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Zum Start des 27. Fusion-Festivals am 24. Juni auf dem Flugplatz in Lärz wird die Polizeiinspektion Neubrandenburg mit eigenen und unterstützenden Kräften aus verschiedenen Dienststellen der Landespolizei MV anlässlich der Veranstaltung mit über 70.000 erwarteten Besuchern einen Großeinsatz durchführen. Ebenso werden wieder die Bundespolizeiinspektion Stralsund sowie das Hauptzollamt Stralsund mit eigenen Einsatzkräften für Kontrollmaßnahmen vor Ort sein.

Die Polizei geht aktuell davon aus, dass wieder ein großer Teil der Festival-Besucher mit PKW anreisen wird. Daher liegt eine zentrale Aufgabe der Landespolizei darin, die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten und eine möglichst störungsfreie An- und Abreise zu gewährleisten. Die Einschränkungen auf den Straßen rund um das Gelände während der Hauptan- und -abreisezeiten sollen in diesem Jahr durch Maßnahmen des Veranstalters noch geringer gehalten werden. Durch die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren mit teils massiven Staus, plant der Veranstalter neue Maßnahmen für eine flüssigere An- und Abreise. In Laufweite für die Festivalteilnehmer steht die Landespolizei mit einer mobilen Wache rund um die Uhr während des gesamten Festivals als ständiger Ansprechpartner zur Verfügung. Somit hat jeder Festivalbesucher die Möglichkeit, die Polizeiwache jederzeit bei Bedarf aufzusuchen.

Bewohner und Urlauber: Reiseplanung anpassen

Erfahrungsgemäß werden ab Dienstagabend die ersten Festivalgäste auf den Straßen rund um Lärz unterwegs sein, spätestens ab Mittwoch ist dann mit hohem Anreiseverkehr und dadurch erhöhtem Verkehrsaufkommen vor allem auf der B 198 zwischen Wesenberg und Mirow sowie auch auf umliegenden Straßen, die zum Festivalgelände führen. Bewohner der Region, aber auch Urlauber sollten das in ihrer Reiseplanung entsprechend berücksichtigen. Wie bereits im vergangenen Jahr, wird auch wieder mit einem hohen Anteil an Besuchern gerechnet, die über die vom Veranstalter organisierten „Bassliner“ zum Festivalgelände gebracht werden. Auch dieser Reisebusverkehr wird natürlich im Straßenverkehr zu merken sein.

Neben dem Fokus auf Verkehrsmaßnahmen – dem wesentlichen Teil des Polizeieinsatzes – ist die Polizeiinspektion Neubrandenburg mit sämtlichen Kräften auch im Einsatz, um insgesamt einen störungsfreien Ablauf des gesamten Festivals zu gewährleisten und bei entsprechender Feststellung auch Ordnungswidrigkeiten und Straftaten zu ahnden.

Bahn plant keine Sonderzüge

Die Bundespolizeiinspektion Stralsund wird anlässlich des Festivals ab Mittwoch, 24. Juni, mit verstärkten Kräften am Hauptbahnhof Neustrelitz im Einsatz sein, um für die bahnanreisenden Eventgäste eine störungsfreie Anreise zu gewährleisten. Die Bundespolizei rechnet mit circa 15.000 Festivalteilnehmerinnen und -teilnehmern, die mit dem Zug anreisen werden. Seitens der Deutschen Bahn sind in diesem Jahr keine Sonderzüge zusätzlich zum Regelverkehr geplant.

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt hat den Hauptbahnhof Neustrelitz vom 24. bis zum 28. Juni zu den Hauptverkehrszeiten als gefährdetes Objekt und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen eingestuft. Dazu gehören Sicherheitsvorkehrungen und Personenkontrollen.

Aufgrund des erhöhten Personenaufkommens kann es im oben genannten Zeitraum zu Einschränkungen des Reiseverkehrs kommen. Zudem sind im Bereich des Bahnhofs die Parkmöglichkeiten vorübergehend eingeschränkt. In diesem Zusammenhang bittet die Bundespolizei um Ihr Verständnis.