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Am Montag, den 22. Juni, machen Städte, Gemeinden und Landkreise bundesweit auf die angespannte Finanzlage der Kommunen aufmerksam. Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg nehmen diesen Tag zum Anlass, gemeinsam auf die Herausforderungen vor Ort hinzuweisen und zugleich ein klares Signal zu senden: Kommunen wollen gestalten und Verantwortung übernehmen, brauchen dafür aber verlässliche Rahmenbedingungen.

Sowohl der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte als auch die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg stehen vor der Aufgabe, mit begrenzten Mitteln wichtige Zukunftsentscheidungen zu treffen. In den politischen Gremien und Verwaltungen wird kontinuierlich darüber beraten, welche Projekte priorisiert und wie die verfügbaren Mittel bestmöglich eingesetzt werden können.

„Die Menschen erwarten zu Recht gute Schulen, verlässliche Mobilität, soziale Angebote und eine funktionierende Verwaltung. Unser Anspruch ist es, gleichwertige Lebensverhältnisse in der gesamten Region zu sichern. Dafür brauchen Kommunen und Landkreise langfristig verlässliche finanzielle Perspektiven“, so Landrat Thomas Müller.

„Unsere Aufgabe ist es, Schulen zu modernisieren, Sportstätten weiterzuentwickeln, Straßen zu sanieren und unsere Stadt zukunftsfähig aufzustellen – genau daran arbeiten wir jeden Tag“, ergänzt Oberbürgermeister Nico Klose. „Damit Kommunen weiterhin gestalten können, brauchen sie die notwendigen finanziellen Spielräume.“

Beide Verwaltungschefs sind sich einig, dass die aktuelle Lage offen benannt werden muss. Gleichzeitig gehe es nicht darum, Probleme zu beklagen, sondern gemeinsam Lösungen zu entwickeln: „Die kommunale Ebene ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und Zukunft zu gestalten. Dafür erwarten wir, dass Aufgaben, Erwartungen und finanzielle Ausstattung wieder in ein ausgewogenes Verhältnis gebracht werden.“