Im Zuge der Arbeiten an der neuen Ortsumgehung Mirow kommt es erneut zu Unterbrechungen der Trinkwasserversorgung. Die Arbeiten werden in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag (23. bis zum 24. Juli) in der Zeit von 22 bis 2 Uhr erfolgen, teilen die Stadtwerke Neustrelitz mit. Von der Wasserabschaltung sind die Ortslagen Mirow Dorf, Starsow und Schwarz betroffen.
Die Stadt Mirow setzt ihren Kurs fort, die Verkehrsinfrastruktur Schritt für Schritt sicherer und zukunftsfähiger zu gestalten. Mit der Zustimmung der Stadtvertretung zum Abschluss einer Planungsvereinbarung mit dem Straßenbauamt Neustrelitz ist nun der Weg frei für die nächste Planungsphase des Rad- und Gehwegs in der Ortsdurchfahrt Starsow. Damit rückt ein lang gehegter Wunsch der Einwohnerinnen und Einwohner ein gutes Stück näher. Vorgesehen ist der Neubau eines rund 89 Meter langen Abschnittes innerhalb der Kommune, Ortsteil Starsow, für den einseitigen Rad- und Gehweg im Zweirichtungsverkehr entlang der Landesstraße L 25.
Im Zuge der Arbeiten an der Ortsumgehung Mirow arbeiten die Stadtwerke Neustrelitz an ihren Wasserleitungen. Damit kommt es in bestimmten Bereichen zu einer Unterbrechung der Trinkwasserversorgung. In der Nacht von Donnerstag (25. Juni) zu Freitag (26. Juni) wird in Starsow und Schwarz von 22 bis 4 Uhr das Wasser abgestellt. Die Arbeiten finden nachts statt, damit die Auswirkungen auf die Kunden möglichst gering sind.
Am gestrigen Freitag gegen 17.40 Uhr kam es auf der L25 zwischen Mirow und Starsow zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Die 16-jährige Fahrerin eines Moped S50 befuhr die L25 aus Richtung Mirow kommend in Richtung Starsow. Auf Höhe der Straße „Am Kanal“ wollte sie nach links in die Straße abbiegen. Da sie an ihrem Fahrzeug keine Fahrtrichtungsanzeiger hat, zeigte sie die beabsichtigte Änderung der Fahrtrichtung mit ihrem linken Arm an.
Auf Grund der Dunkelheit übersah dieses der hinter ihr fahrende 49-jährige Fahrzeugführer eines PKW VW Passat und wollte die Moped-Fahrerin auf der linken Seite überholen. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Auf Grund des Zusammenstoßes stürzte die Moped-Fahrerin und zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Sie wurde durch einen Rettungswagen ins Krankenhaus nach Neustrelitz gebracht, welches sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 3.100 Euro.
Leute, Strelitzius ist bereits im Alter von sieben Jahren nicht mehr der Jüngste. Anders ist es nicht zu erklären, dass er zum zweiten Mal in Folge seinen Bloggeburtstag am 1. März vergessen hat. So richtig zum Feiern ist einem in diesen Zeiten ohnehin nicht zumute, vielleicht lässt sich die Gedächtnislücke auch darauf schieben.
Das Geburtstagsgeschenk hat es schon Ende Februar gegeben. Da hat die Zahl meiner Abonnenten die 1600 überschritten. Heute sind wir schon wieder vier Mitglieder mehr in der Bloggemeinde. Ich begrüße die Neuen herzlich in der Runde und bin zugleich bewegt von der Verbundenheit meiner Stammleser. Übrigens: 2966 Besucher stehen für den 1. März 2021 mit 5246 Aufrufen in der Statistik. So viele Geburtstagsgäste muss man erst mal haben!
In Starsow bei Mirow habe ich Blogfreunde, die sich den Strelitzius-Geburtstag offenbar rot im Kalender anstreichen. Nach 2021 haben Sie mir auch 2022 pünktlich zum Wiegenfest gratuliert. „Danke für die immer aktuellen Informationen. Halte durch und bleibe optimistisch, auch wenn die Welt Kopf steht“, haben mir Karola und Peter gestern Abend geschrieben. Das ist lieb von euch! Ich gebe auch im achten Jahr mit aller Freude an der Blogarbeit mein Bestes, versprochen!
Ein kleines Sammelgrab auf dem Starsower Friedhof hat nach 76 Jahren für erhebliche Aufregung gesorgt. Hier waren zum Kriegsende im Mai 1945 fünf deutsche Soldaten in ihren Uniformen beerdigt worden, deren Leichen ein Einwohner im Spargelfeld hinter seinem Haus gefunden hatte. Nicht alle Toten konnten identifiziert worden, ein einziger Name fand sich auf dem Grabstein.
Da die Stelle des Friedhofes nach Angaben des Ordnungsamtes der Kleinseenplatte umgenutzt werden sollte, wurde das Grab im April 2021 geöffnet. Eine solche Umbettung erfolge nach strengen gesetzlichen Auflagen, so die Behörde. Als Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft hätten die Toten ein dauerndes Ruherecht.
Die Aktion gestaltete sich komplizierter als gedacht und wurde sogar gefährlich. Auf den Gebeinen lagen drei funktionsfähige Panzerfäuste aus dem 2. Weltkrieg, mit den Wurzeln des darüberstehenden Baumes verbunden. So musste auch noch der Munitionsbergungsdienst anrücken und die Waffen entschärfen. Außerdem wurde eine vollständige deutsche Erkennungsmarke gefunden, deren Träger bis dato als vermisst galt. Sie wurde durch das Bundesarchiv Berlin entschlüsselt.
