Für Hans-Jürgen Gühler gab es zum Lotterie-Gewinn einen Strauß Blumen von Nicole Conrad in der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz. Foto: Carola Biermann
Das diesjährige Nikolausgeschenk kam reichlich früh und völlig unerwartet: Es brachte aber dennoch große Freude zu Hans-Jürgen Gühler nach Neustrelitz. Denn der 91-Jährige gewann in der aktuellen Auslosung der PS-Lotterie der Sparkassen 5.000 Euro. Strahlend nahm er den Gewinn von seiner Beraterin Nicole Conrad in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, in Neustrelitz, entgegen.
„Ich habe es erst gar nicht glauben können, als meine Beraterin anrief. Man hört ja so einiges. Deshalb rief ich am nächsten Tag doch sicherheitshalber zurück“, sagt der Neustrelitzer, der seit sechs Jahren zwei Lose besitzt. Dass eines davon nun gleich den Hauptgewinn einbringen würde, hätte er nicht für möglich gehalten. Einen Teil des Geldes bekommen die Kinder zu Weihnachten, der Rest wird erst einmal gespart.
Nachdem der kulturelle Lockdown gestern offiziell verlängert worden ist, hat das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz statt eines Dezember-Programms schon jetzt einen Jahresrückblick veröffentlicht, den ich hier anhänge. Die darin bereits enthaltene, ab 6. Dezember vorgesehene Winterausstellung zur herzoglichen Küche wird um ein Jahr verschoben.
Hingegen ist unbedingt noch einmal auf die an dieser Stelle schon einmal beworbene vorweihnachtliche Sondermedienpräsentation der Stadtbibliothek im Kulturquartier hinzuweisen, die geöffnet bleibt. Das ganze Team vom Kulturquartier wünscht eine besinnliche und gemütliche Advents- und Weihnachtszeit und zuversichtlich einen guten Start in ein kulturvolles Jahr 2021!
Entlang der Kreisstraße 18 von Rechlin nach Boek werden vom 30. November bis zum 11. Dezember 105 Pappeln gefällt. Die Pappeln sind ungefähr 80 Jahre alt und daher alters- und standortbedingt sehr brüchig. Zur Wahrung der Verkehrssicherungspflicht ist eine Fällung nötig. Es ist eine Ersatzpflanzung in gleicher Anzahl vorgesehen. Eine naturschutzrechtliche Genehmigung liegt vor.
Vom 30. November bis 4. Dezember erfolgt jeweils von 7 bis 18 Uhr eine Vollsperrung ab Ellerholz bis zur Abfahrt zum Luftfahrttechnischen Museum. Eine Umleitung ist über die Ortslage Rechlin ausgeschildert. Das Museum ist über die Umleitung anfahrbar. Eine halbseitige Sperrung wird vom 7. bis zum 11. Dezember jeweils von 7 bis 18 Uhr von der Abfahrt des Lufttechnischen Museums bis zur Abfahrt Hafendorf eingerichtet.
Die Haushaltspolitiker haben heute den Haushalt der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien für das Jahr 2021 beraten. In der Residenzstadt Neustrelitz steuert der Bund für den Wiederaufbau des Schlossturmes in historischer Form und Dimension zwei Millionen Euro bei. „Mit dem Rekonstruktionsbau erhält die Stadt ein prägendes Merkmal ihrer Silhouette im Herzen des Ortes zurück“, wie der haushaltspolitische Sprecher und Vorsitzende der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Eckhardt Rehberg mitteilt.
Für den Erhalt, des für die Identität Mecklenburgs so wichtigen Ensembles auf und rund um die Schlossinsel in Mirow stehen 2,8 Millionen Euro Bundesanteil für das Untere Schloss zur Verfügung.
Im Amt Stavenhagen habe ich (noch) nicht so viele Leser. Die nachfolgende Meldung ist aber gerade vor Weihnachten einfach zu nett für den Papierkorb, auch wenn die Hauptdarsteller demnächst in der Röhre landen. Im Bereich Jürgenstorf ist nämlich heute zu zwei ungewöhnlichen Polizeieinsätzen gekommen, bei denen Truthähne die Hauptrolle spielten.
