Am heutigen Sonnabend gegen 10.45 Uhr befuhr ein 75-jähriger Fahrzeugführer eines VW Golf mit seiner 78-jährigen Beifahrerin die B 96 in Richtung Neustrelitz. Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen erlitt der Fahrzeugführer vor der Ortschaft Usadel einen plötzlichen medizinischen Notfall.
Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Altstrelitz und Neustrelitz haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie nicht nur im Einsatz tatkräftig helfen, sondern auch bei wichtigen gesellschaftlichen Themen Gesicht zeigen – und in diesem Fall sogar einen Schnurrbart.
Während des „Movember“, einer weltweiten Aktion zur Unterstützung von Männergesundheit, ließen die Feuerwehrmänner für einen Monat ihre Schnurrbärte sprießen. Ziel der Kampagne ist es, auf Themen wie Prostatakrebs, Hodenkrebs und mentale Gesundheit aufmerksam zu machen. Durch die auffälligen Bärte wurde das Thema bei Einsätzen, in der Nachbarschaft und bei Veranstaltungen immer wieder angesprochen – ein Gesprächsanstoß, der vielen Männern Mut machte, sich mit ihrer Gesundheit auseinanderzusetzen.
Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hebt die am 16.01.2023 erlassene Allgemeinverfügung zur Aufstallung von gehaltenen Vögeln in Risikogebieten und in Haltungen mit 1000 oder mehr Tieren ab morgen auf (siehe Anhang). Die Aufhebung wurde heute auf der Internetseite des Landkreises bekanntgegeben und ist wie immer auch unter dem Navigationspunkt Tierseuchen veröffentlicht. Wie Dr. Guntram Wagner, Amtsleiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes mitteilt, sind nach der aktuellen Risikobewertung durch die zuständigen Veterinärmediziner die Gründe für die Aufstallung des Geflügels im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte entfallen.
Die Holde und meine Wenigkeit sind beide schon von ihm und seinen Kollegen trainiert worden und können mehr als ein Loblied singen. Nun hat Hannes Schröder, einer der beiden Chefs der outness GbR Neubrandenburg, ein Buch „30 Minuten betriebliches Gesundheitsmanagement“ geschrieben.
Das Buch widmet sich dem großen Thema „Gesund bleiben am Arbeitsplatz“. Die Kernbotschaft: Gesunde Mitarbeitende sind ein Faktor des Unternehmenserfolges. Zugleich wird eine Anleitung geliefert, wie ein betriebliches Gesundheitsmanagement Schritt für Schritt in der Firma aufgebaut werden kann.
Was das Buch von anderer Fachliteratur unterscheidet: Es kann tatsächlich in 30 Minuten zumindest quergelesen werden. Zusammenfassungen in den Kapiteln, ein Fast Reader am Ende des Buches und ein Register erleichtern die Orientierung. Betriebliches Gesundheitsmanagement ist mehr als ein Obstkorb oder ein langweiliger Rückenkurs, wie der Autor in seinem Vorwort schreibt. Er verspricht spannende Erkenntnisse und diverse Win-win-Situationen sowohl für das Unternehmen als auch für die Mitarbeitenden.
Ich kann das Buch nur empfehlen, Arbeitgebern mit Interesse an einer fitten Belegschaft ohnehin, aber natürlich auch Arbeitnehmern mit freundlichen Grüßen an ihre Unternehmensführung. Erschienen ist es im Gabal Verlag Offenbach.
Mit der Förderung nach dem Wohlfahrtsfinanzierungs- und transparenzgesetz (WoftG M-V) wurden dem Landkreis MSE auch für das Jahr 2023 Landesmittel für die Sucht- und Drogenberatung zugewiesen. Dieses Gesetz regelt die Kommunalisierung der Beratungslandschaft seit dem 1. Januar 2022, um die Angebotsstruktur und -qualität zu verbessern.
Die verschiedenen Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen im Landkreis MSE werden auf folgender Homepage aufgelistet:
Die beliebte Talk-Runde „Drei am Küchentisch“ wird am kommenden Dienstag, den 31. Januar, um 20.15 Uhr, live aus Neustrelitz auf den Kanälen des SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Arlt übertragen. Viele Menschen haben bedauert, dass das Perinatalzentrum Level 1 im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg keine Ausnahmegenehmigung bekommen hat und ab 1. Januar 2023 schließen musste. Die „normale“ Frühchenstation bleibt zwar erhalten, aber die allerkleinsten Neugeborenen mit einem Gewicht bis zu 1250 Gramm werden zukünftig in Greifswald, Rostock oder Berlin behandelt. Warum führte daran kein Weg vorbei? Wie sieht eine gute medizinische Versorgung im ländlichen Raum aus? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund? Kann die geplante Krankenhausreform die Lage verbessern? Diese und auch Fragen aus dem Publikum beantworten vor allem die beiden Gäste.
