Die geführten Rundgänge veranschaulichen das tragische Schicksal und den frühen Tod der jungen Königin anhand der Ausstellung in der Gedenkstätte. Königin Luise von Preußen starb 1810 unerwartet in Schloss Hohenzieritz, dem Sommersitz ihres Vaters.
Natürlich gab es auch ein Geburtstagsfoto: Vorn von links Pirko Kristin Zinnow, Friederike Drinkuth und Susanne Bocher, in der Reihe dahinter von rechts Henry Tesch und Peter Strobl.
Mit einer Gesprächsrunde im Festsaal ist am gestrigen Freitag das zehnjährige Jubiläum des Mirower Schlossmuseums begangen worden. Direktorin Pirko Kristin Zinnow begrüßte in dem Talk Schlossleiterin Susanne Bocher, Schlossführer und Romanautor Frank Pergande sowie Kuratorin Friederike Drinkuth. Pergande war in den 80er Jahren mit einem Faltboot am Eiland angelandet, Drinkuth wollte angesichts des vorgefundenen Chaos lieber weg als bleiben, hat dann aber als auch von mir sehr geschätzte Aktivistin der ersten Stunde durch intensives Archivstudium für die Konzeption des Hauses gesorgt, und Bocher wurde bei einem Mittagessen in Mirow zu ihrer Aufgabe überredet, wie zu erfahren war. Wie das Leben so spielt!,
Begrüßt wurden auch die Bürgermeister von Mirow, Henry Tesch, und von Hohenzieritz, Peter Strobl, wo das Schwesterschloss steht. Musikalisch wurde der Tag von den „Aufgeweckten Gartenklängen“ begleitet. Die Brüder Conrad, Solotrompeter der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, und Claudius Wecke, trommelnd-trompetender Leiter des Gärtenbereichs der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsens, traten erst im Schloss, und dann auch im Außenrevier mit ihrem ebenso ungewöhnlichen wie amüsanten Programm auf. „Die sind wirklich Klasse“, äußerte sich Henry Tesch gegenüber Strelitzius.
Am Nachmittag wurden Sonderführungen durch das Schloss und den Schlosspark angeboten Am 25. Mai gibt es übrigens einen Tag der offenen Tür Areal Unteres Schloss ab 12 Uhr. Auch die Kulturbühne wird dann schon stehen. Den Termin sollte man sich schon mal notieren, zu Wochenbeginn gibt es mehr Informationen dazu hier im Blog.
„Aufgeweckte Gartenklänge“ der Brüder Conrad und Claudius Wecke im Festsaal…
…und draußen.
Direktorin Pirko Kristin Zinnow begrüßt die Gäste der Festveranstaltung.