Der Moorsteg in Serrahn ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Foto: Oscar Blank
Die Nationalen Naturlandschaften in Mecklenburg-Vorpommern haben 2023 das Moor zum Jahresthema erklärt, weil Moore wichtig im Kampf gegen den Klimawandel und für den Erhalt der Biodiversität sind. Auf einer kurzen Wanderung von Carpin nach Serrahn über drei Kilometer, die Führung endet in Serrahn, erfahren Teilnehmer, welche zentrale Rolle die Kreisläufe der Natur für das Klima und den Klimawandel spielen. Vor allem intakte Moore können bei der Reduktion von CO² helfen, so das Nationalparkamt Müritz in seiner Einladung. Außerdem: Wie geht der Wald mit Klimastress um, und wie geht es in Zukunft weiter?
„Von Lichtkraftwerken und Kohlenstoffsenken – Wald und Klima“
Am Donnerstag, den 4. Mai, um 18 Uhr, wird wieder für den Bau der Umgehungsstraße in Mirow demonstriert. Die Mitglieder der Bürgerinitiative unter ihrem neuen Vorsitzenden Dr. Uwe Krumm treffen sich in der Mühlenstraße/Schulkurve vor dem Unteren Schloss zur halbstündigen Straßensperrung. Es wird über den aktuellen Sachstand des Bauvorhabens informiert, bei Bratwurst und Getränken.
Mit Krieg zum Frieden? Das Bürgerforum MSE lädt gemeinsam mit dem Internationalen Geschichtsverein zu einem spannenden Abend mit Fachvortrag von Dr. Silvio Pankratz und anschließender Gesprächsrunde ein. Er findet am kommenden Donnerstag, den 4. Mai, um 19 Uhr, im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz statt. Rahmend werden Friedenslieder des Musikers Henri Stabel erklingen.
Am Freitag, den 5. Mai, wird in Neustrelitz mit Straßenmusik und einem abendlichen Konzert die „Open Air Saison“ eröffnet. Der Verein Kultur in Bewegung e.V. veranstaltet gemeinsam mit dem Kultur-Quartier zum vierten Mal dieses Ereignis. Unter dem Motto „Come together“ gelang es in den letzten Jahren trotz der Einschränkungen, Menschen zusammenzubringen, sich zu treffen, gemeinsam die Musik zu genießen, zu reden oder einfach nur beisammen zu sein.
Wesenberg ist gerüstet für den Tanz in den Mai. Während unterhalb der Burg am Festplatz die ersten Bierwagen aufgefahren worden sind, haben die rührigen Mitglieder des Burgvereins unter ihrem Vorsitzenden Axel Hirsch und mit tatkräftiger Unterstützung von Bürgermeister Steffen Rißmann den Maibaum auf den Markt gestellt. Das hat schöne Tradition in der Woblitzstadt.
Nachdem das Werk begutachtet und für gelungen betrachtet worden war, gab es auch noch das obligatorische Schnäpschen. Etliche Einwohner waren in die Stadtmitte gekommen, um bei der Maibaum-Aktion dabei zu sein.
Kurz nach der Zufahrt vom Ring auf die Rostocker Straße stadtauswärts in Neubrandenburg sind heute gegen 13 Uhr drei Autos in einen Unfall verwickelt gewesen. Ein 52-Jähriger ist nach aktuellen Kenntnissen mit seinem Transporter auf ein Auto aufgefahren, das auf der Straße anhalten musste, weil die Autofahrerin vor ihm rechts abbiegen wollte. Dabei wurden die Insassen der beiden ersten Fahrzeuge verletzt: Ein 64-jähriger und dessen 60-jährige Beifahrerin schwer, die Autofahrerin, die abbiegen wollte, leicht. Der mutmaßliche Unfallverursacher blieb unverletzt.
Der geschätzte Sachschaden beträgt etwa 13.000 Euro. Die beiden vorderen Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Rostocker Straße war für etwa eine Stunde zur Unfallaufnahme, während der notärztlichen Versorgung und zur Bergung zunächst voll gesperrt.
Spaß, Wissen und kooperatives Engagement: Am gestrigen Donnerstag haben Freunde und Partner des Leea Neustrelitz gemeinsam die Premiere des Team-Klima-Tages erlebt. Die Teilnehmenden setzten sich anlässlich des alljährlichen Tages der erneuerbaren Energien abwechslungsreich und unterhaltsam mit den Themen Klimawandel und Klimaschutz auseinander.
Nach einer Begrüßung durch Leea-Geschäftsleiterin Cordula Neumann wurden per Zufall Länderteams gebildet. Alle Mannschaften bekamen die Aufgabe CO2-Emissionen zu reduzieren. Dafür durchliefen die Teams verschiedene Stationen. Das neue Leea-Angebot, der Klima-Team-Tag, wurde von der Pädagogin Dr. Annette Teltewskoi entwickelt. Einen gemütlichen Ausklang der Veranstaltung gab es beim gemeinsamen Mittagessen im Leea. Die Teilnehmer nutzten diese Zeit zum Austausch über das am Vormittag Erlernte. Globale Zusammenhänge wurden erkannt und diskutiert.