Exemplare des Federviehs waren nach einem Hinweis zunächst am Morgen mitten auf der Landesstraße in Jürgenstorf sitzend von den Beamten angetroffen worden. Die Tiere waren von einem umliegenden Betrieb ausgebüxt und konnten ohne Schaden zurückgebracht werden.
Giovanni Prestifilippohofft in seinem Ristorante auf Bestellungen.
Ich muss mal wieder die Werbetrommel für meinen Lieblingsitaliener Giovanni hier in der Wesenberger Siedlung rühren. Es war ja abzusehen, dass der Lockdown verlängert wird, aber die Gastronomen gehören zu denen, die es mit ganzer Härte trifft. Und Giovanni hatte im ersten Jahr des Bestehens seines Ristorante noch nicht mal die Chance, es auf stabile wirtschaftliche Füße zu stellen.
Heute habe ich erfahren, dass die Bestellungen im Restaurant oberhalb der Woblitz nun auch noch gegen Null gehen. Was im Frühjahr beim ersten Lockdown noch ganz gut geklappt hat, funktioniert einigermaßen überraschend nicht mehr. Und so rückt die Existenznot für Giovanni und seine Leute immer näher, eigentlich ist sie schon da. „Ihr müsst unbedingt kommen“, hat mir schon dieser Tage im Vorbeigehen am Gartenzaum der Kellner zugerufen, der gerade eine kleine Wohnung in Wesenberg gefunden hat. Er tat es mit einem Lächeln, aber wahrscheinlich war ihm ganz anders zumute.
Weihnachtsgeschenke mit Neustrelitz-Bezug sind in der Touristinformation erhältlich. Foto: Stadt Neustrelitz
Vom 1. bis zum 23. Dezember öffnet die Touristinformation Neustrelitz wieder ihre Türen. Montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr erwarten die Besucher dort schillernde Lichter, himmlische Dekorationen und vor allem tolle Ideen für Weihnachtsgeschenke.
Neben traditionellen Geschenken gibt es individuelle Artikel mit der Neustrelitzer „Skyline“ oder der Strelitzie zu kaufen. Kunden können sich außerdem von speziell zusammengestellten Geschenkpaketen inspirieren lassen. Wie wäre es mit einem stilvollen Frauen- oder Männer-Geschenk-Korb? Darin enthalten sind Wein- oder Biergläser mit stadttypischer Gravur – natürlich mit der passenden Flasche Wein, Prosecco oder Bier aus Mecklenburg-Vorpommern. Auch für Tee- und Kaffeeliebhaber wurden besondere Geschenkideen schick verpackt und zum Verschenken vorbereitet. Neu im Sortiment sind selbst kreierte Tassen und Jutebeutel mit Strelitzienmotiv, das der Grafikdesigner Astrit Vatnika aus Neustrelitz eigens dafür entworfen hat.
Wartburggang gesperrt
Wegen Bauarbeiten unweit des Carolinenstiftes wird der Wartburggang in Neustrelitz vom 7. bis voraussichtlich 11. Dezember gesperrt.
Daniel-Sanders-Grafik von Werner Schinko. Abb.: Stadt Neustrelitz
Auch in diesem Jahr können sich Schülerinnen und Schüler für den Daniel-Sanders-Sprachpreis der Stadt Neustrelitz bewerben. Der mit dreimal 500 Euro dotierte Preis wird für Sprachkompetenz und gutes Deutsch im Alltag ausgelobt. Bewerber ab Klasse 6 können sich an diesem Sprachwettbewerb beteiligen, wenn sie an allgemein bildenden Schulen in der Region Mecklenburg-Strelitz (früherer Landkreis Mecklenburg-Strelitz) lernen oder in der Region des früheren Landkreises wohnen.
Prämiert werden Texte zu einem frei gewählten Thema, die dem Adressaten, der Situation, dem Zweck und der Textsorte angemessenen ist. Das können zum Beispiel Essays, Zeitungsartikel, Beiträge für Schülerzeitungen, private oder Leserbriefe, schriftlich festgehaltene Reden oder Interviews. Auch Gruppenarbeiten aus Projekten können eingereicht werden. Wichtiger Hinweis: Literarische Texte – zum Beispiel Gedichte und Erzählungen – sind nicht zugelassen!