Die Fahrbahn der Landesstraße 25 zwischen Buschhof und Starsow wird ab Montag, 17. Mai, erneuert. Die Baumaßnahme dauert rund neun Wochen. Für die Fräs- und Asphaltarbeiten ist ab Montag, 7. Juni, eine Vollsperrung von maximal 14 Werktagen einschließlich der Sonnabende, notwendig. Auch müssen halbseitige Sperrungen vorgenommen werden, damit Bankettarbeiten, Fahrbahnmarkierungen, der Einbau von Schutzplanken und der barrierefreie Umbau von Busstandflächen umgesetzt werden können. Um die Verkehrseinschränkungen so gering wie möglich zu halten, erfolgen die Arbeiten in zwei Bauabschnitten.
Der erste Bauabschnitt erstreckt sich von Buschhof bis Schwarz über rund 4,2 Kilometer und der zweite von Schwarz bis Starsow über rund 3,4 Kilometer. Im gesamten Baufeld wird die verschlissene Fahrbahn durch eine neue Asphaltdeckschicht ersetzt. Zwischen Buschhof und Schwarz erfolgt zusätzlich der Einbau einer Asphaltbinderschicht. Aufgrund der Tatsache, dass die Bauarbeiten diversen Abhängigkeiten unterliegen, kann es im Bauablauf zu Verschiebungen kommen.
Diesmal waren die Gratulanten schneller als der Schreiberling selbst. Zugegeben: Vor lauter Arbeit wäre mir doch glatt mein Wiegenfest durchgerutscht. Strelitzius hat heute seinen sechsten Bloggeburtstag und sich riesig über Glückwünsche aus Starsow gefreut.
„Dein Blog Baby ist nun schon sechs Jahre alt. Quasi schon ein Schulkind. Die Rechtsform hat sich inzwischen geändert, aber nicht die Art und Weise deiner schnellen, übersichtlichen und zuverlässigen Berichterstattung. Herzlichen Dank dafür und herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag. Der Dank gilt natürlich auch deiner Holden, die deinem Projekt zu jeder Zeit beiseite steht“, schreiben mir meine treuen Blogfreunde Peter und Karola.
Ich bin schwer gerührt und natürlich allen meinen Lesern, den angestammten wie den neueren, unendlich verbunden für das Interesse, das sie dem Strelitzius Blog Tag für Tag schenken. Inzwischen tragen etliche von ihnen selbst zum mich immer wieder überraschenden Erfolg des Portals bei. So war es gedacht, nur so funktioniert es, und so soll es noch ein paar Jährchen weitergehen. Mindestens bis zum 10. Geburtstag von Strelitzius! Liebe Grüße in die Runde, man liest sich!
Die Anerkennung mit der Mirow-Münze für den Monat November ist an Klaus-Dieter Tröstrum gegangen. Er engagiert sich seit vielen Jahren in seinem Heimatort Starsow. Gemeinsam mit anderen ist er immer wieder aktiv, wenn es darum geht, Renovierungsarbeiten sowie Verschönerungen vorzunehmen. So hat er sich unter anderem um den Friedhof verdient gemacht, die Trauerhalle gestrichen und das Soldatengrab bepflanzt. Er selbst sieht seinen Einsatz als eine Selbstverständlichkeit an. Die 2. stellvertretende Bürgermeisterin Waltraud Farnow und Bürgermeister Henry Tesch überreichten ihm die Anerkennung am 29. November in Starsow.
Die Mirow-Münze für den Monat Dezember erhielt der Kindergarten am Koppelberg in Roggentin. Das gesamte Team um Leiterin Silvia Zachert ist über alle Maßen seit fast zwei Jahrzehnten in vorbildlicher Weise für Kinder da. Darüber hinaus organisiert es mit den Vereinsmitgliedern ein vorbildliches Dorfleben.
Hennig Hadlich von der Praxis für Physiotherapie aus Mirow begrüßt die Initiative Mirow-Münze und hat sich gern mit einer Spende daran beteiligt. Die von Bürgermeister Henry Tesch anlässlich des 100. Stadtjubiläums initiierte Ehrung (Strelitzius berichtete) ist mit 100 Euro aus Spendengeldern (Stichwort Initiative Mirow-Münze) dotiert und wird monatlich an Bürger oder Zusammenschlüsse vergeben, die sich ehrenamtlich besonders um ihre Stadt Mirow verdient machen. Wer Interesse hat und spenden möchte, kann sich gern melden unter
Die Glosse über unseren Gartenfrosch und unsere Eidechsen, die in uns die Befürchtung eines Baustopps nähren, ist nicht ohne Echo in der Strelitzius-Gemeinde geblieben. Wobei nicht allen guten Ratschlägen Folge geleistet werden kann. So hat uns Blogfreundin Nina mal eben empfohlen, „einfach neue Teiche und Wasseralternativen“ zu schaffen. Und das bei knapp 700 Quadratmetern Grundstücksfläche, abzüglich Haus, Terrassen, Doppelcarport und Schuppen…
Dirk aus Neubrandenburg empfiehlt sogar das Graben eines Krötentunnels, der die Amphibien weit weg von der Baustelle führt, aber dann wahrscheinlich zu den Nachbarn.