie ist.

Kai Stegemann, der für die Finanzen verantwortliche Geschäftsführer meint: „Besonders schön ist für uns, dass die Orangerie und das Theater „Schiefe Ebene“ jetzt quasi ein eigenes kleines Orchester der Sonderklasse haben, das ist schon etwas ganz Besonderes und öffnet Wege zu neuen Ideen und vielversprechenden Veranstaltungen.“

 Das „Kleine Tanzorchester der Orangerie“, besteht aus vier befreundeten Berufsmusikern aus der Region, Frank Obermair, Albrecht Rau, Margaretha Hafner-Akazawa und Christoph Keck. Die starken Alleinstellungsmerkmale aller vier Musiker ermöglichen die Umsetzung nahezu aller musikalischen Gattungen. Die Repertoiremöglichkeiten reichen von orchestralen Werken aller Epochen in geschickter Reduktion über Tanzmusik bis hin zu Musical und Rock/Pop in erweiterter Besetzung.

Spektakuläre Eröffnung

 Das von Frank Obermair perfekt abgestimmte und moderierte Programm, beginnend mit einer spektakulären barocken Eröffnung, führte mit weihnachtlicher, besinnlicher, aber auch virtuoser klassischer Musik durch alle Epochen der Musikgeschichte bis hin zu amerikanischen Swing-Titeln aus dem Unterhaltungsbereich, um am Ende schließlich zu traditionellen deutschen Weihnachtsliedern zurückzukehren. Eine besondere Freude für das Publikum und auch für das Orchester:

Laura Scherwitzl, Publikumsliebling und somit eine tragende Säule des Landestheaters Neustrelitz, konnte für das Konzert gewonnen werden. Mit ihrer sympathischen Ausstrahlung, ihrer exzeptionellen Gesangstechnik, Professionalität und reichen Erfahrung in allen Genres verschmolz sie mit den vier Musikern zu einer idealen Symbiose, die vieles möglich machte: romantische Opernarien mit orchestraler Begleitung, Oratorium, Wiener Operette und jazzhafte Musical-Nummern.

Besucher begeistert

Ralf Milbredt, sachkundiger Einwohner in der Stadtvertretung Neustrelitz und Vorsitzender des Vereins StädteBande e.V. war mit seiner Frau Gaby im Publikum und zeigte sich begeistert: „Da treffen sich die Besten, die wir hier haben und machen für uns ein Konzert. Und das Schönste daran ist: sie spielen auch noch die Musik, die wir gern hören wollen. Davon sollte es mehr geben!“

Das Publikum, das zum Schluss einige Weihnachtslieder begeistert mitgesungen hat, forderte mehrere Zugaben ein und ging, bestens auf das Weihnachtsfest eingestimmt, zufrieden nach Hause.

Die Musiker Frank Obermair, Albrecht Rau, Christoph Keck und Margaretha Hafner-Akazawa (von links) mit dem Chef des Hauses, Michael Piletzki (Mitte).