Wie wirken sich Sonnenstürme auf unser Leben aus? Diesen und anderen Fragen stellte sich Dr. Norbert Jakowski vom DLR Neustrelitz am vergangenen Freitag in der Neustrelitzer Fabrik.Scheune. Vor zahlreichen Zuhörern berichtete der Wissenschaftler über seine Arbeit zur Ionosphäre, zum Magnetfeld der Erde und wie durch Sonnenwinde Polarlichter entstehen.
Birgit und Klaus Berg mit dem Vorsitzenden des Residenzschlossvereins Neustrelitz, Jürgen Haase (rechts) und mit Holger Wilfarth (hinten).
Unter dem Motto „Wir Schlosstafeln finden, dass das Neustrelitzer Schloss einen Wiederaufbau verdient hat“ starteten Birgit und Klaus Berg in ihrem Feinkost- und Spezialitätenladen in der Glambecker Straße 24 in Neustrelitz wieder den Verkauf von handwerklich gefertigten 125 g Schokoladentafeln in Vollmilch und Zartbitter (Strelitzius berichtete). Sie wollen damit die weitere Virtualisierung des Innenbereiches vom Schloss unterstützen. Die Idee wurde zusammen mit Franz und Holger Wilfarth entwickelt.
Ein Teil des Erlöses geht in das Projekt „Weg der Parlamentarier“. Hierbei werden das Treppenhaus, der Weiße und der Gelbe Saal virtuell wiedererstellt. Alle diese Gebäudeteile befanden sich im Erweiterungsbau von 1909 des Residenzschlosses. Der Schlossturm ist das Symbol für diese Erweiterung. Zur Wiederrichtung des Turms in seiner historischen Gestalt hat Familie Berg auch eine klare Meinung. Sie findet, dass:
Der Turm zur Weiterentwicklung des Tourismus beiträgt
Die Stadt ein Teil Ihrer Geschichte zurück bekommt
Das gesamte Areal Schlossgarten, Schlosskirche und Orangerie aufgewertet wird
Architektonisch wird die Sichtachse Markt – Schlossgarten wieder hergestellt
Das vorgestellte Konzept zur Nutzung der Geschichtsbildung von Jung und Alt beiträgt.
Von den Bergs wurde ein Spendencheck in Höhe von 150 € an den Residenzschlossverein Neustrelitz e.V. übergeben. In der von den Händlern aufgerundeten Summe steckt auch „Schokoladengeld“.
Landrat Heiko Kärger (Zweiter von rechts) mit Vertretern der ukrainischen Hilfsorganisation „Wohltätigkeitsfond schwere Zeiten – starke Menschen“ aus Dnipro.
Landrat Heiko Kärger hat auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Neuendorf ein Feuerwehrfahrzeug an Vertreter der Hilfsorganisation „Wohltätigkeitsfond schwere Zeiten – starke Menschen“ aus der ukrainischen Stadt Dnipro übergeben. Das Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 ist eine Schenkung an die Feuerwehr der zentralukrainischen Stadt, deren Fahrzeuge aufgrund der wiederholten russischen Angriffe zum Teil zerstört wurden. Es wurde mit voller Ausstattung übergeben und im Anschluss in die Ukraine überführt.
Auf Grund der Preisexplosion auf dem Energiemarkt ist der Betrieb der Wesenberger Lesestube in der jetzigen Lokalität in der Lindenstraße in Frage zu stellen. Es werden Mehrkosten für die Wärmeversorgung von mehreren tausend Euro für die kommende Heizperiode erwartet. Nach einer umfangreichen Debatte haben alle drei Fraktionen der Stadtvertretung auf der Sitzung am Donnerstagabend einen Vorschlag zur Fortführung der Lesestube vorgetragen.
