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Giovanni Prestifilippo hofft in seinem Ristorante auf Bestellungen.

Ich muss mal wieder die Werbetrommel für meinen Lieblingsitaliener Giovanni hier in der Wesenberger Siedlung rühren. Es war ja abzusehen, dass der Lockdown verlängert wird, aber die Gastronomen gehören zu denen, die es mit ganzer Härte trifft. Und Giovanni hatte im ersten Jahr des Bestehens seines Ristorante noch nicht mal die Chance, es auf stabile wirtschaftliche Füße zu stellen.

Heute habe ich erfahren, dass die Bestellungen im Restaurant oberhalb der Woblitz nun auch noch gegen Null gehen. Was im Frühjahr beim ersten Lockdown noch ganz gut geklappt hat, funktioniert einigermaßen überraschend nicht mehr. Und so rückt die Existenznot für Giovanni und seine Leute immer näher, eigentlich ist sie schon da. „Ihr müsst unbedingt kommen“, hat mir schon dieser Tage im Vorbeigehen am Gartenzaum der Kellner zugerufen, der gerade eine kleine Wohnung in Wesenberg gefunden hat. Er tat es mit einem Lächeln, aber wahrscheinlich war ihm ganz anders zumute.

Die Holde und meine Wenigkeit haben jedenfalls sofort beschlossen, am Wochenende bei Giovanni Essen zu bestellen. Wir können nur hoffen, dass unsere Freunde, Nachbarn, viele Strelitzius-Leser unserem Beispiel folgen und sich in der Adventszeit ebenfalls das eine oder andere italienische Mahl gönnen. Für die Qualität der Speisen aus Giovannis Küche auch außer Haus kann ich mich verbürgen. Buon appetito! Leisten wir gemeinsam einen Beitrag, damit Wesenberg sein Ristorante nicht wieder verliert.

Giovanni wartet täglich, außer montags, von 11 bis 20 Uhr auf Aufträge. Die Telefonnummer lautet 0152 59412788. Hier geht es zur Speisekarte:

www.dagiovanni-wesenberg.de