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Tagesarchiv 16. Mai 2021

Lions Club Neustrelitz unterstützt umgezogene Feldbogenschützen

16 Sonntag Mai 2021

Posted by Strelitzius in Sport

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Schlagwörter

Bogenschießen, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Spende, Vereine

Ulrich Schmetjen, Dr. Rajko Lippert und die Schatzmeisterin der Lions, Ingrid Sturzbecher (von rechts). Foto: Horst G. Jung

Anlässlich eines Vereins-Turniers hat der Vorstand  des Lions Clubs Neustrelitz die „Strelitzer  Feldbogensport-Gilde“ auf deren neuem Vereinsgelände in der Neustrelitzer Pappelallee besucht. Dabei überreichte der Präsident elect des LC, Dr. Rajko Lippert, dem Vorsitzenden der Gilde, Ulrich Schmetjen, einen Scheck in Höhe von 1500 Euro für die Verbesserung der Jugendarbeit.

„Mit der Verlegung unseres Vereinssitzes von Userin nach Neustrelitz erhoffen wir uns einen leichteren Zugang zum Bogensport für Kinder und Jugendliche. Auch werden wir im Umfeld der anderen Neustrelitzer Sportvereine an der Pappelallee besser wahrgenommen als auf unserem alten, abgelegenen Parcours im Wald zwischen Neustrelitz und Userin“ erklärte der Vorsitzende. Der Bogensport erfreue sich zunehmender Beliebtheit und könne auch unter den Bedingungen der Coronapandemie ohne große Einschränkungen als kontaktfreier Individualsport im Freien in kleinen, meist familiären Gruppen, oder einzeln bzw. zu zweit betrieben werden.

In den vergangenen Monaten sind weitere vier Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren als Mitglieder aufgenommen worden, die gemeinsam mit den schon älteren Kindern und Jugendlichen fleißig am Training teilnehmen. Selbst am Ostersonntag kamen Familien mit ihren bogenbegeisterten Kindern zum Training für eine bogenmäßige Ostereiersuche.

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Sprachproblem in Neuruppin: Alluminium und Alluminum ist immer noch kein Aluminium

16 Sonntag Mai 2021

Posted by Strelitzius in Leben

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Schlagwörter

Brandenburg, Freizeit, Neuruppin, Sprache

Wer im Glashaus sitzt, sollte bekanntlich nicht mit Steinen werfen. Auch mir passieren Schreibfehler, aber ich bin ein Ein-Mann-Unternehmen ohne Netz und doppelten Boden, nehme für meine Blogeinträge kein Geld und es gibt je nach Nachrichtenaufkommen Zeiten, zu denen ich am Fließband produziere. Das dürfte bei einer Werbeagentur grundsätzlich anders sein.

Mein „Fundstück des Tages“ stammt vom heutigen Sonntagsausflug ins schöne Neuruppin. Dort „im Corona-Exil“ haben wir es uns nach einem ausgedehnten Spaziergang durch die Stadt auf der Seepromenade bei einem frisch Gezapften, einem Caffè Crema aus hauseigener Rösterei und später einer regionalen Bärlauch-Bratwurst, wenn auch alles nur auf die Hand, zwischen zwei Regenfronten gut gehen lassen.

Schlecht geworden ist mir allerdings in der Karl-Marx-Straße der Fontanestadt beim Betrachten der Auslage eines Sanitätshauses. Nicht, dass ich schon meine altersbedingte nähere Zukunft vor Augen hatte. Das nach Eigendarstellung größte ambulante Gesundheits-, Therapie- und Dienstleistungsunternehmen Deutschlands mit einem Jahresumsatz 2018 von 580 Millionen Euro offeriert nämlich auch im Ruppiner Land Rollatoren. Als Sprachkundiger ist man ja inzwischen einiges auf Plakaten in deutschen Landen gewöhnt. Aber wenn ich in einem übersichtlichen Kurztext zwischen Alluminium und Alluminum wählen kann und es sich wahrscheinlich um schnödes Aluminium handelt, dann ist das schon ein starkes Stück. Schade, dass das angebotene Spitzenmodell aus Carbon ist. Allumium wäre als Entgleisung noch frei gewesen.

Tatsächlich hätte ich auch als Mulimillionär für den Aushang mein Geld von der Werbefirma zurückverlangt bzw. hätte die Fehlleistung erst gar nicht öffentlich werden lassen. Selbst für den Aussteller der Werbetafel in Neuruppins Hauptstraße ist sie schlichtweg geschäftsschädigend. Und er dürfte in der Branche nicht allein sein mit dem Bock, der da geschossen worden ist.

