Am kommenden Freitag und am kommenden Sonntag sind nicht nur Literatur-, sondern auch Musikfreunde im Hans-Fallada-Museum in Carwitz an der richtigen Adresse. Am 19. Juni, 20 Uhr, spaziert der Museumsleiter Dr. Stefan Knüppel gemeinsam mit dem Harfenisten Niels Badenhop über das weitläufige Fallada-Anwesen. „Lauschen Sie der Harfe sowie Niels Badenhops Gesang und erfahren Sie Spannendes über den Fallada-Garten“, heißt es in der Einladung.
Glitzernde Kostüme, rauschende Walzer, feurige ungarische Rhythmen und eine Liebe gegen alle gesellschaftlichen Grenzen – das Publikum darf sich bei den Festspielen im Schlossgarten Neustrelitz auf eines der beliebtesten Werke der Operettengeschichte freuen: vom 3. bis 26. Juli 2026 erwartet die Besucher Emmerich Kálmans „Die Csárdásfürstin“.
Am 22. November wird zur Premiere von Mozarts DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL in das Landestheater Neustrelitz eingeladen. Musikjournalist und Filmemacher Axel Brüggemann inszeniert das Singspiel und verlegt es von der sonnigen Südküste des Mittelmeers in die herbstliche Seenplatte. Die Inszenierung spielt in einer Döner-Bude in Neustrelitz. Sie wird betrieben von Sascha Pelim (eigentlich: Bassa Selim). Er ist ein mehr oder weniger sympathischer Kleinkrimineller, hatte vorher eine Curry-Bude, ist damit aber pleite gegangen und setzt nun alles auf Döner!
Am 31. Mai wird herzlich zur Premiere von Richard Wagners erster vollendeter Oper ins Landestheater Neustrelitz eingeladen. „Die Feen” ist ein Werk der deutschen Romantik, das Motive von Märchen, Liebe und Prüfungen verbindet.
Am Samstag, 19. April, um 19.30 Uhr hat „Die Hochzeit des Figaro“, eine der erfolgreichsten Opern des Wunderkinds Wolfgang Amadeus Mozart, auf der Bühne des Landestheaters Neustrelitz Premiere. Beste Unterhaltung mit einer Geschichte von Liebe, Eifersucht, Begehren und der großen Frage nach Treue.
Einen ersten Einblick gibt die Matinee an diesem Sonntag, 6. April, um 11 Uhr, im Landestheater. Das Regieteam und Ensemblemitglieder stellen die Inszenierung, das Bühnen- und Kostümbild vor. Und natürlich gibt es musikalische Kostproben. Der Eintritt ist wie immer frei.
Anlässlich des Internationalen Frauentages lädt das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz zu einer Matinee und Lesung mit der Autorin Patricia Holland Moritz ein. Der neue Roman „Drei Sommer lang Paris“ erzählt die Geschichte der 21-Jährigen Ulrike, die sich nach 1989 nichts mehr im Osten hält und sich von Leipzig aufmacht nach Paris. Die Geschichte erzählt vom Mut einer Generation in den letzten Monaten der DDR und wirft einen neuartigen Blick auf eine Stadt, die als „zerschrieben“ gilt.
Die Lesung ist ein PRE-READING – das Buch erscheint offiziell erst ein paar Tage nach der Lesung. Bei der Veranstaltung kann der Roman vorab erworben und von der Autorin signiert werden. Die Matinee wird moderiert von Kathrin Matern vom „Frau Rilke Buchladen“ und musikalisch umrahmt von Matthias Schwarz am Klavier.
Am Sonntag, den 15. Dezember, laden der „Frau Rilke Buchladen“ und das Kulturquartier zu einer Advents-Matinee mit der Autorin Katja Oskamp ein. In ihrem neuen Buch erzählt die Autorin zärtlich und rückhaltlos von den Verwandlungen, die das Dasein bereithält, von brüchigen Lebensläufen, von den Rollen einer Frau und den Körpern in ihrer ganzen Herrlichkeit und Hässlichkeit. Vor allem erzählt sie die berührende Geschichte einer großen Liebe.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum 35. Jubiläum des Mauerfalls laden der „Frau Rilke Buchladen“ und das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz am kommenden Sonntag, den 17. November, ein zu einer Matinee mit Sabine Rennefanz. Die Autorin erzählt in ihrem aktuellen Roman „Kosakenberg“ voller Ironie und Melancholie von der Protagonistin Kathleen, die in den 1990er Jahren die ostdeutsche Provinz verließ und seither als erfolgreiche Grafikerin in London lebt. Woher sie kommt, hat sie hinter sich gelassen. Zumindest glaubt sie das. Doch die Besuche bei ihrer Mutter im brandenburgischen Dorf Kosakenberg konfrontieren sie mit einer Welt, der sie zu entkommen versuchte und die Jahre später eine ungeahnte Kraft entfaltet.
