Schlagwörter
Altstrelitz, Gesundheit, Mecklenburg-Strelitz, Movember, Neustrelitz, Schnurrbärte

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Altstrelitz und Neustrelitz haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie nicht nur im Einsatz tatkräftig helfen, sondern auch bei wichtigen gesellschaftlichen Themen Gesicht zeigen – und in diesem Fall sogar einen Schnurrbart.
Während des „Movember“, einer weltweiten Aktion zur Unterstützung von Männergesundheit, ließen die Feuerwehrmänner für einen Monat ihre Schnurrbärte sprießen. Ziel der Kampagne ist es, auf Themen wie Prostatakrebs, Hodenkrebs und mentale Gesundheit aufmerksam zu machen. Durch die auffälligen Bärte wurde das Thema bei Einsätzen, in der Nachbarschaft und bei Veranstaltungen immer wieder angesprochen – ein Gesprächsanstoß, der vielen Männern Mut machte, sich mit ihrer Gesundheit auseinanderzusetzen.
Es war eine tolle Erfahrung, die nicht nur die Kameradschaft gestärkt hat, sondern auch Aufmerksamkeit für ein wichtiges Thema geschaffen hat, waren sich die Feuerwehrleute einig. Neben dem Schnurrbart-Tragen sammelte die Feuerwehr Spenden, die direkt an Organisationen flossen, die sich für Männergesundheit einsetzen.
Auch die Gemeinschaft kam nicht zu kurz: In geselligen Runden wurden Erfahrungen ausgetauscht, Tipps zur Bartpflege diskutiert und Pläne für zukünftige Aktionen geschmiedet. „Movember ist für uns mehr als nur ein Monat mit Schnurrbart – es ist ein Zeichen dafür, dass wir als Gemeinschaft Verantwortung übernehmen“, so Daniel Priebe, Mitglied der Feuerwehr Neustrelitz. Die Neustrelitzer Feuerwehr plant, diese Tradition in Zukunft fortzusetzen und noch mehr Menschen zu motivieren, sich für Männergesundheit stark zu machen. Denn: Helfen liegt den Feuerwehrmännern im Blut – ob mit oder ohne Schnurrbart.