Von Heino Rechlin, Fraktion Die Linke, wurde die Anmietung einer Zwei- Raum-Wohnung vorgeschlagen. Für die Fraktion BfW/B90/Die Grünen/SPD schlug Martin Bork vor, die Räumlichkeiten der Schulbibliothek zu nutzen. Thomas Splett von der Fraktion der CDU machte den Vorschlag, das jetzige 2. Obergeschoss im Rathaus zu nutzen, welches derzeit nicht belegt wird. Bei diesem Vorschlag, der sich letztlich durchsetzte, würden keine merklichen Mehrkosten entstehen. Das Rathaus wird durch Wärmepumpen beheizt bzw. muss ohnehin beheizt werden.
Am 28. Februar findet der Internationale Tag der seltenen Erkrankungen statt. Auch in Mirow werden Familien begleitet, deren Kinder unter einer seltenen Erkrankung leiden. „Eine Diagnose einer chronischen Erkrankung ist tragisch,aber die Diagnose einer seltenen Erkrankung wiegt noch viel schwerer und hat tiefgreifende Auswirkungen auf das Leben der gesamten Familie“, schreibt mir Christiane Thederan.
Ulrich Schmetjen, Dr. Rajko Lippert und die Schatzmeisterin der Lions, Ingrid Sturzbecher (von rechts). Foto: Horst G. Jung
Anlässlich eines Vereins-Turniers hat der Vorstand des Lions Clubs Neustrelitz die „Strelitzer Feldbogensport-Gilde“ auf deren neuem Vereinsgelände in der Neustrelitzer Pappelallee besucht. Dabei überreichte der Präsident elect des LC, Dr. Rajko Lippert, dem Vorsitzenden der Gilde, Ulrich Schmetjen, einen Scheck in Höhe von 1500 Euro für die Verbesserung der Jugendarbeit.
„Mit der Verlegung unseres Vereinssitzes von Userin nach Neustrelitz erhoffen wir uns einen leichteren Zugang zum Bogensport für Kinder und Jugendliche. Auch werden wir im Umfeld der anderen Neustrelitzer Sportvereine an der Pappelallee besser wahrgenommen als auf unserem alten, abgelegenen Parcours im Wald zwischen Neustrelitz und Userin“ erklärte der Vorsitzende. Der Bogensport erfreue sich zunehmender Beliebtheit und könne auch unter den Bedingungen der Coronapandemie ohne große Einschränkungen als kontaktfreier Individualsport im Freien in kleinen, meist familiären Gruppen, oder einzeln bzw. zu zweit betrieben werden.
In den vergangenen Monaten sind weitere vier Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren als Mitglieder aufgenommen worden, die gemeinsam mit den schon älteren Kindern und Jugendlichen fleißig am Training teilnehmen. Selbst am Ostersonntag kamen Familien mit ihren bogenbegeisterten Kindern zum Training für eine bogenmäßige Ostereiersuche.
Im Januar 2021 konnte der Kapitän der 1. Männermannschaft der TSG Neustrelitz, Kevin Riechert, durch eine Knochenmarkspende einem Kind die Chance auf ein gesundes Leben ermöglichen. „Dies gab uns den Anstoß für eine Aktion, die DKMS zu unterstützen und weitere mögliche Stammzellspender zu gewinnen“, schreibt mir TSG-Präsidiumsmitglied Nico Kosche.
Da eine Registrierungsaktion vor Ort aufgrund der derzeitigen Umstände nicht möglich ist, erfolgten Absprachen mit der DKMS und es ergab sich die Option der Online Registrierungsaktion der TSG Neustrelitz unter dem Motto „Als Verein helfen“.