In großen Schritten rücken die Osterfestspiele Schloss Rheinsberg 2024 näher! Teil des bunten Kulturprogramms ist auch diesmal eine Lesung, die von wunderbarer Mozartmusik gerahmt wird. Nachdem in den vergangenen Jahren beispielsweise Ulrich Noethen das Festspielpublikum in seinen Bann zog, wird auch in diesem Jahr ein Hochkaräter der deutschen Schauspiellandschaft im Schlosstheater aufwarten: Zum Ostermontag, 1. April, übernimmt Ulrich Matthes den Lesepart in der Matinee „Eine Reise durch das Jahr 1774“ – einem kurzweiligen Mischformat aus Lesung und Konzert um 11 Uhr.
In der deutschsprachigen Theaterlandschaft ist Ulrich Matthes eine unverzichtbare Säule: Als Ensemblemitglied des Deutschen Theaters gab der gebürtige Berliner zahlreiche bemerkenswerte Darbietungen, beispielsweise in Shakespeares „Macbeth“ oder in Schillers „Don Carlos“. Großartige Kritiken und Auszeichnungen wie die Goldene Kamera oder das Bundesverdienstkreuz heimste der 64-jährige im Laufe seiner Karriere ein; sein vermutlich größter – da internationaler – Coup gelang Matthes mit seiner Darbietung im Oscar-nominierten Film „Der Untergang“, in dem er neben Bruno Ganz und Corinna Harfouch als Joseph Göbbels brillierte.
„Jazz Fetz“ der Kammeroper Schloss Rheinsberg – hier die Mezzosopranistin Mirjam Fässler 2022. Foto: Uwe Hauth
Schon vor der Premiere der diesjährigen Opernproduktion „La Molinara“ im Schlosshof gibt es Gelegenheiten, die Sängerinnen und Sänger der diesjährigen Kammeroper Schloss Rheinsberg kennenzulernen: Am Sonntag, 9. Juli, lädt das Ensemble um 11 Uhr zur Matinee in das Schlosstheater ein. Präsentiert werden Kostproben aus Giovanni Paisiellos Oper „La Molinara“ und Lieblingsstücke aus dem jeweiligen Repertoire. Die Moderation übernimmt der Künstlerische Leiter Georg Quander, der das Werk auch inszeniert. Er erzählt Wissenswertes über die einstige Erfolgsoper und die Probenarbeit der Kammeroper.
„La Molinara“ ist in der darauffolgenden Woche bei zwei Premieren in zwei unterschiedlichen Besetzungen zu erleben: Am Freitag, den 14. sowie am Samstag, den 15. Juli jeweils um 19:30 Uhr im Schlosshof. Zuvor gibt es am Montag, 10. Juli, um 19.30 Uhr, ein weiteres Highlight des Festspiel-Sommers: Bei „Jazz Fetz“ bringen die Sopranistinnen Marta Fridriksdottir und Megan Henry, der Bass Johann Kalvelage und die Mezzosopranistin Valerie Pfannkuch Broadway-Atmosphäre nach Rheinsberg.
Im Akademiehof kokettieren sie mit dem Jazz und beweisen in lockerer Atmosphäre, dass ihre Stimmen nicht nur für die große Opernbühne geeignet sind. Mit Jazz-Hits, die u.a. durch Dean Martin, Johnny Mercer, Ella Fitzgerald und Adele bekannt wurden, beweisen die jungen Opernsängerinnen und Opernsänger, dass sie auch andere musikalische Genres auf höchstem Niveau können. Für den passenden Sound sorgt die Big Band „Big Brass“ der Kreismusikschule OPR unter der Leitung von Harald Bölk, die schon seit vielen Jahren diese beliebte Open Air Reihe begleitet.