Der eingereichte Text soll maximal 20 Seiten umfassen. In einer Begleitnotiz sollen Angaben zum Anlass und Adressaten des Textes gegeben werden. Einsendungen unter Angabe von Anschrift, Schule und Klasse bitte per E-Mail an:
Im Ergebnis eines intensiven Wolfsmonitorings des Landes aber auch durch die Bereitstellung von Wolfsdaten durch örtliche Jäger, Landwirte und Wolfsbetreuer konnten in den letzten Wochen neue Erkenntnisse zur Entwicklung der Wolfspopulation in Mecklenburg-Vorpommern erlangt werden. Im Ergebnis ist aktuell in Mecklenburg-Vorpommern von 15 Wolfsrudeln und einem Wolfspaar auszugehen, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt vom heutigen Tag. In den bekannten Rudeln konnten insgesamt 36 Welpen nachgewiesen werden, allerdings gelangen derartige Nachweise nicht für alle Rudel.
Ein neues Rudel konnte für den Bereich des Naturparkes Feldberger Seenlandschaft im Übergangsbereich zum Serrahner Teil des Müritz-Nationalparks bestätigt worden. Mittels Fotofallen konnten hier neben zwei Altwölfen auch fünf Jungwölfe dokumentiert werden. Das Rudel trägt die Bezeichnung „Wokuhl“. Bekannt war bereits ein weiteres Rudel, das den Müritz-Nationalpark durchstreift. Letzterem zuzordnen ist vermutlich der Wolf, über den unlängst hier im Blog ein Video zu sehen war. Strelitzius hat den Kontakt zum Wolfsbeauftragten des Nationalparks hergestellt.
Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat gestern den kritischen 7-Tage-Inzidenz-Wert von 50 in der Corona-Statistik überschritten. Wurde am Dienstag laut Landesamt für Gesundheit und Soziales eine Rate von 53,9, so meldete das LAGuS heute einen Wert von 55,0. Höhere Infektionszahlen gibt es in Mecklenburg-Vorpommern aktuell nur in Vorpommern-Greifswald (71,3) und Nordwestmecklenburg (66,7).
Weil das so ist, gelten ab sofort für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, die für das Land bei „Rot“ geltenden verstärkten Schutzmaßnahmen. So muss jetzt die Mund-Nase-Bedeckung auch im öffentlichen Raum, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht durchgehend eingehalten werden kann, getragen werden. In der privaten Häuslichkeit dürfen maximal 10 Personen aus höchstens zwei Hausständen zusammenkommen. Für Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen gilt ein verstärktes Betretungsverbot. Auch für Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe gelten verschärfte Betretungseinschränkungen. Diese müssen gegebenenfalls mit dem Gesundheitsamt abgestimmt werden.
Die erhöhten Infektionszahlen der letzten Tage in der Seenplatte resultieren in der Tat daraus, dass in den Pflegeheimen und Gesundheitseinrichtungen in Woldegk, Friedland und Altentreptow die Zahl der Fälle deutlich angestiegen war. Im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum sind Mitarbeitende der Pflege positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet worden. Auch eine Tagesstätte in Waren (Müritz) ist jetzt mit einer Infektion betroffen.
Vom Gesundheitsamt allein sind am gestrigen Dienstag 202 Kontaktpersonen zum Test geschickt worden. Es ist absehbar, dass Ergebnisse dieser Abstriche erneut positiv sein werden. „Eine Entwarnung können wir deshalb noch nicht geben“, sagt Landrat Heiko Kärger. „Vor allem in den Pflegeheimen muss jetzt noch mehr auf die Einhaltung der Hygieneregeln geachtet werden. Ich kann nur noch einmal das gesamte medizinische Personal auffordern, in der Aufmerksamkeit und Strenge hier nicht nachzulassen“, so der Landrat. Für den Landrat ist es von besonderer Bedeutung, dass das Pflegepersonal und medizinische Personal ihre privaten Kontakte auf ein absolutes Minium begrenzen, da sich diese Berufsgruppe ihrer besonderen Verantwortung bewusst sein muss.