Solis, Ventus, Calor heißen die drei Elektrodenkessel der Neubrandenburger Stadtwerke (Strelitzius berichtete). Ihre Namen wurden heute feierlich enthüllt. Sie bedeuten Sonne, Wind, Wärme, und sie sind Programm: seit 2017 treibt neu.sw die „grüne Wärme-Wende“ für Neubrandenburg voran. Der Anteil erneuerbarer Energien soll dadurch deutlich steigen.
Die drei imposanten Elektrodenkessel sind sieben Meter hoch und bilden die Herzstücke der neuen Power-to-Heat-Anlage auf dem Gelände des Heizkraftwerks von neu.sw. Sie entsteht derzeit als Gemeinschaftsprojekt zusammen mit dem Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, der die Investitionskosten von rund 14 Millionen Euro trägt. Für die Errichtung und den Betrieb sind die Neubrandenburger Stadtwerke verantwortlich.
Ab Ende dieses Jahres soll die Anlage in Dienst gestellt werden. Sie sorgt dann künftig dafür, dass deutlich mehr Strom aus Windkraftanlagen für die Wärmeerzeugung genutzt werden kann. Das reduziert den Einsatz von Erdgas im Heizkraftwerk und damit den CO2-Ausstoß.
Grüne Wärme im Fokus – Erste E-Busse noch in diesem Jahr
Die Kesseltaufe bildete den Auftakt zum Tag der Erneuerbaren Energien bei neu.sw. Rund 180 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, um die Power-to-Heat-Anlage bei Führungen selbst in Augenschein zu nehmen. neu.sw Ingenieure und Meister erklärten Technik und Nutzen. Die in der Power-to-Heat-Anlage erzeugte Wärme kann im Kurzzeitwärmespeicher nebenan zwischengespeichert werden. Das reicht im Sommer, um ganz Neubrandenburg zwei Tage lang zu versorgen.
Viele Menschen informierten sich auch über die Zukunftspläne ihrer Stadtwerke in der Wärmeversorgung. Die neu.sw Experten gaben Ausblick auf künftige Möglichkeiten, Erneuerbare Energien für das Wärmenetz der Vier-Tore-Stadt zu nutzen. Dazu gehört Erdwärme im Rahmen eines neuen Geothermie-Projektes, dazu gehören Solarthermieanlagen und dazu gehört die kommunale Wärmeplanung für die gesamte Stadt, die in diesem Jahr von Verwaltung, Wohnungswirtschaft, neu.sw und weiteren Partnern erarbeitet wird.
E-Mobilität: Vom Bike bis zum Bus
Auch in Sachen E-Mobilität ist neu.sw auf dem Weg wie die E-Mobil-Parade auf dem Betriebshof der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe zeigte. Vom E-Bike bis zum (geliehenen) E-Gelenkbus war alles dabei. Die NVB bereiten aktuell die Umrüstung der Stadtbus-Flotte vor. Ende des Jahres sollen die ersten eigenen Busse durch die Stadt rollen.
„Für uns war das ein toller Tag, weil wir den Menschen ganz unmittelbar zeigen konnten, woran wir arbeiten und wie wir uns für die grüne Wärme-Wende und die Veränderungen im Busverkehr einsetzen. Das Interesse daran zu sehen, war sehr ermutigend und inspirierend für mich und die vielen Kolleginnen und Kollegen, die diesen Tag möglich gemacht haben“, sagte neu.sw Geschäftsführer Ingo Meyer zum Ende eines begeisternden Tages.
Bereits gestern berichtete das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt über eine angebliche Attacke eines Wolfes auf eine Person in Mecklenburg-Vorpommern (Strelitzius berichtete). Weitere Untersuchungsergebnisse des Senckenberg-Institutes liegen seit dem Nachmittag vor. Dazu erklärt Minister Dr. Till Backhaus:
„Die untersuchten Kotproben waren an dem Ort der Attacke eines Hundes auf einen Menschen genommen worden. Das heutige Untersuchungsergebnis bestätigt unsere Aussage: Auf Basis aller vorliegenden Daten ergibt sich kein Hinweis auf die Beteiligung eines Wolfes oder Wolf-Hund-Hybriden. In unserem postfaktischen Zeitalter vermag diese wissenschaftlich fundierte Aussage die Gerüchteküche vielleicht nicht zu schließen. Für mich ist die Sache damit jedoch erledigt. Nicht erledigt sind jedoch verleumderische Aussagen, die im Zusammenhang mit dem Vorfall über meine Person getätigt wurden. Diese werden wir zur Anzeige bringen“, so Minister Backhaus.