Unter folgendem Link können sich Vereinsmitglieder, Spieler, Trainer, Freunde und Fans des Vereins sowie alle Interessierten und alle regsirteieren, die ihren Beitrag zur Bekämpfung des Blutkrebses leisten wollen:
Nach der erfolgreichen Registrierung verschickt die DKMS ein Set mit den bekannten Wattestäbchen, und nach Eingang des Sets bei der DKMS ist man als potentieller Stammzellenspender registriert und in der Lage, weltweit Leben zu retten. Nico Kosche abschließend: „Jetzt seid ihr gefragt, macht mit und werdet Teil des Teams.“
Christine Ratei übergibt den Scheck an Jens Domke.Foto: Kevin Lierow-Kittendorf
Liedmacherin Christine Ratei hat heute einen Scheck über einen Betrag von 100 Euro an das Familienzentrum Mirow übergeben. Das Geld stammt aus dem Erlös des 1. Mirower Liederabends Ende August vergangenen Jahres auf der Kulturbühne am Unteren Schloss der Stadt (Strelitzius berichtete). Die „Seentaucherin“ von der Diemitzer Schleuse hatte prominente Kollegen zu dem Konzert eingeladen, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Nun hat die quicklebendige Künstlerin bereits alle Hände voll zu tun mit der Organisation einer Neuauflage der Veranstaltung am letzten Augustwochenende dieses Jahres. Diesmal soll es festivalmäßig gleich über drei Tage gehen, wie mir meine Blogfreundin verriet. Auftakt wird wahrscheinlich in Diemitz sein, bevor es dann am zweiten Abend zum Hauptkonzert nach Mirow geht, wo am dritten Tag zum Ausklang noch zusätzlich eine Kinderveranstaltung stattfinden soll. Mehr dazu Anfang März, das haben wir so abgesprochen.
Scheckübergabe: Günter J. Stolz, Thomas Hildebrandt und Daniela Preuß (von links).
Der Vorsitzende des Neustrelitzer Tafel-Vereins, Thomas Hildebrandt, konnte heute einen Spendenscheck über 1.000 Euro entgegennehmen. Übergeben wurde er von der Präsidentin des Unternehmerverbandes Mecklenburg-Strelitz Daniela Preuß und dem Vizepräsidenten Günter J. Stolz. Die Verbandsvertreter betonten die Wichtigkeit der Tafel für die Region und bedankten sich für deren Engagement. Sie baten die Spendensumme auch für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der ehrenamtlichen Mitarbeiter einzusetzen.
Bereits im Sommer konnten zwei weitere Einrichtungen der Residenzstadt mit Zuwendungen in gleicher Höhe durch den Unternehmerverband unterstützt werden. Mit der heutigen Spendenübergabe ist damit ein Beschluss der letzten Mitgliederversammlung umgesetzt worden.
Thomas Hildebrandt zeigte sich im Gespräch mit den Verbandsvertretern besorgt über die aktuell beschlossenen pandemiebedingten Einschränkungen der Wirtschaft. Er fürchtet, dass sich in diesem Zusammenhang auch die Lebensmittelspenden des Einzelhandels vermindern. Große Zuwendungen kommen nämlich von einem örtlichen Großhändler, der ganz wesentlich Gastronomen zum Kunden hat, die bekanntlich in der nächsten Woche schließen müssen. Er zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass die Arbeit der Tafel weitergeführt werden kann, nicht zuletzt wegen der großen Anzahl ganz engagierter ehrenamtlicher Helfer.
Hans Ebeling (rechts) überreicht Thomas Engel die Spende.
Mit ihrem erfolgreichen Abschneiden bei der diesjährigen Neustrelitzer Herbstregatta konnten die Rennkanuten des SV Union Wesenberg die Organisatoren der Regatta von ihrer erfolgreichen Nachwuchsarbeit auch in einem kleinen Verein überzeugen. Aus diesem Grund ging eine Förderspende des Wein-Weltladens Neustrelitz und dessen Inhaber Rainer Fuchs in Höhe von 300 Euro für die gemeinnützige Arbeit in diesem Jahr an die Wesenberger.
Sportkoordinator und Mitorganisator der Neustrelitzer Herbstregatta Hans Ebeling vom Wassersportverein Einheit Neustrelitz überreichte die Förderung am Freitag an die freudig überraschten Sportler und ihren Trainer Thomas Engel im Kanulager an der Woblitz. Die Wesenberger bedankten sich und versprachen, die Förderung für ihren Sport zu nutzen und auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder bei der Regatta auf dem Glambecker See dabei zu sein.