Zu dieser ersten Debatte „Drei am Küchentisch“ im Jahr 2023 haben Johannes Arlt und Daniel Priebe Dr. Sven Armbrust, den Leiter der Kinderklinik im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg, eingeladen. Das geschlossene Perinatalzentrum Level 1 liegt in seinem Verantwortungsbereich. Armbrust ist nicht nur ein engagierter und erfahrener Kinderarzt, sondern auch in der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und im Verbund Netzwerk Kinderschutz in der Mecklenburgischen Seenplatte aktiv. Er kennt die Situation der Eltern und Kinder und weiß, was sie bewegt.
Als Bundestagsabgeordneter für Neubrandenburg hat Erik von Malottki sich für den Erhalt des Perinatalzentrums Level 1 am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum eingesetzt. Er steht mit der Leitung und den Mitarbeitenden des Klinikums im engen Austausch und hat als Mitglied des Petitionsausschusses beim Deutschen Bundestag die Petition für den Erhalt der Station Perinatal Level 1 eng betreut und unterstützt. Zu der vom Klinikum initiierten Petition mit über 100.000 gesammelten Unterschriften wird es am 27. März eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss geben, bei der das Anliegen des Klinikums mit dem Bundesgesundheitsministerium diskutiert wird.
Der Amtsbereich Röbel-Müritz Röbel-Land im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist von der Überwachungszone betroffen, die von der zuständigen Behörde in Brandenburg um einen Betrieb, in dem die Geflügelpest ausgebrochen ist, eingerichtet wurde. Das Veterinäramt schließt sich in diesem Fall der Risikobewertung der Kollegen/-innen des Landkreises Prignitz an und trifft die gleichen Anordnungen, die in der Überwachungszone im Brandenburgischen gelten.
Es wird eine Überwachungszone mit entsprechend beschriebener Umgrenzung festgelegt: – Ortschaft Altenhof – Gemeinde Eldetal mit Ortschaften Massow und Evchensruh – Gemeinde Fincken mit Ortschaften Marienhof, Knuppeldamm, Dammwolde und Jaebetz – Gemeinde Stuer mit Ortschaft Neu Stuer.
Gruppenbild kurz vor der Rasur: Daniel Priebe (vorn rechts) hat seine Kameraden von der „Movember“-Aktion überzeugen können.
Wem in den vergangenen Novemberwochen einige Feuerwehrleute in Neustrelitz und Altstrelitz etwas unrasiert vorgekommen sind, der hat richtig geguckt. Zehn von ihnen, einer fehlt dienstbedingt auf dem Foto oben, haben sich einer ungewöhnlichen Aktion angeschlossen. Sie haben 30 Tage lang Schnurrbärte gedeihen lassen, um ein Zeichen gegen Prostata- und Hodenkrebs und für Vorsorgeuntersuchungen zu setzen, die viele Geschlechtsgenossen immer noch nicht ernst genug nehmen.
„Movember“ (Move und November) heißt die weltweite Bewegung, die seit 2003 mehr als 1.250 Projekte zur Männergesundheit finanziert, die den Status quo zu früh sterbender Männer in Frage stellt, die Gesundheitsvorsorge bei Männern aufrüttelt und die Art und Weise, wie Gesundheitsdienste Männer erreichen und unterstützen, verändert. „Bis 2030 werden wir die Zahl der Männer, die vorzeitig sterben, um 25 Prozent reduzieren“, so das ambitionierte Ziel.
Der Neustrelitzer Daniel Priebe, Krankenpfleger in der Notaufnahme im Klinikum Neubrandenburg, beteiligt sich mit Kollegen des Krankenhauses seit vier Jahren an „Movember“. Jetzt hat das auch auf seine Neustrelitzer und Altstrelitzer Feuerwehrkameraden abgefärbt. Nachdem die Bärte wieder abgenommen worden sind, wollen sie im Dezember einen Teil ihrer zur Auszahlung kommenden Feuerwehr-Einsatzgelder für das Tumorzentrum am Klinikum Neubrandenburg spenden. Andere spenden das Geld, was sie durch ungezügelten Bartwuchs statt Rasur gespart haben. „Aber da ist bei mir nicht viel zu holen“, so Daniel Priebe im Gespräch mit mir mit einem Lächeln.
Vielleicht lässt ja auch einer die neue Zierde der Oberlippe stehen. Schnauzer hatte ich auch schon, wobei das Echo geteilt war. Strelitzius meint: Ebenso verrückte wie tolle Aktion!
Der SPD-Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte solidarisiert sich mit den Mitarbeitenden des Neubrandenburger Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums (DBK), ihren Patient:innen und deren Angehörigen. Die SPD in der Seenplatte setzt sich gemeinsam mit ihnen für den Erhalt des Perinatalzentrums Level 1 am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum ein. In einem funktionierenden System ist die Station ein wichtiger Bestandteil des Kompetenzzentrums und Maximalversorgers mit Einzugsgebiet bis nach Brandenburg hinein, heißt es in einer Pressemitteilung.