Seit dem gestrigen Donnerstag ist im Rathaus Neustrelitz die Wanderausstellung „Verantwortungen, die wir teilen“ zu sehen. Die Residenzstadt präsentiert die Ausstellung in Kooperation mit der Kunstschule des Kunsthauses Neustrelitz. Gezeigt werden 15 Plakate ukrainischer Künstlerinnen und Künstler, die sich mit zentralen Fragen unserer Zeit auseinandersetzen: Verantwortung, Menschenrechte und demokratische Werte stehen im Mittelpunkt der Arbeiten.
Die Aufenthaltserlaubnisse von Geflüchteten aus der Ukraine gelten bis zum 4. März 2027 fort. Dies hat das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) durch Rechtsverordnung festgelegt. Dieser Rechtsverordnung hat der Bundesrat zugestimmt. Die Verordnung trat am 28.10.2025 in Kraft.
Die Betroffenen müssen damit keinen Antrag auf Verlängerung des Aufenthaltsstatus stellen und es sind keine damit verbundenen Termine bei den Ausländerbehörden notwendig. Die Ausländerbehörde des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte wird alle im Landkreis wohnhaften Personen, denen eine Aufenthaltserlaubnis gem. § 24 AufenthG erteilt worden ist, hierzu anschreiben und informieren.
Herausgeber Christian F. Trippe liest am Samstag, 12. April, um 19.30 Uhr, in der Scheune der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz aus dem 2024 erschienen Band „Krieg der Narrative – Russland, die Ukraine und der Westen“ und freut sich im Anschluss auf spannende Diskussionen mit dem Publikum. Dazu lädt das Bündnis #unteilbar mv – Solidarisches Neustrelitz herzlich ein. Der Eintritt ist frei!
Landrat Heiko Kärger (Zweiter von rechts) mit Vertretern der ukrainischen Hilfsorganisation „Wohltätigkeitsfond schwere Zeiten – starke Menschen“ aus Dnipro.
Landrat Heiko Kärger hat auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Neuendorf ein Feuerwehrfahrzeug an Vertreter der Hilfsorganisation „Wohltätigkeitsfond schwere Zeiten – starke Menschen“ aus der ukrainischen Stadt Dnipro übergeben. Das Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 ist eine Schenkung an die Feuerwehr der zentralukrainischen Stadt, deren Fahrzeuge aufgrund der wiederholten russischen Angriffe zum Teil zerstört wurden. Es wurde mit voller Ausstattung übergeben und im Anschluss in die Ukraine überführt.
Im Rathaus von Neustrelitz wird ab dem 24. Februar die bewegende Ausstellung „Auch in dunklen Zeiten gibt es Licht“ gezeigt. Sie thematisiert den seit drei Jahren andauernden Krieg in der Ukraine und rückt die Widerstandskraft, den Mut und die Hoffnung der Menschen in den Fokus. 25 eindrucksvolle Werke ukrainischer Illustratorinnen und Illustratoren aus der Werkreihe #supportukraine des Pictoric Illustrators Club dokumentieren den Alltag im Krieg, die Hilfe von Freiwilligen für die Verwundbarsten sowie den unerschütterlichen Glauben an Freiheit und Gerechtigkeit.
Die Aufenthaltserlaubnisse von Geflüchteten aus der Ukraine, die vor dem russischen Angriffskrieg geflohen sind und in Deutschland Schutz erhalten haben, gelten bis zum 4. März 2026 fort. Dies hat das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) durch Rechtsverordnung festgelegt. Dieser Rechtsverordnung hat der Bundesrat zugestimmt. Die Verordnung trat am 28.11.2024 in Kraft. Die Betroffenen müssen damit keinen Antrag auf Verlängerung des Aufenthaltsstatus stellen und es sind keine damit verbundenen Termine bei den Ausländerbehörden notwendig. Grundlage für die weitere Verlängerung des vorübergehenden Schutzes ist ein Beschluss der EU-Mitgliedstaaten aus Juni 2024.
Ukrainische Weihnachtsmusik mit der preisgekrönten Band LELÉKA erklingt am Sonnabend, 7. Dezember, um 19.30 Uhr, in der Fabrik.Scheune der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz. Aus dem reichen Schatz ukrainischer Weihnachtslieder hat die Band ihre Favoriten ausgewählt und ihnen durch eine moderne Klangsprache neues Leben eingehaucht.