Strelitzius bietet seit 1. Januar übrigens journalistische Dienstleistungen an. Ich lese auf Wunsch auch Korrektur, bevor es peinlich wird…

Blitz und Donner am Herd: Strelitzer Hagel kann Schweinefleisch Sichuan nicht vermiesen

16 Sonntag Mai 2021

Posted by Strelitzius in Kochen

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Schlagwörter

Essen, Leben

Wenn in der Strelitzius-Küche auch gestiftelt und nicht nur in Scheiben geschnitten wird, dann ist chinesisches Essen angesagt. Die Schuld trägt wie häufig die Holde. Meine bessere Hälfte ist ja ebenso vorrätebildend wie -kontrollierend, und die Schweinelende im Tiefkühlschrank war fällig. In der Provinz Sichuan des Reiches der Mitte wiederum weiß man mit so einem guten Stück Fleisch etwas anzufangen und hat das Rezept mitteilsam aufgeschrieben. So ist es auch zu mir gelangt.

Es war gestern ein Kochen unter Extrembedingungen. Während rund um meinen Herd die Blitze zuckten und der Donner grollte, rollten auf der Terrasse die Hagelkörner hin und her. Das Mahl haben wir uns nicht verhageln lassen. Und während ich wohlgesättigt diese Zeilen begann zu schreiben, krachte und pladderte es schon wieder rund ums Eigenheim. Neu im schwer geprüften Strelitzius-Kräuterbeet übrigens chinesischer Schnittknoblauch, von einer freundlichen Nachbarin abgelassen. Hätte gleich zum Einsatz kommen können, also das Knobigras, aber ein bisschen Akklimatisation gönne ich ihm noch.

Eine Schweinelende waschen, trockentupfen und in Würfel schneiden. Das Fleisch mit drei Esslöffeln Sojasauce und einem Teelöffel Chiliflocken marinieren und eine halbe Stunde zugedeckt im Kühlschrank ruhen lassen. Außerdem weitere drei Esslöffel Sojasauce mit einem Esslöffel Weißweinessig und zwei Esslöffeln Speisestärke verrrühren, mit einem Viertelliter Wasser auffüllen und beiseite stellen.

Jetzt drei Paprikaschoten in schmale Streifen und zwei Lauchzwiebeln sowie eine Porreestange in dünne Röllchen schneiden. Drei Möhren und zwei Zucchini stifteln. In einer Wokpfanne in etwas Öl das Fleisch ca. fünf Minuten pfannenrühren, bis es ordentlich Farbe angenommen hat, herausnehmen und warmstellen. Einen Esslöffel Öl nachgeben und im Wok jetzt zunächst Porree, Zwiebeln und Paprika drei Minuten pfannenrühren. Zucchini und Möhren hinzufügen, weitere drei Minuten rühren und salzen. Zum Finale das Fleisch zurück in die Pfanne, mit der Stärkemischung übergießen und das Gericht unter weiterem Rühren andicken lassen.

Mit Zwiebelgrün dekorieren, dazu als Beilage natürlich Reis. Ich habe übrigens Chili-Gewürzöl verwendet, das für zusätzliche Schärfe gesorgt hat. Qǐng xiǎngyòng, wie der Chinese sagt, guten Appetit!

Gegen die Schweinepest: Jäger können sich Kühltechnik fördern lassen und weiter Pürzelprämie kassieren

16 Sonntag Mai 2021

Posted by Strelitzius in Politik

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Schlagwörter

Gesundheit, Jagd, Mecklenburg-Vorpommern, Tiere

Die zur Verhinderung der Einschleppung und Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) notwendigen Maßnahmen werden weiter ausgebaut. Zur Unterstützung der verstärkten Bejagung von Schwarzwild wird die Anschaffung von Kühltechnik zur Aufbewahrung von erlegten Wildschweinen künftig gefördert.

Wie Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus mitteilte, können die Jagdausübungsberechtigten in M-V bis zum 1. Oktober jeden Jahres einen entsprechenden Antrag bei der obersten Jagdbehörde stellen. Damit möglichst viele Jäger von der Förderung profitieren, darf jeder Jagdausübungsberechtigte nur einen Antrag stellen.

Die Förderhöhe beträgt 30 % der Netto-Ausgaben und ist je nach Gesamt-Reviergröße begrenzt. Reviere bis zu einer Größe von 150 Hektar werden mit maximal 375 Euro gefördert, Reviere bis zu einer Größe von 500 Hektar mit maximal 750 Euro und Reviere mit mehr als 500 Hektar mit maximal 1.200 Euro.

Die Antragsunterlagen sind auf der Internetseite des Landwirtschaftsministeriums abrufbar: www.regierung-mv.de/Landesregierung/lm/

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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