Schlagwörter
Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Schlossturm, Schokolade, Spenden, Weihnachten
So Anfang Dezember beginne ich mir alle Jahre wieder Gedanken darüber zu machen, welche weihnachtlich angehauchte Geschichte ich meinen Lesern wohl diesmal aufschreibe. Denn eine solche soll es sein am 24. Dezember, das gebietet die Tradition, die ich selbst mir in meinem Blog auferlegt habe. Diesmal ein Hoch auf ein Strelitzius-Gemeindemitglied.
„Vollmilch oder Zartbitter“, fragte mich dieser Tage mein Blogfreund Holger Wilfarth kaum, dass wir uns am Telefon begrüßt hatten. „Zartbitter“, antwortete ich spontan, bevor ich anfing, den Neustrelitzer mit Fragen zu belegen. Denen er auswich, Überraschung sei schließlich Überraschung.
Inzwischen liegt sein Weihnachtsgeschenk vor mir: eine handwerklich gefertigte Tafel Schokolade in gewünschter Geschmacksrichtung. Was nach nicht viel klingt, aber jede Menge ist. Denn es handelt sich bei der Gabe zum Fest um keine geringere als eine der ersten „Neustrelitzer Schlosstafeln“.
Für den, der meinen Blog regelmäßig liest, ist Holger Wilfarth kein Unbekannter. Seit 2018 baut er das Neustrelitzer Residenzschloss virtuell wieder auf. Dank vieler Spenden ist die Hülle des Prachtbaus inzwischen rekonstruiert. Ein Ausschnitt mit dem Schlossturm findet sich auf der Vorderseite der Schokoladentafel. Jetzt will der Residenzstädter den Gang der Parlamentarier 1919 durch das Schloss hin zum Gelben Saal sichtbar machen, in dem am 29. Januar seinerzeit die erste demokratische Landesverfassung Deutschlands verabschiedet wurde.
Der nächste Schritt der digitalen Auferstehung des Neustrelitzer Wahrzeichens kann wieder unterstützt werden. Jede verkaufte Schlosstafel, die bei „Feinkost Roewer“ in der Glambecker Straße zu haben ist, fördert das Projekt mit 1,50 Euro. Eine tolle Idee meines Blogfreundes im Advent, gerade auch vor dem Hintergrund des dieser Tage wieder überdeutlich gewordenen unwürdigen Hickhacks um die Wiedererrichtung des Schlossturms. Alles hier nachzulesen.
Aber, liebe Leser, es ist Weihnachten, Fest des Friedens. In dieses möchte ich euch jetzt mit den besten Grüßen und Wünschen auch verabschieden. Auf die gewohnte Ansicht unseres Weihnachtsbaums daheim müsst Ihr dieses Jahr verzichten. Den Heiligen Abend verbringen wir bei unseren Kindern nebst Enkelchen up’n Dörp bei Neustrelitz. Und wenn dann noch der vierte Advent auf den 24. Dezember fällt, bleibt es halt zu Hause beim unten zu beschauenden Adventsgesteck.
Frohes Fest, und bleibt uns gewogen,
euer Strelitzius nebst der Holden