LELÉKA ist ein junges, multikulturelles Berliner Quartett um die ukrainische Sängerin Viktoria, deren Stimme den Charakter und die Atmosphäre der Musik dieser Band bestimmt. Die von dynamisch groovenden Passagen bis zu zarten Folk-Balladentönen reichende Klangwelt der Band findet den passenden Rahmen in einer zeitgemäßen Jazzsprache, die das Quartett zu einem abwechslungsreichen Konzept entwickelt hat.
Im Rahmen der Neustrelitzer Büchertage lädt das Kulturquartier am 20. April um 15 Uhr Kinder zwischen ca. vier und sieben Jahren zu einer ukrainisch-deutschen Lesung und einem Workshop mit der Gestalterin Olya Paskhalova ein. Es dreht sich bei der Veranstaltung alles um „Nixon“, einen kleinen Kater, der auf der Straße lebt und schließlich ein neues Zuhause findet. Die belgische Autorin Hilde Lieten hat die Geschichte geschrieben und die ukrainische Illustratorin Olya Paskhalova die Bilder geschaffen.
Nach der Lesung bekommen die Kinder einen Einblick in die Arbeit einer Illustratorin, wenn Olya zeigt, wie die Bilder für ein Bilderbuch entstehen. Und selbst malen dürfen die Kinder natürlich auch. Die Teilnahme kostet 2 € pro Kind. Um Anmeldung wird gebeten unter 03981 23909-99 oder info@kulturquartier-neustrelitz.de. Spontane Gäste sind aber auch willkommen.
Mein treuer Leser Dr. Reinhard Wilhelm hat mich auf einen weiteren lesenswerten Beitrag in der „Berliner Zeitung aufmerksam gemacht. Den Tipp gebe ich gern an die gesamte Strelitzius-Gemeinde weiter. Schließlich geht es um unsere Zukunft, ja die Frage unserer Existenz.
„Ob allerdings unsere ‚politischen Eliten‘ in der EU den einzig logischen und richtigen Schritt gehen, Verhandlungen mit Russland, jetzt, ohne Vorbedingungen, um Frieden herzustellen und einen dritten Weltkrieg zu vermeiden, ist unklar“, schreibt mein Blogfreund. Und ihn treibe die Frage um, was wir als Menschen tun können.
Der renommierte Politikwissenschaftler Hajo Funke hat zum Ukraine-Krieg und der Verantwortung des Westens für die Katastrophe einen bemerkenswerten Gastkommentar für die Berliner Zeitung geschrieben. Geheime Friedensverhandlungen bereits im März und April 2022 seien sabotiert worden.
„Es wäre Ausdruck politischer Vernunft und einer am Friedensgebot Deutschlands und Europas orientierten verantwortungsethischen Pflicht, auch jetzt – unter ganz anderen, erschwerten Bedingungen – die gegenseitige Verhandlungsbereitschaft zu testen“, so Funke. Und weiter schreibt er: „Die USA, Großbritannien, die BRD und die Nato sind derzeit erkennbar aus politischen Erwägungen unfähig, ein ernsthaftes Interesse an solchen Verhandlungen zu entwickeln. Und das, obwohl die russische Führung dieser Tage – trotz der Tatsache, dass die ukrainische Armee militärisch gesehen auf verlorenem Posten steht – erneut einen Waffenstillstand anbietet. Ob die Haltung der Nato-Staaten aus ideologischer Verengung, gegenseitigem Anpassungsdruck oder aus dem Bemühen um die Verbesserung der Verteidigungsfähigkeit resultiert, ist nicht immer auszumachen.“ Eine politische Lösung sei überfällig, so das Fazit des Experten.
Ich bin sehr dankbar dafür, dass mir der Beitrag von einem meiner Blogfreunde zugeschickt worden ist. In Zeiten unaufhörlichen, von den meisten Medien befeuerten Kriegs- und Aufrüstungsgetrommels hierzulande teile ich den Artikel mit meiner Lesergemeinde besonders gern.